Wilders-Dissident wird gemobbt

28 10 2010

Stell dir vor, Du bis Widersacher eines Parteiführers – aber nicht mal in dessen Partei sondern in einer anderen. Ganz schnell machen sie dich zum Dissidenten. Wir kommen zum Thema Geert Wilders & Kathleen Ferrier. Letztere ist Mitglied im CDA und in der CDA-Fraktion – und sie gilt dem PVV-Führer gegenüber als kritisch. Und damit als eine Gefahr für die Regierung aus VVD und CDA, die wiederum von Geert Wilders abhängig ist. Zusammen haben die Fraktionan aus VVD, CDA und PVV ja nur 76 der 150 Sitze.

Kathleen Ferrier also. Es drängt sich das Gefühl auf, dass die CDA-Führung um Maxime Verhagen sie lieber durch einen folgsameren Kandidaten ersetzen möchte. Entweder Ferrier sieht das selbst ein – aber danach sieht es nicht aus. Oder sie muss eben ein bisschen gemobbt werden.

Und es scheint schon los zu gehen. Ferrier hatte sich nach der Debatte um das Regierungsprogramm getraut, ihren Fraktionsvorsitzenden Sybrand van Haersma Buma zu kritisieren! Der habe beim Thema Entwicklungshilfe Geert Wilders nicht genug Paroli geboten. Und was lesen wir prompt im Telegraaf? Dass namentlich nicht genannte CDAers sie „spucksatt“ seien, sie „narzistisch“ und ein „ungelenktes Projektil“ sei. Das Anfang vom Ende einer Dissidenten-Karriere? Oder setzt sich Geert Wilders noch dafür ein, dass sie Meinungsfreiheit hat?

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29 10 2010

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