Terror-Koordinator Terpstra: Sorry, Wilders!

22 12 2008

terpstra1Überraschung! Der „Nationale Terror-Koordinator“ Doekle Terpstra entschuldigt bei Geert Wilders, weil er ihn in einem Interview mit der Zeitung De Telegraaf „das Böse“ genannt hatte, und dass Wilders „gestoppt werden“ müsse. In einem Interview in der Zeitung „De Pers“ nannte er seine eigenen Bemerkungen „anmaßend“.





Wilders will Allianz mit „Vlaams Belang“

19 12 2008

dewinterGeert Wilders will bei den Wahlen zum Europa-Parlament im kommenden Jahr mit der belgischen Seperatisten-Partei „Vlaams Belang“ einen Block formen. Vlaams Belang ist die Nachfolgepartei des Vlaams Blok, der am 9. November 2004 gerichtlich wegen Diskriminierung von Ausländern verurteilt worden war.

Bislang hatte Wilders beteuert, dass er mit Vlaams Belang nicht auf einer Wellenlänge liegen würde. Die Partei sei antisemitisch. Nun gab er der israelischen Zeitung Haaretz ein Interview, in dem er sagte, bei Vlaams Belang seien nun auch „andere Töne“ zu hören. Gegenüber Elsevier.nl schwächte er das allerdings wieder ab und sagte, er wolle „alle Optionen offen halten“.





Fitna-Verbot im Europa-Parlament

18 12 2008

Geert Wilders darf seinen Anti-Islam-Film „Fitna“ nicht im Europa-Parlament zeigen. Das haben die Fraktionsvorsitzenden beschlossen. Geert Wilders sagte, dass das „ein trauriger Tag für die Meinungsfreiheit“ sei. Er verglich diese Entscheidung des Europa-Parlamentes mit den Entscheidungen „in Saudi Arabien und Mekka“.





Wilders im Leichensack

17 12 2008

spits_wilders_591921d1Aufregung um ein Foto von Geert Wilders im Leichensack! Jedenfalls war er so auf einem Foto der niederländischen Zeitschrift „Revu“ zu sehen – das allerdings vom Mutter-Verlag „Sanoma“ vor der Publikation zurückgezogen wurde. Der Anti-Islam-Politiker Geert Wilders guckt lächelnd aus einem noch offenen Leichensack.

Der Verlag zog das Bild also zurück, dennoch tauchte das Cover wieder auf. Die Zeitung „Spits“ publizierte die Abbildung und nun stellt sich die Frage, was in den Köpfen der Macher bei „Revu“ so vor sich ging. Das werden wir in den kommenden Tagen hören. Oder Stunden.

Zumal das Bild dann irgendwie doch wieder in der Weihnachtsausgabe der „Revu“ erschien.





Nachtrag Wilders vrs. NRC-Mann Vermeulen

17 12 2008

frank_vermeulen_591871dDas ging aber schnell! Der Redakteur und Blogger des NRC Handelsblad Frank Vermeulen wurde noch am gleichen Tag seines Amtes enthoben, nachdem bekannt wurde, er habe Geert Wilders wohl deshalb hart in seinen Kolumnen rangenommen, weil der eine Anzeige gegen seinen eigenen Sohn nicht zurückgenommen hatte. Vermeulens Sohn hatte sich von seinem Papa die Telefonnummer von Geert Wilders besorgt, um ihn mal so eben zu bedrohen. Dann hatte Vermeulen mit Tränen in den Augen in Wilders Büro gesessen und diesen zur Zurücknahme der Anzeige gebettelt. Nachdem dieser dazu nicht bereit war, lederte der Kolumnist des NRC Handelsblad gegen Wilders los.

Am Mittwoch schrieben alle möglichen Websites und Zeitungen über diese Angelegenheit – und am Nachmittag teilte das NRC mit, dass Vermeulens Privatangelegenheiten ihn bei der Ausübung seiner Funktion behindern würden und dass er deshalb nicht mehr über diese Themen bloggen oder in der Zeitung schreiben solle.





„Casablanca an der Maas“ – Geert Wilders ist dagegen

17 12 2008

casa-maroc-rotterdam1Die Stadt Rotterdam hat einen Plan, um einen Stadtteil im „marokkanisch-arabischen Stil“ zu entwickeln – es ist von einem „Casablanca an der Maas“ die Rede. Der Plan ist inspiriert von dem Stadtteil „Le Medi“, der unlängst in Delfshaven eröffnet wurde. Das „Casablanca an der Maas“ soll keineswegs ausdrücklich für Marokkaner gebaut werden und damit allen Bewohnern der Stadt offen stehen.

Geert Wilders und weitere Abgeordnete seiner Partei regten sich sofort auf. Eine solche „marokkanische Enklave“ dürfe es nicht geben. Es müsse mehr auf die Gefühle der „ursprünglichen Rotterdamer Bevölkerung“ Rücksicht genommen werden. Kurzum: das Projekt dürfe nicht verwirklicht werden.





Geert Wilders im persönlichen Streit mit NRC-Journalist Frank Vermeulen

17 12 2008

Peinliche Affäre für den Journalisten des NRC Handelsblad, Frank Vermeulen. Der Mann ist seit einigen Monaten Redakteur für die Rubrik Opinie & Debat (Meinung & Debatte). Geert Wilders beschuldigt ihn in einem diese Woche erscheinenden Interview mit der Wochenzeitschrift „HP/de Tijd“, dass der ihn kürzlich in einer Kolumne „scheinheilig“ genannt und verächtlich gemacht habe.

Aber, so Geert Wilders, es gäbe da eine Vorgeschichte. Der selbe Mann habe drei Monate davor heulend in seinem Büro gesessen und gebettelt habe, dass Geert Wilders eine Anzeige gegen dessen Sohn zurücknehmen solle. Denn der war von der Polizei kurz mal verhaftet worden. Was war passiert? Der Sohnemann des NRC-Journalisten hatte sich die Nummer von Geert Wilders besorgt und ihn dann mal eben telefonisch mit dem Tod bedroht. Wilders habe die Anzeige nicht zurück gezogen – und dann sei eben 3 Monate im NRC Handelsblad später der Kommentar erschienen, in dem Wilders beschuldigt wurde, dass er die Menschen gegeneinander aufhetzen würde. Kommentar von Vermeulen lt. De Telegraaf: der Herr Wilders würde ein bisschen übertreiben.Frank Vermeulen im Clinch mit WildersFrank Vermeulen im Clinch mit Wilders





Mittwoch: „Fitna“ im Europa-Parlament?

17 12 2008

Geert Wilders will seinen Anti-Islam-Film „Fitna“ am Mittwoch-Nachmittag im Europa-Parlament zeigen. Das geschieht auf Einladung des britischen Parlamentariers Gerard Batten von der Independence Party. Ob die Vorführung stattfindet, ist allerdings unklar. Vor einigen Monaten wurde eine Fitna-Vorführung noch verboten





Fitna-Jubel in Israel

15 12 2008

Gute Freunde! Kann man sich manchmal aussuchen, manchmal nicht. Geert Wilders hat mit seinem Fitna-Film jetzt Israel besucht – und dort liess er sich von Leuten bejubeln, die Israel ethnisch „säubern“ wollen. Die Einladung kam vom Parlaments-Mitglied Arieh Eldad, der Araber mit israelischem Pass aus dem Land vertreiben will, notfalls auch unter Zwang.

Wilders sagte zwar, dass er gegen Zwangsumsiedlungen sei, aber meinte auch, dass es bereits einen palästinensischen Staat, Jordanien, gäbe.

Er fühle sich in Israel sicherer als in den Niederlanden, zwischen dem 17. und dem 19. Lebensjahr habe er selbst in Israel gewohnt.





Geert Wilders 2: rettet Hollands Zeitungen!

10 12 2008

Volkskrant will gerettet werden

Volkskrant will gerettet werden

Geert Wilders sorgt sich um die niederländischen Tageszeitungen. Eh klar, die würden zwar nicht immer so tolle Sachen über ihn schreiben, aber dennoch müssten sie gerettet werden. Ausgerechnet in der Zeitung “De Volkskrant”, die ihn je nach Bedarf Kommentare schreiben oder in Kommentaren anderer verdammen lässt (ihn sogar erklärtermaßen für vermindert zurechnungsfähig hält), publizierte er am Wochenende einen Kommentar, in dem er das Ende der Reklame auf den öffentlich-rechtlichen Sendern fordert.

Das Geld – wohl um die 203 Millionen Euro, 700 Millionen gibt es aus dem Staatshaushalt – solle nach einem Verbot von Reklame bei den öffentlich-rechtlichen Sendern den notleidenden Zeitungen zugute kommen. Klar, dachte die Redaktion von “De Volkskrant”, lassen wir ihn mal den nützlichen Idioten spielen!

Entgeistert fragte der Moderator des Frühstücksfernsehens am Montag Geert Wilders, wie dann das Staatsfernsehen die teuren Fußballrechte zahlen solle. Immerhin, Respekt, hatte das Frühstücksfernsehen den Mut, Wilders zu dem Thema einzuladen.