Wilders hat mehr Fans in der Mittelklasse

20 02 2009

Die Zahl der „besser Ausgebildeten“ unter den Anhängern von Geert Wilders stieg seit 2006 von neun auf 13  Prozent. Grund: das Thema „freie Meinung und Islamisierung“.

Die meisten Anhänger von Geert Wilders sind sind männlich, wohnen in einem Reihenhaus, arbeiten mehr als der Durchschnitt der Bevölkerung und Atheisten sind sie auch noch. Das ergab eine Umfrage von TNS NIPO.





Haager Regierung greift nicht ein

20 02 2009

Der niederländische Aussenminister Maxime Verhagen will Geert Wilders nicht bei der Berufungsprozedur gegen sein Einreiseverbot nach Großbritannien unterstützen. Der Minister sagte, dass er das Einreiseverbot unrichtig finde, dass es aber nicht gegen die europäischen Regelen über freien Reiseverkehr verstosse. Ausserdem wolle die Regierung in einer juristischen Frage keinen politischen Druck ausüben.





Wilders in Italien

19 02 2009
Geert Wilders auf den Spuren von Oriana Fallaci

Geert Wilders auf den Spuren von Oriana Fallaci

Geert Wilders ist am Donnerstag in Italien angekommen – er zeigt dort seinen Fitna-Film und bekommt den „Oriana Fallaci Free Speech Award“. Wie er der Zeitung „De Telegraaf“ mitteilte, verlief die Einreise problemlos.

Die im September 2006 verstorbene Journalistin und Buchautorin Oriana Fallaci machte u.a. mit ihrem unter dem Eindruck des 11. September geschriebenen Buches „La Rabbia e L’Orgoglio“ („Die Wut und der Stolz“) Furore. Darin schrieb sie, dass nicht der Islamismus das eigentliche Problem sei, sondern der Islam als intolerante Religion an sich. Der Islam strebe nach religiöser Weltherrschaft und durch den mittels Einwanderung immer weiter gesteigerten Anteil von Moslems in einige Länder soll diese erreicht werden. Ziel sei, „das Kreuz durch den Halbmond abzulösen“.

Mit anderen Worten: viele wenn nicht die meisten ihrer Thesen sind auch bei Geert Wilders zurück zu finden.





Wilders will weiterhin nach England

18 02 2009

Am Mittwoch gab es im Haager Parlament eine Debatte um das Einreiseverbot von Geert Wilders in Großbritanien. Der PVV-Chef kündigte dabei an, dass er gegen die „feige Entscheidung“ in Berufung gehen wolle. Auch wenn das ein langer Weg sein könnte.

Die Regierung in Den Haag ermutigte ihn dazu. Allerdings plädierte Wilders in seinem Statement dafür, dass die Haager Regierung bei den Amtskollegen in London darauf andringen solle, dass sein Einreise-Verbot aufgehoben werde. Er kritisierte, dass die Regierung bislang nur pflichtgemäss ihre Stimme hören liessen. Und Premierminister Jan-Peter Balkenende zeige einen Mangel an Führungs-Qualitäten.





Waddinxveen wieder ruhig

16 02 2009

Zäune vor dem Veranstaltungszentrum „Het Trefpunt“, viele Polizisten auf der Strasse, 20 Demonstranten gegen Geert Wilders. Buhrufe, Schimpfereien.

Doch am Abend war alles wieder ruhig, berichtet „De Telegraaf“.





Arbeitsstrafe für jugendliche Wilders-Bedroher

16 02 2009

Die 3 Kinder aus Zoetermeer, die im Alter von 12 und 13 Jahren Geert Wilders bei einem Schulprojekt über Rassismus die Website von Wilders besucht hatten und ihn dann über das Internet bedrohten, bekamen vom Polizeirichter in Den Haag als Strafe jeweils 50 Stunden gemeinnützige Arbeit.

Sie hatten sich u.a. bei Rap-Texten bedient, ala “Geert Wilders, we nemen je mee naar de kelder. Dan sla ik je en dan zie je niet meer helder”. Frei übersetzt (so reimt es sich wenigstens auf auch Deutsch 😉: „Geert Wilders, wir nehmen dich mit in den Keller, dann siehst du nicht mehr heller“.

30 Stunden müssen sie sofort ableisten, 20 Stunden sind für zwei Jahre auf Bewährung. Die Staatsanwaltschaft hatte auch ein bis zwei Wochen Jugendgefängnis gefordert, der Richter sah es als mildernen Umstand, dass sie sich bei Wilders entschuldigt haben.





PVV nimmt an Europa-Wahlen teil

16 02 2009

Die Partei von Geert Wilders, die PVV, nimmt unter dem Titel „Voor Nederland“ an den Europa-Wahlen vom 4. Juni teil. Die Kandidaten-Liste ist unbekannt, das Wahlprogramm auch.

Die PVV ist gegen bekanntermassen gegen den EU-Beitritt der Türkei und will erreichen, dass die Niederlande weniger EU-Beiträge zahlt.