Cohen kontra Wilders

24 05 2010
Cohen kontra Wilders

Cohen kontra Wilders





RTL-Video Cohen vrs. Wilders

24 05 2010




Wilders hatte es auf Cohen abgesehen

24 05 2010

Gewinner der Spitzenkandidaten-Debatte auf RTL  4 wurde Mark Rutte – der VVD-Mann war 34 Prozent der Befragten zufolge der Beste. Dahinter kamen Job Cohen (PvdA) mit 23 sowie Jan-Peter Balkenende (CDA) und Geert Wilders mit je 18 Prozent.

Wilders arbeitete sich vor allem an Job Cohen ab. Er sagte bsw.: „Honderden Amsterdammers zijn door Marokkanen de stad uitgejaagd, en u zat thee te drinken met verkeerde imams.“ Hunderte Amsterdammer sind durch Marokkaner aus der Stadt gejagt worden, und Sie haben mit den verkehrten Immanen Thee getrunken.

In Amsterdam habe die Sicherheit abgenommen. Wenn Cohen das, was er in Amsterdam getan habe, für das ganze Land tuen wolle, dann sei das „kein Versprechen  sondern eine Drohung“.

Cohen konterte, dass es „gefährlich“ sei, wie Wilders Bevölkerungsgruppen voneinander scheiden würde. Wilders würde nicht schauen, ob jemand etwas auf dem Kerbholz habe, sondern welchen Glauben er habe. Das sei etwas, was man „niemals, niemals und niemals“ tun dürfe. Wilders sei „eine Gefahr für die Gesellschaft“.

Wilders stritt sich auch mit Balkenende herum. Der Ministerpräsident warf Wilders vor, dass dieser für die Wirtschaft eine Gefahr sei, weil er den türkischen Premier Erdogan beleidigt habe. Wilders fragte sich, ob Balkenende sich noch in den Niederlanden wiedererkennen würde, wenn es einmal mehr Moscheen als Kirchen geben würde. Balkenende sagte daraufhin, dass das nicht geschehen würde.

Dann ging es um den Knackpunkt der PVV. Wilders ist gegen die Erhöhung des Renteneinstiegsalters, AOW genannt, von 65 auf 67 Jahre. Mark Rutte sagte, wenn das der Knackpunkt für die PVV sei, dann könne sie höchstens noch mit der Sozialistischen Partei (SP) koalieren. So gesehen sei eine Stimme für die PVV „eine weggeworfene Stimme“. Aussagen wie „Kopftuchsteuer“ würden sowieso deutlich machen, dass die PVV nicht regieren wolle.

Wilders seinerseits griff die VVD an, weil die drastische Einsparungspläne hat. Die VVD würde bei den Steuerzahlern Geld „auf asoziale Manier“ wegholen.





Einwanderung soll 7,2 Milliarden Euro kosten

20 05 2010

Geert Wilders hat jetzt eine Zahl. Jetzt kommen Ergebnisse des von ihm beauftragten Untersuchungsbüro Nyfer zur Schlussfolgerung, dass die Niederlande pro Jahr 7,2 Millionen Euro Kosten an Immigration von nicht-westlichen Menschen hat.

Berechnet auf der Basis von 25.000 Einwanderern aus nicht-westlichen Ländern und deren Nachkommen, noch mal so viel. Sie würden weniger Steuern zahlen, häufiger Sozialhilfe bekommen und mehr Kriminalität verursachen.

Das Centraal Planbureau (CPB) hatte im Jahre 2003 eine ähnliche Berechnung gemacht und von Kosten rund um die sechs Milliarden gesprochen. Bei Nyver heisst es, dass die Zahlen davon abhängen würden, ob bestimmte Szenarien positiv oder negativ eingeschätzt würden.

Wilders fand die Zahlen “schockierend“. In einer Parlamentsdebatte sagte er, dass er regieren wolle und dass an den Kosten der Massen-Einwanderung gespart werden müsse.





Wilders-Anwalt: Freundin droht Entlassung

18 05 2010

Bram Moszkowicz, Anwalt von Geert Wilders: die 31jährige Journaal-Sprecherin Eva Jinek. Die ist seit einem Jahr berühmt, weil sie vor einer Sendung minutenlang über ihren Ausschnitt plauderte. Ihre „Boobies“ usw. Irgendwie gelangte das Material zu YouTube – und wurde dort ein Hit. Lustig und harmlos.

Doch die Beziehung zu Bram Moszkowicz könnte für sie sehr problematisch werden. Möglicherweise darf sie wegen des Neutralitätsgebotes nicht mehr das NOS-Journaal präsentieren. Und möglicherweise gar nicht erst im September ihre neue Stelle beim Format „Nieuwsuur“ antreten. Dieses soll der heute Nova heissenden Sendung am Abend folgen – und Geert Wilders hat Nova so sehr als „zu Links“ gehasst, dass er es praktisch boykottiert hat.

Last but not least: Wilders will bei den öffentlich-rechtlichen Sendern so viele Einsparungen durchführen, dass eines der drei TV-Netze eingestellt werden müsste. Das könnte er durchsetzen, wenn er direkt oder indirekt mit VVD und CDA an die Regierung kommt. Vielleicht muss Eva Jinek ja auf YouTube weiter machen.





Experte lobt Wilders-Poster

18 05 2010
Geert Wilders-Poster wird gelobt

Geert Wilders-Poster wird gelobt

Von Geert Wilders gibt es natürlich auch Poster ohne Hitlerbärtchen. Der Kommunikations-Experte Jan Steinhauser findet übrigens in der Zeitung „De Volkskrant“, dass das Poster von Geert Wilders von allen Parteien „am besten einen Eindruck vom Programm widergeben“ würde.

Wilders habe „nur eine wichtige Botschaft“. Auf dem Poster steht „Mehr Sicherheit, Weniger Einwanderung“.

Der Text passe „wie Pommes Frites zu Mayonaise“. Und dass der Text vertikal stehe, würde neugierig machen.

Er denke, dass Wilders breitere Zielgruppen ansprechen wolle. „Sein Haar ist viel weniger platinablond als sonst.“

Derlei Poster spielen im niederländischen Wahlkampf eine andere Rolle als in Deutschland. Wie kürzlich wieder im NRW-Wahlkampf gut zu sehen war, werden sie in Deutschland praktisch an jeder Ecke von jeder Partei individuell aufgestellt. In den Niederlanden gibt es etwa an Ortseingängen relativ große Tafeln, auf denen die einzelnen Parteien nebeneinander ihre meist gleich großen Poster aufhängen. Da ist schon wichtig, sich in irgendeiner Form zu unterscheiden.





Wilders-Wahlkampfposter „verhitlert“

18 05 2010
Wilders als Hitler

Wilders als Hitler

Bei seiner Wahlkampftour im Osten der Niederlande, u.a. bei der Zeitung Twentsche Courant Tubentia in Enschede, gab es laut dieser einen Zwischenfall. Und zwar wurden Wahlkampfposter von ihm in der Gemeinde Eibergen „verhitlert“. Soll heißen:  Unbekannte hatten ihm mit einem Filsstift einen Hitler-Bart und mit einer Farbdose einen Hitler-Scheitel aufgesprüht. Die Zeitung merkt an, dass die Täter offensichtlich eine Leiter dabei gehabt haben müssen, sonst wären sie da nicht angekommen.