Bruder von Geert Wilders: „Der will nur Macht, den wähle ich nicht“

18 11 2009

In Venlo, der Heimatstadt von Geert Wilders, ist es die Wahl-Lage dieser Tage ein bisschen kurios. Ein Drittel aller Wähler der Stadt an der deutschen Grenze wählten bei der letzten (Europa-)Wahl Geert Wilders PVV-Partei, doch bei der Kommunalwahl am heutigen Mittwoch steht die Partei mit der begrenzten Mitgliederzahl (kleiner Scherz: nur Wilders selbst ist Mitglied) gar nicht auf dem Wahlzettel.

Nun, so schreibt das Algemeen Dagblad, sagen die letzten Umfragen, dass Wilders Ex-Partei VVD neun der 37 Prozent der Gemeinderatssitze (23 Prozent) holen dürfte, dahinter folgen CDA mit sieben und die PvdA mit fünf Sitzen, acht gehen an diverse lokale Parteien.

Wilders hatte die Nichtteilnahme an der Wahl damit begründet, dass er keine geeigneten Kandidaten gefunden hätte. Widerstand leistet jetzt auch Paul Wilders, und zwar nicht gegen die Moslems sondern gegen seinen eigenen Bruder! Der heisst nämlich Geert Wilders. Sein Bruder beherrsche zwar das politische Handwerk,sagte er in der TV-Sendung „Pauw & Witteman“, aber er nutze es auf verkehrte Weise. „Alles was er will ist macht.“ Den Film „Fitna“ fand er ganz einfach schlecht. Er werde die PVV nicht wählen. Zum Teil sind seine Standpunkte schon seit 2006 bekannt. Ob Geert Wilders nun auch seinen eigenen Bruder der Dämonisierung beschuldigt? Wir werden sehen.


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