Geert Wilders hindert Königin Beatrix an der Pension

30 04 2010

Geert Wilders! Wieviel Unruhe kann ein Mann  einem Land bringen? Jetzt soll er auch noch Schuld daran sein, dass Königin Beatrix sich nicht traut, in Pension zu gehen. Das berichtet jedenfalls die in Breda erscheinende Tageszeitung „BN/de Stem“. Man beruft sich auf eine weiter nicht benannte Quelle am Hof.

Die Nachricht kommt an einem historischen Tag. Die 72jährige Fürstin und ihre Untertanen feiern heute den sogenannten Königinnen-Geburtstag, ein riesiges Volksfest im ganzen Land.

Vor 30 Jahren kam Königin Beatrix auf den Thron. Es ist heute also Geert Wilders, der sie dort ausharren lässt. Die Monarchin soll demnach erhebliche politische Instabilität für die Wahlen im Jahre 2011 befürchtet haben – und nun ist die Instabilität längst schon da und wurden die Wahlen auf den 9. Juni 2010 vorgezogen. Eine derartig komplizierte politische Situation soll sie ihrem Sohn, Kronprinz Willem-Alexander, nicht zumuten wollen.

Kompliziert wird die Situation werden, weil es völlig unklar ist, auf welche Weise nach den Wahlen eine Regierung gebildet werden könnte. Wahrscheinlich müssen 4 bis 5 Parteien eine Regierung bilden, riesige Einsparungen im Staatshaushalt sollen nötig sein und über die Einsparungen lässt sich viel streiten. Monatelange Verhandlungen können vorausgesagt werden und ein schimpfender Geert Wilders – denn wahrscheinlich wird seine Ein-Mann-Partei ziemlich groß und doch will niemand mit ihm koalieren. Geert könnte sehr frustriert sein und ständig Ärger machen.

Dem Staatsoberhaupt kommt in den Niederlanden eine gewisse Rolle bei der Regierungsbildung zu, möglicherweise traut Königin Beatrix ihrem Sohn, Kronprinzen Willem-Alexander, die Aufgabe noch nicht zu. Die Pressestelle der Regierung, RVD, wollte keinen Kommentar geben.





Wilders wird TV-Star

29 04 2010

Der Bertelsmann-Sender RTL gibt Geert Wilders ein Podium! In der Woche vor den Wahlen am 9. Juni soll er am „Entertainment-Desk“ der Sendung RTL-Boulevard auftauchen. Bei der Sendung werden normalerweise irgendwelche Themen aus den Tages-Medien kommentiert und es wird versucht ordentlich zu wiehern.





Aufregung um Anti-Wilders-Film

28 04 2010

Ärger um einen Anti-Wilders-Film! Das TV-Programm „Zembla“ (Vara) kam mit einem Film „WILDERS, PROFEET VAN DE ANGST“ (Wilders, Prophet der Angst). Ich habe den Film gesehen und zu meiner Meinung gleich.

Jedenfalls wurde Wilders in dem Film arg in die Nazi-Ecke gestellt. Aussagen von ihm mit Aussagen aus „Ewiger Jude“ verglichen – und das kam nicht so gut an. Femke Halsema (GrünLinks) nannte den Film „tendentiös“ – und natürlich war es das auch.

Kurzum, meiner Meinung nach gab es ein paar Übertreibungen und auch ein paar missglückte Witze. Aber: Übertreibungen – das ist so ungefähr das Core Business von Geert Wilders. Also, was solls?





Wilders-Paar: macht Henk mit Ingrid und Anja rum?

28 04 2010

Ein Hauch von Polygamie weht durch die Reden von Geert Wilders! Er benutzt gern das Beispiel von „Henk und Ingrid“, die hart arbeiten würden und für die er sich einsetzen werde. Henk scheint aber ein Polygamist zu sein, fiel einigen Leuten auf. Denn er macht auch noch Anja rum!





Prozess gegen Wilders: weiter gehts im Oktober

28 04 2010

Das Gericht in Amsterdam hat mitgeteilt, dass der Prozess gegen Geert Wilders erst am 4. Oktober fortgesetzt wird. Inzwischen werden drei Experten, darunter Simon Admiraal und Arabist Hans Jansen, befragt. Wilders hatte 18 Zeugen vorgeschlagen, aber das Gericht findet drei genug. Am 2. November soll das Urteil bekanntgegeben werden.





Besuche von Geert Wilders kosten Geld

27 04 2010

Stell dir vor, Geert Wilders kommt auf Besuch. Was würde das kosten? Ich meine jetzt nicht die Tasse Kaffee oder Thee oder Cola, was weiß ich was trinkt. Es geht um die Sicherheitskosten. Die Gemeinde Den Haag weiß es, so ungefähr. 10.000 bis 15.000 Euro wird es kosten, wenn er den Gemeinderat besucht, schreibt das AD. Grund: es müssen jedesmal Sicherheitschleusen instaliert werden.

Wilders liess sich in den Gemeinderat aus taktischen Gründen wählen. Der Gemeinderat tagt so alle drei Wochen.





Wilders will Niederlande „zurückerobern“

27 04 2010

Wilders will erobern
Wilders will erobern

„Hier stellen wir unsere Fahne hin und beginnen mit der Wiedereroberung der Niederlande.” Geert Wilders hatte bewusst Rotterdam, die Stadt von Pim Fortuyn, „den Mann der für seine Ideale mit dem Leben bezahlte”, für den Beginn seiner Wahlkampagne ausgewählt.

Die PVV, eine Partei mit einem einzigen Mitglied, sei die einzige, die das Land aus dem „Morrast von politisch korrektem Nichtstun“ ziehen könne. CDA, die PvdA und die VVD hätten aus dem Land einen „Trümmerhaufen“ gemacht.

Wer nun VVD-Spitzenkandidat Mark Rutte oder CDA-Mann Jan-Peter Balkenenende wählen würde, der mache den Weg frei für Job Cohen (PvdA) oder Alexander Pechtold (D66).

Wilders attackierte vor allem Job Cohen. Die PvdA mit der roten Fahne habe einen roten Läufer für den Islam und für Massen-Immigration hingelegt. PvdA-Spitzenkandidat Job Cohen habe kein „Rückrat“.

Der PVV-Führer kam mit der Musik von „‚Eye of the Tiger“, dem Soundtrack aus dem Film Rocky III, in den Saal.





Wilders wird wohl kein Ministerpräsident

26 04 2010

Schlechte Nachrichten für Geert Wilders! Der Mann, der das einzige Mitglied seiner PVV-Partei ist, „kann einen Platz im Kabinett wohl vergessen“, schreibt De Volkskrant. Den Posten als Ministerpräsdident damit sowieso.

Wilders soll bei „anderen Parteien so impopulär“ sein, dass Teilnahme an einem Kabinett „unwahrscheinlich“ sei. Die PVV soll das „größte Opfer der Verschiebung des Focus (im Wahlkampf, Anm. AAGW) von kulturellen Themen hin zur Ökonomie“ sein. Selbst seine eigenen Anhänger würden ihm auf diesem Gebiet nicht viel Vertrauen schenken.

Seit einer im Februar erhobenen Umfrage vor den Gemeinderatswahlen habe er 28 Prozent seiner potentiellen Wähler verloren. Zwölf Prozent seien an die VVD gegangen, drei prozent sogar an die PvdA. Sechs Prozent seiner Wähler würden jetzt zu Nicht-Wählern.

Der Unmut kommt vor allem daher, dass die PVV trotz ihrer Wahlerfolge in Almere und Den Haag nicht mitregieren wollte. Ausserdem würde die Wahl zur Zweiten Kammer als „echte Wahlen“ angesehen, im Gegensatz zu den als weniger wichtiger erachteten lokalen und europäischen Wahlen.

Dazu kommt noch, dass die PVV zwischen „rechten“ und „linken“ Standpunkten schwanken würde. Rechts sei, dass sie bei Entwicklungshilfe und Kunstsubventionen einsparemn wolle. Links sei, dass die PVV gegen die Felexibilisierung des Arbeitsrechts und die Erhöhung des Renteneinstiegsalters von 65 auf 67 sei.

Kurzum: in diesem Moment finden die meisten ‚Wähler das Thema Wirtschaft wichtiger finden würden als das Thema Einwanderung.

Bei Synovate liegen PvdA und CDA mit jeweils 30 und die VVD mit 27 Sitzen inzwischen weit vor der PVV, die 18 Sitze bekommen würde. Immerhin wäre aber auch das noch eine Verdoppelung der heutigen Anzahl Sitze in der Zweiten Kammer.





Für Henk und Ingrid

23 04 2010

Geert Wilders will, falls er regieren sollte, 21 Milliarden Euro im Staatshaushalt einsparen. Und zwar “ im Grachten-Distrikt“ (von Amsterdam, da wohnen Wohlhabende), „Henk und Ingrid“ (also Almere, Amersfoort, Etten-Leur) sollen nicht sparen müssen.

Mit anderen Worten bzw. Zahlen: er will 10.000 neue Polizisten und 10.000 neue Krankenschwestern finanzieren. Über Einsparungen bei Entwicklungshilfe, Beamten, EU-Beitrag, öffentlich-rechtlichem Fernsehen, Sozialhilfe usw. soll das Geld aufgebracht werden.





Geert Wilders will regieren!

23 04 2010

Jetzt wird es wirklich ernst! Geert Wilders, der Mann mit der Partei ohne Mitglieder, will regieren. Seine Partei ist nicht nur die einzige Partei ohne Mitglieder ausser dem Führer, nach seinen Worten ist sie auch die einzige Partei, mit der Linke nicht regieren wollten. Obwohl er ja mit allen Parteien regieren würde.

Die PVV, also seine eigene Partei, würde auch ein Minderheitskabinett aus VVD und CDA unterstützen, nach dem sogenannten „Dänischen Modell“. Dort sieht es so aus: „Die Dansk Folkeparti, abgekürzt DF (deutsch: Dänische Volkspartei) ist eine rechtspopulistische[1] politische Partei in Dänemark. Zur Zeit toleriert die Dänische Volkspartei eine liberal-konservative Koalition im dänischen Parlament (Folketing).“

Ob er Ministerpräsident werden könne? Laut den Umfragen sehe es nicht danach aus, aber er würde gern Premier werden, sagt er. 

Quelle: Wikipedia.de