Arie Oostlander, Ex-Europa-Abgeordneter der Christdemokraten, hat das Verhalten von Geert Wilders mit dem des bosnischen Kriegsverbrechers Radovan Karadzic. Bosnien sei auch Jahrhunderte für seine Toleranz bekannt gewesen, genau wie die Niederlande. Es sei nicht umsonst so, dass sich alle wichtigen europäischen Länder sich Sorgen um die Regierungs-Verhandlungen machen würden.
Oostlander verwies im Algemeen Dagblad auf ein Interview von Wilders aus dem Jahre 2004. Darin hatte dieser gesagt, dass “Rassenunruhen” nicht unbedingt verkehrt” seien, weil diese das Land auch wach schütteln könnten. Das sei doch ein kranker Gedanke, von jemandem der so etwas sage, wolle man doch in der Regierungs-Koalition nicht toleriert werden?
Wilders konterte, dass er gegen jegliche Gewalt und Aufhetzung sei, somit sei der Vergleich für ihn “krankhaft”.
Die Hysterie der etablierten Parteien in den Niederlanden scheint der fassungslos machenden Hetze gegen Sarrazin in Nichts nachzustehen. Wann kommen denn eigentlich die ersten Mordaufrufe ? Ich empfehle die Soziologin und Türkin Nina Kelek zur Literatur.
[...] Wilders dagegen denkt sich: ich habe doch nichts gegen Moslems, will sie doch nur diskriminieren, deportieren oder sonst etwas. Rassenunruhen, die müssen nicht sein. Die Moslems sind allerdings genauso schlimm wie Kommunisten und Faschisten, hat er das nicht schon und deutlich gesagt? Haben die Christdemokraten keine Ohren am Stamm? Warum jammern die Christdemokraten schon wieder. Schreiben offene Briefe, vergleichen ihn mit Karadzic und so. [...]