Der als links geltende Journalist Franscico van Jole hat sich in einem Essay in der Zeitung „De Volkskrant“ mit dem Phänomen Geert Wilders auseinander gesetzt. Eigentlich behandelte sein Text mehr die „inhalliche Leere“ der linken Parteien, namentlich der niederländischen PvdA. Bei der SPD in Deutschland werden an diesem Wochenende ja ähnliche Worte zu hören sein.
Er bemängelt bei Parteien wie PvdA (und indirekt auch der SPD) den Mangel an Idealen. Während Barack Obama seinen Wahlkampf mit „Hope and Change“ gestaltet habe, seien bei den sich einst als „progressiv“ fühlenden Parteien die „Ideale“ weggefallen. Und dann drehe sich die politische Diskussion vor allem darum, ob Geert Wilders nun rechtsextrem sei oder seine Partei, die PVV, nun der Nazi-Partei NSB gleiche oder nicht.
Fur ihn gäbe es die simple Konstantierung, dass „Wilders ein Revolutionär“ sei. „Er will etwas Anderes als die Anderen und er will das radikal durchführen.“ Das werde „Systemkritik“ oder „Systemhass“ genannt, „politisch-korrekte Termen für ‘revolutionär’“. Niemand traue sich das zu sagen.
Revolutionär zu sein sei aber „romantisch“ , die linken Parteien hättenin diesem Augenblick nicht mehr zu bieten als gegen Widers zu sein. Die Stärke von Wilders sei auch, mit niemandem zu debattieren. So predige er ständig vor seinen eigenen Leuten.
Francio van Jole ist einer der Gründer der als der als links geltenden Website Joop.nl.