Geert Wilders: kein Prozess

30 06 2008

Die Staatsanwaltschaft hat beschlossen, Geert Wilders nicht für seine Aussagen zum Thema Islam, Koran, Moslems und seinen Film „Fitna“ zu verklagen. Es lagen mehr als 40 Anzeigen vor.

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16jähriger Schüler wegen Wilders-Bedrohung verurteilt

26 06 2008

Ein 16jähriger Schüler aus Nieuwegein wurde zu einer Arbeitsstrafe verurteilt, weil er Geert Wilders mit dem Tod bedroht hat. Er verschickte E-Mails mit einer E-Mail-Tarn-Adresse eines Freundes an Wilders, in denen er ihm mitteilen wollte, dass Wilders auf seiner „Todesliste“ stehen würde.





Wilders zufrieden nach Gespräch mit Verhagen

26 06 2008

Geert Wilders ist nach einem Gespräch mit Aussenminister Maxim Verhagen über die lästige Jordanien-Angelegenheit froh darüber, dass dieser die Sache Ernst nimmt.

Jordanien könnte wegen einer in Jordanien anhängigen Gerichtssache schliesslich via Interpol die Auslieferung von Geert Wilders beantragen und diese möglicherweise durchsetzen. Es sieht danach aus: solange Geert Wilders in den Niederlanden weil, kann ihm nichts passieren. Die Niederlande und Jordanien haben keinen Auslieferungsvertrag.





Wilders ärgert sich über Jubel-Türken

24 06 2008

Jubel-Türken – in halb Europa gönnt man den Türken ihre EM-Erfolge, viele Menschen sind angesichts der enthusiasten Türken auf den Straßen von Berlin und Amsterdam überrascht, manche irritiert – und dann gibt es noch Filip Dewinter und Geert Wilders.

Dewinter, Chef von Vlaams Belang in Belgien bzw. Flandern (sehr weit rechts) wünscht peinlicherweise wegen des Herumjubelns der Türken Deutschland den Sieg im Halbfinale und Geert Wilders findet die Jubel-Türken peinlich, denn die seien offensichtlich nicht integriert. Es sei ja deutlich, welchem Land die Loyalität gelten würde, nämlich der Türkei und nicht den Niederlanden.

Henk Kamp, Abgeordneter der VVD und ehemaliger Partei-Kollege von Geert Wilders, widerspricht. Es sei logisch, dass die Türken noch ein Band mit dem Mutterland hätten und die EM sei nicht der Moment, solche Äußerungen zu machen, sonst würde die Gesellschaft unerträglich.





Boykott in Jordanien wegen Fitna

23 06 2008

Jetzt hat der lange so umstrittene und schließlich doch harmlose Film von Geert Wilders, “Fitna”, doch noch sein Nachspiel. Niederländische Firmen wie Zwanenburg (Zwan-Würste) und Friesland Foods (Käse) haben sich laut “De Volkskrant” in jordanischen Zeitungen mit Anzeigen von dem Film distanziert.

Es gibt eine Organisation mit dem Namen “The Messenger of Allah United us”, die zunächst zum Kaufboykott dänischer Produkte aufrief, und seit kurzem auch niederländische Firmen negativ listet. Betroffen sind Firmen wie KLM, Philips, Friso und Milupa. So bekamen kürzlich Reisebüros einen Brief, dass sie die KLM boykottieren sollten. (Die KLM ist inzwischen allerdings eher in französischen Händen, das nur nebenbei.)

Zakaria Sheihk von der Boykott-Initiative in Amman sagt, dass man eine Million Poster gedruckt habe.  Die Anzeigen der niederländischen Firmen in jordanischen Zeitungen seien nicht genug, es müssten auch in niederländischen welche geschaltet werden.





Wilders fürchtet internationalen Haftbefehl

20 06 2008

In Jordanien hat eine Gruppe, die sich „The Messsenger of Allah Uniteds Us“ nennt, eine Anklage gegen den niederländischen Politiker Geert Wilders durchgesetzt. Die Beschuldigung lautet, er habe mit seinem Film „Fitna“ zum Hass gegen den Islam und die Moslems aufgerufen. Ein Gericht in Amman hat die Klage zugelassen. Geert Wilders fürchtet nun einen internationalen Haftbefehl.