Königin Beatrix in „Zensur-Affäre“

22 02 2011

Der Dichter und Theologe Huub Oosterhuis hatte mit unvorsichtigen Aussagen fast für eine kleine Staatsaffäre gesorgt – in einem Interview hatte er, der als Vertrauter von Königin Beatrix gilt, gesagt, dass die traditionelle Weihnachtsansprache des Staatsoberhauptes „schwer zensiert“ worden sei. Damit brachte Oosterhuis die Monarchin in große Verlegenheit – denn von wem sollte Oosterhuis denn diesen Zensur-Vorwurf haben? Und um wen sollte es gehen? Natürlich um Geert Wilders, der sich dann aber beeilte zu sagen, dass er noch nie jemanden zensiert habe, schon gar nicht die Königin.

Inzwischen nahm Oosterhuis also den Zensur-Vorwurf zurück und nannte ihn sogar „ein bißchen dumm“. Kleiner Scherz in Richtung Königshaus, hatte Prinzessin Maxima bei ihrer Vorstellung eine Aussage ihres späteren Ehemannes Willem-Alexander „ein bisschen dumm“ genannt. Willem-Alexander hatte unvorsichtigerweise die Diktatur Argentiniens verniedlicht. In Wirklichkeit hat allerdings der Ministerpräsident, in diesem Fall Mark Rutte, die politische Verantwortung für die Weihnachtsansprache der Königin.

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