CDA will doch mit Wilders schmusen

2 09 2010

Maxime Verhagen ist froh – die Verhandlungen der Christdemokraten mit der Anti-Islam-Partei von Geert Wilders gehen weiter. Statt Ab Klink soll nun die Staatssekretärin Ank Bijleveld an der Seite von Verhagen mit dem PVV-Führer verhandeln.

Unterdessen sind die Gründe bekannt, warum Ab Klink die Verhandlungen mit der PVV stoppen wollte. Er beschrieb das in einem Brief. Demnach würde Wilders bei der Präsentation der Regierungs-Vereinbarung in bestimmten Punkten genau das Gegenteil propagieren. Voll auf der „PVV-Orgel“ spielen. Wenn er das dann im Parlament verkünden würde, sollten die Kollegen von VVD und CDA einfach mal weghören.

Klink schreibt in seinem Brief, dass Wilders zwar einerseits das Spar-Programm von 18 Milliarden Euro mittragen wolle, andererseits dafür strengere Regeln rund um Einwanderung, Asyl etc. haben wolle. Wilders würde die Christdemokraten ständig provozieren.

Wer den Brief liest, fragt sich dennoch eines. Wenn Klink das alles so sieht, warum hat er letztendlich doch die weiteren Verhandlungen mit der PVV befürwortet? In dem Brief schreibt er alles mögliche auf, warum das kein guter Weg ist und dann knickt er doch ein.

Wilders sagte lt. De Telegraaf, dass er erst mal kein Urteil über den Beschluss der CDA-Fraktion fällen könne. Er habe viele Fragen an Maxime Verhagen.


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