Jordanien: Wilders will Aufklärung von Balkenende

14 07 2008

Geert Wilders will von Ministerpräsident Jan-Peter Balkenende genau wissen, was er mit seinem jordanischen Amtskollegen besprochen hat. Habe er nun mit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen gedroht, falls Jordanien Wilders ausgeliefert haben wolle? Wenn nicht, warum nicht und wenn doch, was war denn die Antwort?

Ausserdem wolle er noch wissen, ob Balkenende im Zweifelsfall lieber für den niederländischen Rechtsstaat eintreten würde oder lieber mit den Vertretern von „diktorialen Bananen-Republiken“ Kaffee trinken wolle. Wann, so Wilders weiter, werde Balkenende endlich ein echter Kerl, der sich für die niederländischen Interessen einsetze und das auch in der „rückständigen arabischen und islamischen Welt“.





Radikaler Imman will viel Geld von Wilders

14 07 2008

Der umstrittene radikale Imman Fawaz Jneid von der As-Soennah Moschee in Den Haag will von Geert Wilders 55.000 Euro Schadensersatz, weil dieser in dessen Film „Fitna“ die „Ehre“ des Predikers angetastet haben solle. Er fühle sich zu Unrecht mit Terrorismus und Extremismus in Zusammenhang gebracht. Es gehe ihm, kurzum, um seinen „guten Namen“.

Er wolle schon mal 20.000 Euro Vorschuss, liess er an Wilders schreiben. Geert Wilders sagte in einer ersten Reaktion der Zeitung „De Telegraaf“, er wolle dem Imman nicht einmal 55 Cent überweisen.

So gut ist der Name des Immans allerderdings auch wieder nicht. Dem ermordeten Filmemacher Theo van Gogh bedrohte er ebenso wie Ayaan Hirsi Ali, über den Amsterdamer PvdA-Stadtteil-Bürgermeister Marcouch sprach er eine Fatwa aus und da war da noch die Sache mit dem Jihad und den niederländischen Truppen in Afganistan…





Aussenminister: Wilders redet kontraproduktiv

4 07 2008

Der niederländische Aussenminister Maxime Verhagen hat Geert Wilders deutlich kritisiert. Die Art und Weise, wie der die Publizität in der Angelegenheit des gegen in Jordanien begonnenden Prozesses gesucht habe und der Ton, den er dabei angeschlagen habe, wirken kontraproduktiv.

Wilders hatte gesagt, dass der König Jordaniens ein Despot sei, Jordaniens demokratisches Niveau weit unter das der Niederlande sei und das niederländische Königshaus die freundschaftlichen Bande mit dem jordanischen Königshaus brechen sollte.

Verhagen schrieb jetzt in einem Brief an das Haager Parlament, dass es nun möglicherweise Schwierigkeiten dabei geben könnte, von anderen Ländern Garantieen dafür zu bekommen, dass Wilders nicht ausgeliefert werde, falls es nach einem Prozess und einer Verurteilung zu einem internationalen Haftbefehl kommen würde.





258 mal auf der Titelseite

3 07 2008

Geert Wilders ist einer Untersuchung der Amsterdamer Vrije Universiteit, die die Zeitung DAG in Auftrag gegeben hatte, der König der Titelseiten der Tageszeitungen. In 40 Prozent der Fälle, das in den ersten 5 Monaten dieses Jahres ein Politiker namentlich genannt wird, war es eben der Name von Geert Wilders. 2,2 Millionen Wörter seien gescannt worden.

Premierminister Jan-Peter Balkenende schaffte 16,2 und Finanzminister Wouter Bos 13,4 Prozent.

Die Krone setzte die protestantische Zeitung „Reformatorisch Dagblad“, die Wilders sage und schreibe 258 Mal auf Seite 1 vorkommen liess. Die linksliberale Zeitung „De Volkskrant“ folgt mit 225 Nennungen.





Wilders & Jordanien: es eskaliert

2 07 2008

Geert Wilders hat in einem Stück in der linksliberalen Zeitung “De Volkskrant” die niederländische Regierung aufgefordert, die Beziehungen zu Jordanien einzufrieren, falls das Land tatsächlich seine Auslieferung durchsetzen wolle. Das Land sei keine Demokratie, kein Rechtsstaat und König Abdallah II ein Despot.

Das Problem: das niederländische Königshaus unterhält ziemlich gute Beziehungen zum jordanischen Königshaus.

Kaum vorstellbar, dass Wilders in Deutschland oder Belgien mit einem Interpol-Haftbefehl verhaftet und nach Jordanien ausgeliefert wird.

Was aber, wenn es diesen Befehl doch gibt?





Wilders: vielleicht Fitna 2

1 07 2008

Geert Wilders ist über die Einstellung der staatsanwaltlichen Ermittlungen wegen angeblicher Beleidigungen von Moslems bzw. des Korans so froh, dass er an einem Nachfolgefilm zu „Fitna“ nachdenkt.