Mutter von Geert Wilders beschimpft

18 03 2009
Mutter von Geert Wilders beschimpft

Mutter von Geert Wilders beschimpft

Er sieht ein bisschen aus, als ob er schon den ganzen Vormittag in der Nähe eines Supermarktes ganze Regale leer gesoffen hat – der niederländische Schauspieler Jack Wouterse hat ein Lied gesungen, in dem er die Mutter von Geert Wilders als Hure (niederländisch: Hoer, „oe“ wird ausgesprochen wie „u“) beschimpft… Er wird schon wissen, ob das sein muss.

Hier der Link zum Video.





Geert Wilders: „Ich will Premier werden“

17 03 2009

„Ich will Premier werden“, sagte Geert Wilders am Montag auf vor 200 Gästen bei einer Partei-Konferenz in Steyl, Gemeinde Venlo, an der deutschen Grenze. Mal abgesehen von seinen Ambitionen auf das Amt des Ministerpräsidenten ging es Fragen rund um den Islam, Minimumstrafen, die Antillen und die Umwelt, berichtet das Algemeen Dagblad.

Es galten strenge Sicherheitsvorschriften, Strassen waren abgesperrt und die Journalisten aus den Niederlanden und Belgien wurden streng kontrolliert.





PVV weiter größte Partei in Umfrage, Populisten-Rivalin am Ende

15 03 2009

Auch bei der neuesten Umfrage von Meinungsforscher Maurice de Hond triumphiert Geert Wilders, er bekäme 28 von 150 Parlamentsitzen und wäre damit größte Partei!

Dagegen ist Rita Verdonk, die wie Geert Wilders aus der rechtsliberalen Partei VVD ausgestiegen ist, am Ende. Sie würde nur noch einen Parlamentsitz bekommen. Vor zehn Monaten wurden ihr noch 26 zugeschrieben! Da war sie mit Geert Wilders noch auf Augenhöhe gewesen.

Zum Vergleich: die VVD würde nun auf 17 kommen – dabei ist sie im Gegensatz mit der PVV eine echte echte Partei mit Mitgliedern usw. CDA käme auf 27, immerhin einen Sitz  mehr als zuletzt und die PvdA auf 23, auch einen mehr.





Rotterdams Bürgermeister: Augen vor Wilders nicht schliessen

14 03 2009

Ahmed Aboutaleb ist Rotterdams erster marokkanischer Bürgermeister – und als solcher im Brennpunkt der Diskussion rund um Einwanderung und Integration. Jetzt äusserte er sich zum Thema Geert Wilders.

Seine Partei, die sozialdemokratische PvdA, dürfe nicht ihre Augen vor Geert Wilders verschliessen. „Ich habe vor kurzem einen Taxi-Fahrer gesprochen, der von zwei Männern aus einer bestimmten Gruppe zusammengeschlagen wurde. Ich kann mir gut vorstellen, dass er sein Heil bei Wilders sucht. Darauf müssen wir eine Antwort haben.“

Die PvdA wurstelt mit dem Thema Einwanderung. Es gibt eine sogenannte „Nota“ mit dem Titel „Verdeeld verleden, gedeelde toekomst“ (übersetzt in etwa „Verschiedene Vergangenheit, gemeinsame Zukunft“). Aboutaleb hat daran mitgeschrieben, den Linken in der Partei ist das Papier zu „Rechts“, der Ton zu „hart“. Am Samstag soll darüber abgestimmt werden.

Quelle: Algemeen Dagblad





Wilders spricht, ab Montag Morgen alles dicht

13 03 2009

Jedenfalls in Venlo, gleich an der deutschen Grenze Bürgemeister Hubert Bruls von Venlo teilte seinen Einwohnern mit, dass schon ab morgens 7 Uhr Strassen abgeschlossen und Autos nicht mehr geparkt werden dürfen.

Grund: Geert Wilders hält abends eim Saal „De Vriendenkring“ in Steyl eine Rede und dafür sind bestimmte Sicherheitsmassnahmen nötig. Die gelten dann bis 22:30 Uhr.





Wilders 303mal bedroht

12 03 2009

Das Polizeikorps in Den Hag verzeichnete im vergangenen Jahr 424 Meldungen über Drohungen gegen Politiker. 303 dieser Vorfälle hatten mit Geert Wilders zu tun. Es handelte sich um Anrufe und E-Mails.





Noch ‘ne Umfrage: Wilders wieder vorn

12 03 2009

Auch beim „Politieke Barometer“ vom Büro Synovate verzeichnet Geert Wilders Spitzenwerte. Er würde 23 von 150 Parlamentssitzen bekommen, gäbe es jetzt eine Wahl.

Jedoch bliebe der CDA, Partei des Ministerpräsidenten Jan-Peter Balkenende, deutlich vorn. CDA würde 36 Sitze bekommen. Auch die PvdA würde mit 28 Sitzen vor Geert Wilders bleiben.

Große Verliererin ist Rita Verdonk, wie Geert Wilders aus der VVD ausgestiegen. Sie bleibt nach wie vor bei 2 Sitzen hängen. Für sie stellt sich schon die Frage, ob sich der ganze Aufwand lohnt.





Jetzt schimpft VVD auf Wilders

9 03 2009

Jedenfalls die aus Den Haag! Anne Mulder, Fraktionsvorsitzende der VVD in der Gemeinde Den Haag nannte Geert Wilders laut Algemeen Dagblad einen „politischen Quacksalber“. Und zwar wegen dessen Aussagen, in Rotterdam dürfte jede Straße, jeder Stadtteil nur 50 Prozent Einwohner mit Einwanderungs-Hintergrund haben.

„Wilders sollte sich kaputtschämen. Er steht wie ein Populist an der Seite und hat ein Megaphon in der Hand. Aber Politiker müssen Verantwortung übernehmen und Lösungen anbiet. Das (was Wilders anbietet, Anm. AAGW) ist schlappe, feige Politik.“

Mulder sagte das, als sie am Samstag ein Zentrum besuchte, in der Kinder mit Sprachrückstand, häufig mit Einwanderungs-Hintergrund, extra Sprachkurse besuchen. „Das sehe ich, wie die Kleinen ihr Bestes geben. Wir wollen, dass jeder, der etwas leisten will, in diese Stadt mehr als willkommen ist. Ungeachtet der Farbe oder des Glaubens. Wilders will Menschen ausschliessen. Er ist ein politischer Quacksalber.“





Geert Wilders darf weiter schimpfen

9 03 2009

Jedenfalls im Parlament in Den Haag! Er hatte in einer Debatte Ella Vogelaar, (Sozialdemokratin) damals Einwanderungs-Ministerin, als „knettergek“ (plemplem) bezeichnet. Tja, so denkt Geert Wilders schon mal über Andersdenkende. Wer seine Meinung nicht teilt, kann schon mal „plemplem“ sein.

Das Parlement hatte eine Arbeitsgruppe gebildet, die diese neue Art von Sprechverrohung untersuchen sollte. Diese, geführt vom Sozialdemokraten Hans Spekman, kam nun zum Ergebnis, dass das Verwenden von solchen Schimpfwörtern schon o.k. sei. Das berichtete die Zeitung „De Volkskrant“. Am Dienstag wird die Arbeitsgruppe ihre Thesen der Öffentlichkeit präsentieren.





Scharfe Angriffe auf Wilders aus den anderen Oppositions-Parteien

7 03 2009

Gegenwind – das kennt der Anti-Islam-Ideologe Geert Wilders natürlich. An diesem Samstag kam eine verbale Salve von der linken Opposition. Klingt logisch, allerdings kommt sie auch von den zwei anderen Parteien, die neben Geert Wilders PVV in den Umfragen enorm gewachsen sind.

Die linksliberale Partei D66 steht in den Umfragen bei bei ungefähr 19 Parlamentssitzen (von 150), obwohl man heute nur 3 hat. Und GrünLinks stieg von heute 7 auf 11.

Am Samstag hatten die zwei Parteien Kongresse, beide schossen sich auf Geert Wilders ein.

Geert Wilders, so GrünLinks-Chefin Femke Halsema, sei ein „politischer Quacksalver“ und „Scharlatan“. Er fordere von den Jugendlichen, dass sie sich dafür entschuldigen müssten, dass sie marokkanisch seien und ihnen durch die Kniee geschossen werden solle, wenn sie sich nicht ordentlich verhalten würden.

Er würde sich wie ein „Freiheitskämpfer“ gebieren, biete aber „nur Intoleranz“ an. Sie kritisierte auch die Presse, die sie „kritiklos“ nannte, weil die den Akt mit der verhinderten Reise nach Lo0ndin mitgemacht habe. 50 Journalisten sassen mit Wilders in dem Flugzeug.

Sophie in ‘t Veld, die für D66 in den Europa-Wahlkampf an der Soitze der liste stehen wird, vermutet, dass Wilders sich nach dieser Wahl bei seinen „Geistesverwandten“ vom als rechtsradikali gektenden Vlaams Blok in Belgie anzuschliessen.