Geert Wilders im Wohlfühl-TV

23 02 2011

Das, muss sich Geert Wilders gedacht haben, nenne ich dann mal Wohlfühl-Fernsehen. Im Programm „Koffiemax“ des öffentlich-rechtlichen Senders „Max“ wurde er zu allerlei Dingen befragt – nicht allzustreng natürlich. Der Sender richtet sich an Niederländer, die nicht mehr ganz so jung sind. Moderatorin Myrna Gossen befragte ihn zu allerlei Dingen.

– So erzählt Geert Wilders, dass er nicht mehr als fünf bis sechs Stunden schlafen könne. Wenn irgendwie möglich schlafe er am Wochenende aus.

– Auf die Frage, ob er denn tatsächlich wie kolportiert als Kind kein Teddybär oder so gehabt habe, antwortet er. Er sei mit zwei Schwestern, die vier und sieben Jahre und einem Bruder der zehn Jahre älter ist, ein Nachkömmling gewesen, dem es an nichts gemangelt habe. Aber schon damals habe er schon mal im Bett gestanden, und um Andacht geschrieen.

– In der Pubertät sei er nicht einfach gewesen, wenn er etwas nicht machen durfte, habe er es doch getan. Mit 17 sei er dann schon nach Israel gewesen, in der Landwirtschaft gearbeitet (Paprika geerntet) danach musste er zum Militär.

– In dieser Zeit habe er noch nicht an Politik gedacht, er habe sich mit den israelischen Mädchen gekümmert.

– Dann fand er einen Job im Sozialen Versicherungsrat und sah er in den Niederlanden eine Anzeige in NRC oder Volkskrant gesehen, dass die VVD einen Fraktionsmitarbeiter suchen würde. Man nahm ihn an.

–  Die Bedrohungen seien begonnen, als er im Parlament eine Anfrage über eine Moschee in Eindhoven stellte. Aus einer Bibliothek verschickt, der Mann wurde gepackt. Nach dem Mord an Theo van Gogh sei es dann aber wirklich bedrohlich gewesen, er habe in Kasernen und Gefängnissen gewohnt, mit seiner Frau. Einmal musste die Feuerwehr kommen, obwohl sein Aufenthalt eigentlich geheim war. Ein Bewacher hatte zu lange geduscht, durch den Wasserdampf ging der Feueralarm los und der Bewacher rannte nackt aufs Dach.

– Seine Frau sei ein Held, wenn sie das dann alles mitgemacht hat, das Umziehen und so. Sie würde ihn nicht immer wählen. Seine Frau ist aus Ungarn.

– Sein Kontakt mit seiner Mutter – wohnhaft in Venlo – sei intensiv, er würde oft mit ihr skypen. Sei Vater ist mit 81 Jahren gestorben. Auf dem Friedhof wimmelte es vor Sicherheitsleuten.

– Überhaupt, die Sicherheit. Einmal sei er imUrlaub auf Zypern von acht niederländischen und achtg zypriotischen Bodyguards begleitet worden.

 

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