Wilders bekommt noch einen Prozess

13 10 2010

In seinem politischen Prozess kann Geert Wilders mit Freispruch rechnen – aber er muss in der kommenden Woche noch einmal vor den Kadi. Diesmal in Den Haag. Ein gewisser Imam Fawaz Jneid will 55.000 Euro von Geert Wilders, weil dieser ein Fragment aus einem Interview der TV-Sendung „Netwerk“ in seinem Film „Fitna“ eingesetzt hatte. Das Interview stammt aus Oktober 2007, Fitna aus dem Jahr 2008.

Der Iman ist der Meinung, dass sein Porträt-Recht angetastet worden sei. Geert Wilders hatte im Jahr 2008 dazu gesagt, der Iman habe Ayaan Hirsi Ali, Theo van Gogh und Afshin Ellian „verflucht und die schrecklichsten Dinge über sie gesagt. Er schreit lauter als ein Schwein“. Er werde keinen Cent an ihn bezahlen.

 


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7 responses

13 10 2010
Gerd

Also es ist ein „politischer Prozeß“ gewesen, vulgo der Versuch eines Schauprozesses. Als Resultat wird die Zustimmung zu Wilders neue Höhen erklimmen. Wenn die „Linke“ endlich kapiert, dass eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der Islamkritik nicht mehr vermieden werden kann, ist auch schon etwas gewonnen.

13 10 2010
Falk Madeja

Ob vulgo oder nicht – zu sagen, es sei ein „politischer Prozess“ ist meiner Meinung nach zulässig, weil es ja um die politischen Meinungen von Wilders geht. Die ich nicht teile, eh klar. Selbst die Staatsanwaltschaft wollte den Prozess nicht und so forderte sie in einem Punkt schon mal Freispruch. Dennoch glaube ich, dass dieser Prozess dem Rechtsstaat nutzt. Es ist schwer vorstellbar, dass das Gericht Wilders nun verurteilt, wenn schon die Staatsanwaltschaft Freispruch fordert.

13 10 2010
Max Schneider

Guckt mal hier, DAS ist doch interessant:

http://www.nisnews.nl/public/121010_1.htm

Eine linke(!) niederländische Politikerin ruft zu mehr Kritik am Islam auf und verweist auf Frauenrechte u.Ä. .

13 10 2010
Gerd

Ist „Femke Halsema“ wirklich die Führerin von „Grün Links“ in NL ? Das wäre ja eine tolle inhaltliche Bestätigung von Wilders durch die Linke. Nach dem Motto: „Kümmert euch endlich wieder um Schwulen- und Frauenrechte, statt den Imamen nach dem Mund zu reden“. Respekt ! Die Frau hat mehr drauf als Herr Ströbele.

13 10 2010
Falk Madeja

Nun, meiner Meinung nach ist Femke Halsema das Aushängeschild von GrünLinks. Sie garantiert gefühlte 95 Prozent der Medien-Aufmerksamkeit. Ob sie mehr drauf hat als Ströbele? Ich denke, dass der Vergleich hinkt. Die deutschen Grünen haben viel mehr Promi-Personal. Das ist aus verschiedenen Gründen logisch. 1. Sie haben eine längere Geschichte als die niederländischen Grünen. 2. Wir haben in Deutschland auch noch 16 Bundesländer, in denen es wichtige Wahlen gibt – und da braucht man immer bekannte Spitzenkandidaten. Bei den Wahlen in den niederländischen Provinzen geht es um weniger und die Medien-Aufmerksamkeit ist viel geringer. 3. In Deutschland haben wir sowieso ein anderes Wahlsystem. Wir haben zwei Stimmen, für die Partei und dann kann ein Kandidat ja einen Wahlkreis gewinnen. Ströbele hat das in Kreuzberg-Friedrichshain geschafft, ich glaube als erster Grüner. In den Niederlanden gibt es zwar Vorzugsstimmen, aber ein Spitzenkandidat einer Partei wie GrünLinks kommt eh ins Parlament.

Kurzum: Ströbele ist eines der Gesichter der Grünen, Halsema ist das Gesicht von GrünLinks.

Ich vermute übrigens, dass sich irgendwann die Frage stellt, ob die niederländischen Grünen nicht mit der Partei D66 zusammengehen sollten. Wir werden das ja sehen.

13 10 2010
willanders

die linken und lernfähig? was neues. auch wenn es in den Niederlanden passiert.

14 10 2010
Obatala

Das Problem ist ein völlig anderes. Im Islam wird jede Frau aus sexuelle Akteurin betrachtet. Dem Ehemann gegenüber ist sie ein wildes Tier und darf es dort auch sein. Nach außen jedoch muss sie Kopftuch tragen, weil sie sonst andere Männer zum Sex auffordert. Eine ehrbare muslimische Frau trägt Kopftuch. Frauen, die das nicht tun, sind automatisch Huren und dürfen auch vergewaltigt werden. So lange die Moslems im Kopf einer Frau den Schambereich und Sexuelle Orgame sehen, wird es Probleme erzeugen. Der Islam wird erst dann anerkannt, wenn er das Kopftuch nicht mehr fordert. Und da im Koram Kopftuch angeordnet wird, kann sich nichts ändern. Die Fronten bleiben verhärtet.

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