PVV geht nicht zur Vara-Debatte

14 02 2011

Wilders-Boykott

Wilders-Boykott

Geert Wilders hat angeordnet, dass sein Spitzenkandidat für die Wahlen zum Senat nicht zur Debatte bei der TV-Sendung „Pauw & Witteman“ (Sender Vara) gehen darf.

Machiel de Graaf muss also zu Hause bleiben. Grund ist die Karikatur des Zeichners Adriaan Soeterbroek, die die Vara-Website Joop.nl brachte.

Darauf ist Geert Wilders in Uniform zu sehen, wie er vor einem KZ Einwanderer in die Dusche einweist. Diese Karikatur geht wiederum auf einen Plan von Wilders zurück, sogenanntes „Tuig“ (Pack, Gesindel etc.) in Containerdörfern zu konzentrieren. Und das in allen zwölf Provinzen.

Wilders, der ansonsten bsw. die Freiheit des Zeichners Gregorius Nekschot verteidigt hat, um Einwanderer mit stereotypen Karikaturen unter die Lupe zu nehmen, begibt sich hier auf schwieriges Terrain. Er umsegelte die Klippe so. Erst forderte er die Vara auf, die Zeichnung zu entfernen – die weigerte sich. Joop-Chef Francisco van Jole sagte daraufhin, dass man Wilders nicht in die Naziecke habe drängen wolle, es sei halt die Zeichung von Adriaan Soeterbroek. Wilders sagte am Montag nun das: „Das die Vara sagt, uns nicht in die Naziecke drücken zu wollen ist Unsinn, und macht nichts aus. Wenn dein Nachbar dich einlädt und du weisst, dass das da Bild hängt worauf du mit einem Nazi verglichen wirst, dann geht man auch nicht.“

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