Einwanderung soll 200 Milliarden gekostet haben

31 07 2009

Die PVV von Geert Wilders hat die Regierung mit einer Untersuchung beauftragt, was die Einwanderung den niederländischen Staat gekostet habe. Wohl gemerkt – es geht hier um „nicht-westliche“ Einwanderer. Noch steht die Antwort aus. Die Zeitschrift „Elsevier“ hat sich inzwischen an die Arbeit gemacht und die Zahlen selbst mal ausgerechnet.

Demnach hat die Einwanderung „nicht-westlicher“ Menschen die Niederlande in den vergangenen 40 Jahren um die 200 Milliarden Euro gekostet, im letzten Jahr seien es 12,7 Milliarden gewesen. Momentan leben 1,8 Millionen Einwanderer aus „nicht-westlichen“ Ländern in den Niederlanden, jeder einzelne soll 3400 Euro im Jahr kosten. Die Kosten würden bei Bildung, Gesundheit, Justiz und Arbeitsmarkt entstehen.





PVV sinkt in Umfrage

31 07 2009

Bei Synovate verliert die Partei von Geert Wilders 4 Sitze, würde nun 28 bekommen – und damit steht sie nicht mehr an der Spitze. Großer Gewinner wäre nun CDA, die Christdemokraten gewinnen zwei Sitze und stehen bei 34. Dahinter steht die sozialdemokratische PvdA mit 22.

Für das Parlament in Den Haag sind 150 Sitze zu vergeben.





Was kosten die Einwanderer?

27 07 2009

Das will jetzt die PVV wissen. Die Partei von Geert Wilders hat „fast alle Ministerien“ gefragt, wieviel Geld diese genau für Einwanderer ausgeben und wie hoch die Einkünfte aus dieser Bevölkerungsgruppe sind. Selbstverständlich geht es um „nicht-westliche“ Einwanderer.

Der PVV-Abgeordnete Sietse Fritsma geht davon aus, dass die niederländische Gesellschaft ungefähr 100 Milliarden Euro für die Einwanderung ausgeben würde – einen Zeitraum, so die Zeitung Trouw, nannte er nicht.





Brüno lobt den Körper von Geert Wilders – und vergleicht ihn mit Adolf

7 07 2009

In einem Interview mit dem Algemeen Dagblad lobt „Brüno“, legendäre Homo-Modezeitschrift-Film-Figur aus angeblich Österreich, den Chef der PVV, Geert Wilders:

Welche Person in den Niederlanden bewundern Sie am meisten?

,,Ach, das kann nur Geert Wilders sein. Er hat einen phantastischen Leib und mit seinen blondierten Haaren kann er so in einer Boysband auftreten. Wie Adolf is hat er keine Angst, um ein bisschen kontrovers zu  sein. Die Geschichte hat uns gelehrt, dass große Denker immer wieder Widerstand hervorrufen. Ich nenne nur mal die Namen Aristoteles, Galileo, Sharika.“





Geert Wilders mit harter Attacke gegen Regierung

6 07 2009

PVV-Chef Geert Wilders hat der Amsterdamer Zeitung De Volkskrant ein Interview gegeben, in dem er die „selbsternannte Elite“ mit scharfen Worten angreift. Er habe die „Fakten und die Wähler“ auf seiner Seite. Vor allem scheint es ihm ein großes Bedürfnis zu sein, sich gegen bestimmte Angreife aus Kreisen der Haager Regierung zu verteidigen. Er müsse ansonsten eine „kugelabwehrende Weste tragen“, gegen die „Wasserpistolen der Minister“ brauche er die aber nicht.

Ihn  hatte wohl ein Interview in der Wochenzeitschrift „Vrij Nederland“ missfallen, in dem Innenministerin Guusje ter Horst von ihrer Hoffnung sprach, dass die „intellektuelle Elite der Niederlande (gegen Wilders, Anm. FM) in Aufstand“ kommen solle. Damit solle deutlich gemacht werden, dass Wilders „Unsinn“ verbreiten würde. Integrationsminister Eberhard van der Laan hatte in der Zeitung „Het Parool“ wiederum gesagt, dass die PVV generalisiere und „Pseudo-Lösungen“ wählen würde. Wilders findet jedenfalls, dass er keinen „Unsinn“ verbreiten“ würde und was wäre denn los, wenn er selbst von einem „Aufstand“ sprechen würde.  Es sei nun gerade die „selbsternannte Elite“ der PvdA, die „radikalisiere“, nicht er selbst.

Bsw. sei es Unsinn, dass kriminelle Jungs mit marokkanischem Hintergrund nicht aus dem Land gesetzt werden könnten. Schliesslich hätten die dank dem marokkanischem König alle die doppelte Nationalität. Überhaupt müssten alle „Einwanderer mit nicht-westlichem Hintergrund mit doppelter Nationalität“ einen „Assimilations-Vertrag“ unterschreiben müssten, dass sie für die Gleichberechtigung von Mann und Frau, gegen die Diskriminierung von Homosexuellen und gegen Sharia-Gesetze seien. Der Islam sei zu „90 Prozent eine totalitäre Ideologie und nur zu zehn Prozent eine Religion“. Wenn das in ganz Europa, also nicht nur in der EU, eingeführt werden würde, dann würden Millionen Moslems das nicht unterschreiben und die könnten dann gehen. Dass in einer Umfrage viele junge niederländische Moslems gesagt hatten, dass sie wegen Wilders das Land verlassen wollten, nannte er „prächtige Nachrichten“. Man habe ein „freies Land“, und wenn einem das nicht gefalle, dann könne man ja gehen.

Auf den Vorwurf, die PVV sei „nicht demokratisch“, weil er das einzige Mitglied sei, antwortete er. Er sei nicht davon überzeugt, dass die „Mitglieder-Partei“ die einzige demokratische Form sei. Er sei nicht dafür, dass jemand erst „20 Jahre das Auto“ der Partei-Chefs putzen müsse, um eine bestimmte Position zu bekommen. Das sei „politische Prostitution“. Anonsten habe er von den Fehlern der LPF gelernt (der Ex-Partei von Pim Fortuyn). Er mache sich nun daran, für die Wahlen 2011 eine Liste von 30 Kandidaten zusammen zu stellen. Über den Plan der Innenministerin Guusje ter Horst, seiner Partei trotz des Fehlens an Mitgliedern (eigentlich sind 1000 nötig, und die hat die PVV ja nicht) sagte er lakonisch, was ihn betreffe, könnten die Subventionen für politische Parteien auch abgeschafft werden.





Geert Wilders soll Subventionen bekommen können

1 07 2009

Innenministerin Guusje ter Horst hat noch mal darüber nachgedacht. Herausgekommen ist, dass auch „Bewegungen“ wie die von Geert Wilders oder Rita Verdonk in Zukunft Subventionen bekommen können. Bislang haben sie kein Recht darauf, weil eine Partei in den Niederlanden minimal 1000 Mitglieder haben muss, wenn sie Hilfe vom Staat bekommen will. Die „Partei“ von Geert Wilders hat aber nur zwei Mitglieder – sich selbst und eine von ihm kontrollierte Stiftung. Als Kritirium will sie in Zukunft nehmen, wieviele Parlamentssitze eine solche Partei hat. Dazu muss es aber erst noch ein neues Gesetz geben.