Gegenwind – das kennt der Anti-Islam-Ideologe Geert Wilders natürlich. An diesem Samstag kam eine verbale Salve von der linken Opposition. Klingt logisch, allerdings kommt sie auch von den zwei anderen Parteien, die neben Geert Wilders PVV in den Umfragen enorm gewachsen sind.
Die linksliberale Partei D66 steht in den Umfragen bei bei ungefähr 19 Parlamentssitzen (von 150), obwohl man heute nur 3 hat. Und GrünLinks stieg von heute 7 auf 11.
Am Samstag hatten die zwei Parteien Kongresse, beide schossen sich auf Geert Wilders ein.
Geert Wilders, so GrünLinks-Chefin Femke Halsema, sei ein „politischer Quacksalver“ und „Scharlatan“. Er fordere von den Jugendlichen, dass sie sich dafür entschuldigen müssten, dass sie marokkanisch seien und ihnen durch die Kniee geschossen werden solle, wenn sie sich nicht ordentlich verhalten würden.
Er würde sich wie ein „Freiheitskämpfer“ gebieren, biete aber „nur Intoleranz“ an. Sie kritisierte auch die Presse, die sie „kritiklos“ nannte, weil die den Akt mit der verhinderten Reise nach Lo0ndin mitgemacht habe. 50 Journalisten sassen mit Wilders in dem Flugzeug.
Sophie in ‘t Veld, die für D66 in den Europa-Wahlkampf an der Soitze der liste stehen wird, vermutet, dass Wilders sich nach dieser Wahl bei seinen „Geistesverwandten“ vom als rechtsradikali gektenden Vlaams Blok in Belgie anzuschliessen.