Wilders bekommt was er will

14 09 2009

Nämlich den „Prozess des Jahrhunderts“. Als ich am Wochenende in Amsterdam herumlief, sah ich die Schlagzeile auf der Titelseite von „De Telegraaf“. Am 20. Januar muss Geert Wilders vor dem Gericht in Amsterdam wegen angeblicher Diskriminierung (von Moslems) erscheinen, er will daraus „ein Spektakel“ machen. Er wolle dass der „Islam vor Gericht steht und nicht ich“.

Er will „radikale Immane und andere Idioten“ als Zeugen berufen. Er hat den in den Niederlanden berühmten Anwalt Bram Moszkowicz für seine Verteidigung beauftragt, es geht Wilders um einen scheinbar bedingungslosen Kampf für die Meinungsfreiheit.





Wilders bekommt nicht was er will

7 09 2009

Und was wollte Geert Wilders? Er wollte, dass die Regierung ausrechnet, was die Einwanderung (nicht-westlicher) Menschen den Niederlanden gekostet habe. Die Zeitschrift “Elsevier” hatte ausgerechnet, dass es wohl um 200 Milliarden Euro ginge, wahrhaft kein kleiner Betrag.

Geert Wilders bzw. sein parlamentarischer Handlanger Sietse Fritsma fragten offiziell die Regierung, was die ganze Einwanderung gekostet habe. Einwanderungsminister Eberhard van der Laan sagte zunächst vollmundig zu, dass man diese Frage beantworten wolle – doch nun, lesen wir in De Volkskrant, zieht er seine Zusage zurück. Minister gönnt Wilders seinen Spass nicht, heisst es in De Volkskrant. Wie auch immer – Wilders kann davon nur profitieren. Die Regierung will nicht über die Kosten der Einwanderung sprechen, Wilders wird das wieder und wieder thematisieren. Eine typische Steilvorlage. Hätte die Regierung die Frage beantwortet und die Kosten lägen wie Elsevier sagt tatsächlich bei 200 Milliarden Euro – dann hätte er auch eine Steilvorlage.

Inzwischen hat die Partei von Geert Wilders, die PVV, Unterstützung erfahren. Die Sozialistische Partei findet lt. ihrer Fraktionschefin Agnes Kant, dass die Regierung die Zahlen herausrücken müsse.





Wilders: Prophet Mohammed verhielt sich wie ein Schwein

1 09 2009

PVV-Chef Geert Wilders vergleicht den moslemischen „Propheten“ Mohammed mit einem Schwein – Grund soll gewesen sein, dass die Behörden in Saudi-Arabien eine zehnjährige „Braut“ zu ihrem 80jährigen „Ehemann“ nach deren Flucht zurückgeschickt hatten. Wilders stellte dann im Parlament an den Aussenminister Maxime Verhagen (CDA) in diesem Zusammenhang eine Frage.

Er vergleicht nämlich den Vorgang in Saudi-Arabien mit der Sage von Mohammed, der mit einer sechsjährigen verheiratet sein worden. Verhagen solle den Botschafter Saudi-Arabiens ein einberufen und dem ein dementsprechendes Statement machen. In den Umfragen sank die PVV zuletzt von 32 auf 24 im 150 Sitze zählenden Parlament.