Wilders „geißeln“ oder „auf die Finger schlagen“

25 01 2009

Am Wochenende schlugen in Rotterdam die Gemüter hoch, nachdem ein Mann namens Khalid Yasin am Freitag auf der Islamischen Unversität Rotterdams eine Lesung gehalten hatte. Der Amerikaner wird in den niederländischen Medien abwechselnd als „islamischer Predikant“ bzw. „Scheich“ bezeichnet.

Er soll in seiner Rede am Freitag dazu aufgerufen haben, Geert Wilders wegen seiner antislamischen Sprüche zu „geißeln“. Promt forderten die Parteien Leefbar Rotterdam (einst verbunden an den ermordeten Politiker Pim Fortuin) und die PVV von Geert Wilders, dass der Mann anders als geplant am Sonntag (12:00 Uhr) in der Rotterdamer Dar Al-Hijra-Moschee keine Rede halten dürfe. Aus der PVV hiess es gar, der „Hass-Imam“ solle aus dem Land geworfen werden.

Ein Sprecher der Organisation „Ontdek Islam“ (Entdecke den Islam) zeigte sich überrascht. Khalid Yasin habe lediglich gesagt, dass man Geert Wilders „auf die Finger schlagen“ solle. Es könne sich nur um einen Übersetzungsfehler handeln.

Ein Sprecher der Gemeinde Rotterdam liess wohl auch im Namen von Bürgermeister Ahmed Aboutaleb ausrichten, dass man vorerst keinen Grund zum Eingreifen sehe.


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