Geert Wilders: kein Prozess

30 06 2008

Die Staatsanwaltschaft hat beschlossen, Geert Wilders nicht für seine Aussagen zum Thema Islam, Koran, Moslems und seinen Film “Fitna” zu verklagen. Es lagen mehr als 40 Anzeigen vor.





Wilders ärgert sich über Jubel-Türken

24 06 2008

Jubel-Türken - in halb Europa gönnt man den Türken ihre EM-Erfolge, viele Menschen sind angesichts der enthusiasten Türken auf den Straßen von Berlin und Amsterdam überrascht, manche irritiert - und dann gibt es noch Filip Dewinter und Geert Wilders.

Dewinter, Chef von Vlaams Belang in Belgien bzw. Flandern (sehr weit rechts) wünscht peinlicherweise wegen des Herumjubelns der Türken Deutschland den Sieg im Halbfinale und Geert Wilders findet die Jubel-Türken peinlich, denn die seien offensichtlich nicht integriert. Es sei ja deutlich, welchem Land die Loyalität gelten würde, nämlich der Türkei und nicht den Niederlanden.

Henk Kamp, Abgeordneter der VVD und ehemaliger Partei-Kollege von Geert Wilders, widerspricht. Es sei logisch, dass die Türken noch ein Band mit dem Mutterland hätten und die EM sei nicht der Moment, solche Äußerungen zu machen, sonst würde die Gesellschaft unerträglich.





Fenster eingeworfen

29 04 2008

Unbekannte haben im niederländischen Waddinxveen die Fenster des Saales “Het Trefpunt” eingeworfen - und das vor dem geplanten Debattier-Abend mit Geert Wilders am 16. Mai!





Wilders beleidigt alle

6 04 2008

Das sagt jedenfalls Justiminister Ernst Hirsch Ballin. Und das in einem Interview mit der Tageszeitung “Trouw”, einer christlichen Zeitung aus dem protestantischem Spektrum.

Wilders hatte ihn im Parlament einen Lügner genannt, aber das kümmere ihn nicht. Die Fakten werden letztendlich für sich sprechen. 





Hirsi Ali: Premier sorgt vor Unruhe, obwohl Film noch nicht da

28 01 2008

In einem Interview mit der Fernseh-Sendung “NOVA” (niederländische Tagesthemen) kritisiert die Bürgerrechtlerin Ayaan Hirsi Ali den niederländischen Ministerpräsidenten Jan-Peter Balkenende. Dieser sorge selbst für Aufregung und Unruhe, wenn er von einer Krise im Zusammenhang mit dem von Geert Wilders geplanten Anti-Koran-Film spreche, obwohl der Film noch gar nicht da sei. Den Rest des Beitrags lesen »





Nun gibts Streit um Wilders-Medien-Hype

27 01 2008

In den Niederlanden gibt es jetzt auch eine Diskussion darüber, ob die Medien de Hype rund um Geert Wilders nicht langsam aber sicher immer weiter hochschaukeln. Das ist ein lustiger Moment, zumal die „Medien“ eben berichten müssen, wenn es etwas zu berichten gibt. Den Rest des Beitrags lesen »





Geert Wilders verschiebt seinen Film auf März

26 01 2008

Geert Wilders zieht seinen Film nicht zurück, er verschiebt ihn aber auf März, verriet er der Zeitung „De Telegraaf“. Auch diese Amsterdamer Zeitung fragte sich inzwischen schon, ob „der Film nicht ein schlechter Witz“ sei. Aber Geert Wilders will den Film koste was es solle aussenden, auch wenn ihn die Haager Regierung gewarnt habe. Den Rest des Beitrags lesen »





Geert Wilders, „Islam und Sex“

23 01 2008

In der Zeitung „De Volkskrant“ lasen wir auch noch einen putzigen Kommentar. Unter der Überschrift „Islam und Sex“ geht Pieter Hilhorst folgendermaßen zur Sache. „Was für einige Männer Sex ist, ist für Geert Wilders der Islam.“ Eine interessante These, unterbaut folgendermaßen. Es geht um Männer, die jedem Thema – wie es auch immer laute – am Ende einen Dreh Richtung Sex geben würden. Bei Wilders sei es eben der Islam.

Ein Mann also, der sein Thema seiner Umgebung immer wieder aufdringen würde. Wie jemand, der auf einer Party immer wieder beim Thema „Frauen und Sex“ lande. Dem zu erklären, dass man keine Lust hat, um die ganze Zeit über Frauen und Sex zu quatschen, habe meist keinen Sinn. Ja, auch er spreche lieber über Sex als über den Islam und einen „guten, sexistischen Witz“ wisse auch er zu schätzen, aber doch. Die Art und Weise wie Wilders über den Islam spreche, irritiere.

Besser finde er dann die Art und Weise wie ein Mann namens Fouad Laroui den Islam zur Diskussion bringe. Der ärgere Fundamentalisten mit der Frage, warum diese unbedingt Homosexuelle aus dem 5. Stock nach unten werfen wollten, wo doch ein Hochhaus-Dach viel höher sei. Die sagen dann natürlich, dass es „damals“ noch keine Häuser mit mehr als 5 Stockwerken gegeben habe.

Ein bisschen Flexibilität täte auch den Fundis gut, also wenn es heute Häuser mit mehr als 5 Stockwerken gäbe, warum die Regels nicht anpassen? Oder könnte man nicht auch die Regel anpassen, dass Homosexualität „damals“ verboten gewesen sei und heute eben nicht? Gute Frage!

Das Problem mit Wilders und andere Fundamentalisten – bzw. Männer mit sexistischen Witzen – sei, „dass ihr Weltbild zu arm für die Fragen ist, um die es im Leben wirklich geht“.





Wilders: Land verlassen, Film später?

23 01 2008

Nun wird die Sache mit Geert Wilders Anti-Koran-Film immer komplizierter. Er selbst teilte in einem Brief an die Zeitung “De Volkskrant” mit, dass der Film erst “Wochen später” fertig werde.

Irgendwie ist er auch sauer auf die Regierung. Die zeige mit ihnen “panischen Reaktionen”, dass der Islam eine “intolerante Ideologie” sei. Wenn er nun einen Film über “den faschistischen Charakter der Bibel” angekündigt hätte, würde etwa Premierminister Jan-Peter Balkenende dann auch von einer “Krise mit internationalen Effekten” sprechen? Hätte ihn irgendein Bischof für eventuelles Blutvergiessen verantwortlich gemacht? Wären dann die ulrtralinken Aktionsgruppen auf die Strassen gegangen? Hätten die niederländischen Botschaften in Ländern, in denen Christen wohnen so wie in Deutschland und Belgien, Evakuierungspläne entwickelt? Wäre die niederländische Export-Industrie ängstlich um wirtschaftliche Schäden gewesen? Nee? Na also. Die Moslems verstünden eben keine Kritik, selbst das Beispiel mit Rudi Carell und der vom Iran kritisierten Rudis-Tagesschau fällt ihm noch ein. Und: der Anti-Koran-Film von ihm selbst habe seinen Nutzen schon jetzt bewiesen.

Und: er habe mindestens noch zwei Wochen für den Film nötig.

Der “Nationaal Coördinator Terrorismebestrijding” Tjibbe Joustra hat ihm inzwischen empfohlen, nach Erscheinen des Filmes das Land zu verlassen.





Telegraaf-Journalist in “Die Welt” über Wilders

21 01 2008
Islamkritik

Rechtspopulist will Muslime provozieren

Von Rob Savelberg

Will er der nächste Theo van Gogh werden? Trotz aller Warnungen will der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders im Januar einen Film zeigen, der als erneute Beleidigung des Islam verstanden werden könnte. Die ersten Warnungen sind deutlich: “Es wird Dutzende Tote geben.”
Niemand kann behaupten, Geert Wilders sei nicht gewarnt gewesen. Der niederländische Rechtspopulist weiß um das tragische Ende des Filmemacher Theo van Gogh, der im November 2004 von einem muslimischen Fundamentalisten am helllichten Tag bestialisch ermordet wurde. Van Gogh hatte den Kurzfilm ,,Submission“ gedreht, der den Islam scharf kritisiert. Das eigentliche Ziel des Anschlags, dass das einst so liberale Nachbarland nachhaltig verändert hat, galt der islamkritischen Politikerin Ayaan Hirsi Ali. Die weltberühmte Niederländerin somalischer Herkunft muss sich bis heute verstecken und täglich um ihr Leben bangen. Den Rest des Beitrags lesen »