Anti-PVV-Rede von der Dunk fand doch noch statt

28 04 2011
Hitler-Rede in Haarlem

Hitler-Rede in Haarlem

Die PVV, besser gesagt Nicht-PVV-Mitglied Hero Brinkman, hatten zunächst einmal verhindert, dass der Publizist Thomas von der Dunk bei der sogenannten Willem Arondéuslezing gegen die PVV vom Leder zieht. 

Die Rede sollte im Provinzhaus in Haarlem stattfinden, die PVV setzte durch, dass die Rede dort nicht gehalten werden durfte. Nun fand die Rede vor dem Haus statt, 1200 Menschen kamen. Darunter Provinz-Kommissar Johan Remkes.

In der Rede geht es darum, dass von der Dunk ein Tabu für Vergleiche mit dem Zweiten Weltkrieg sieht, obwohl diese sehr lehrreich und relevant sein können. Die PVV taste den Rechtsstaat an, würde einen Teil der Einwohner der Niederlande diskriminieren und einen Glauben, den Islam, dämonisieren.

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Wilders-Forderung abgewiesen: Grenzen zu Deutschland bleiben offen

26 04 2011

Einer dieser weitgehenden Pläne von Geert Wilders: der Anti-Islam-Aktivist wollte die Grenzen zu Deutschland und Belgien abriegeln, damit keine Tunesier ins Land kommen. Denn die sind ja Moslems! Aber Einwanderungsministe Gert Leers wies die Forderung von Wilders ab. Die übrigens auch total unrealistisch ist – die Schlagbäume abzuschaffen hatte was mit Freiheit zu tun. Soviel zum Namen „Partei für die Freiheit“.





Kein Anti-Wilders-Lied beim Befreiungsfestival

26 04 2011

Ein Anti-PVV-Lied beim Befreiungsfestival in Wageningen am 5. Mai? Das war die Idee der Punkband „Jan en Tosti’s“! Sie wollten ihren Song „Mussolini van de Lage Landen“ (etwa „Mussolini der Niederlande“) erklingen lassen, aber die Festival-Leitung will das nicht. In dem Lied geht es in Sachen Wilders kritisch zu, und es ist von Meinungsfreiheit die Rede. Die Organisation will aber nicht, dass „Gegensätze“ vergrößert würden.





Wilders zeigt Shariaclub an

26 04 2011

Geert Wilders hat eine Organisation namens Sharia4Holland angezeigt. Deren radikaler Sprecher Abu Imran hat Wilders in einem Film bedroht. „Denkst Du wirklich, dass Deine Sicherheitsleute immer bei Dir sein werden?“, drohte er.





Wilders wegen Hinterzimmerpolitik unter Kritik

26 04 2011

Rethorisch spannende Debatte im Haager Parlament! Premier Mark Rutte und Geert Wilders müssen sich der Kritik der Oppositionsparteien erwehren. Grund: sie hatten sich heimlich mit dem Provinz-Politiker Johan Robesin aus Zeeland getroffen – der soll VVD, PVV und CDA im Senat (Erste Kammer) an eine Mehrheit verhelfen. Und zwar auf die PVV stimmen! Das heißt mehr oder weniger: die Regierung ist künftig von einer Splitterpartei aus der Provinz abhängig.

Das heißt aber auch: Wilders kann seine Rethorik, er mache Politik gegen „Regenten“, vergessen. Er ist nämlich selbst einer. Es droht auch noch, dass die Regierung sich von der SGP abhängig machen wird. Diese ist aus dem christlich-extremen Lager und will wohl strengere Abtreibungsgesetze, Verbot auf Sonntags-Öffnung von Läden, Verbot von Gotteslästerung etc.





Wilders will nicht der Holland-Hitler sein

25 04 2011
Wilders will nicht Holland-Hitler genannt werden

Wilders will nicht Holland-Hitler genannt werden

Wieder einer dieser Hitler-Vergleiche! Geert Wilders ist total sauer, aber wirklich total. Will Wilders etwa Juden ermorden? Nein, er will nur Moslems verjagen. Die Methoden, am Ende, wird man sehen, wie sich Hitlers Methoden gegen die Juden in der Praxis mit Wilders Methoden gegen die Moslems vergleichen lassen werden.

Jedenfalls hat auf der Website Joop.nl jemand eine Liste mit allerlei Persönlichkeiten aufgestellt, der Mann heisst Michiel Blok und war mal Vorsitzender von GrünLinks Amsterdam-Ost, und die Liste ist ein Test.

Und siehe da: Geert Wilders gewinnt den Hitler-Test! Bei 30 von 37 Kriterien liegt Wilders unschlagbar vorn. Andere Kandidaten: Bush, Ghandi, Kok und eben Hitler.

Holland hat keinen Hitler

Holland hat keinen Hitler





Einwanderungsminister Leers: „Habe Wilders dämonisiert“

24 04 2011

Die Position von Einwanderungs- und Integrationsminister Geert Leers ist sicher die schwierigste in der Regierung in Den Haag. Schließlich fühlt er den heißen Atem von Geert Wilders im Nacken, denn Einwanderung und Integration sind dessen politisches Core Business. Und so sind Leers und Wilders auch schon ein paar Mal zusammengerasselt – vor der Regierungsbildung und einige Wochen danach, als Wilders Leers das „schwächste Glied der Regierung“ nannte.

An diesem Wochenende gab Leers dem Algemeen Dagblad ein Interview – und das ist teilweise bemerkenswert. Zu Wilders Aufruf, wegen der tunesischen Flüchtlinge die Grenzen zu schließen, sagt er. „Das wäre eine übertriebene Reaktion. Kein Land in Europa tut das.“ Niederländische Firmen, die Tunesiers bei sich arbeiten lassen, können aber eine Strafe von 8000 Euro erwarten.

Wie er denn überhaupt mit Wilders zusammenarbeiten könne. „Ich habe Wilders zu schnell dämonisiert. Ich kannte ihn nicht persönlich. Aber er scheint ein angenehmer und betraubarer Kerl zu sein.“