US-Armee sorgt sich wegen Wilders-Film

28 01 2008

Geert Wilders könnte ziemlich schnell der “berühmteste Politiker der Welt” werden – und der Armee der Vereinigten Staaten von Amerika ist nicht wohl dabei. Genauer gesagt machen sich die US-Truppen in Afganistan ziemliche Sorgen darüber, was der Blondschopf aus dem Süden der Niederlande so in seinem Filmstudio zusammen köchelt, berichtet das NRC Handelsblad. Auf der Website der “Combined Task Force 82″ (CJTF-82) wird der PVV-Führer beschuldigt, “Hass für politischen Erfolg” zu sähen. Aber irgendjemand muss das ja ausbaden, nach den dänischen Mohammed-Karikaturen lagen ja dann auch 200 Leute in ihrem Blut.

Wilders hatte damals die Karikaturen auf seiner Website eingestellt. Damals stieg er in den Umfragen von einem auf drei Parlamentssitze. “Diese Popularitäts-Steigerung ruft Zweifel an seinen Motiven auf.”

Die Amerikaner nennen eine ganze Reihe von  Extremisten, Moslem-Extremisten, die ebenfalls Hass sähen würden. Hamas-Führer Zahar, Scheich Nasrallah (Hezbollah) und der schon tote Taliban-Chef Mullah Dadullah. Die alle hätten von der Mohammed-Karikaturen-Krise dankbar profitiert.

Wilders und seine Leute würden für die Taten von Extremisten eine ganz Religion verantwortlich machen, dadurch würden diese immer wieder neue Gefolgsleute finden können. Solche Zwischenfälle würden den Terroristen bei der Rekrutierung von neuen suicide bombers helfen.


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