Einwanderungsminister Leers: „Habe Wilders dämonisiert“

24 04 2011

Die Position von Einwanderungs- und Integrationsminister Geert Leers ist sicher die schwierigste in der Regierung in Den Haag. Schließlich fühlt er den heißen Atem von Geert Wilders im Nacken, denn Einwanderung und Integration sind dessen politisches Core Business. Und so sind Leers und Wilders auch schon ein paar Mal zusammengerasselt – vor der Regierungsbildung und einige Wochen danach, als Wilders Leers das „schwächste Glied der Regierung“ nannte.

An diesem Wochenende gab Leers dem Algemeen Dagblad ein Interview – und das ist teilweise bemerkenswert. Zu Wilders Aufruf, wegen der tunesischen Flüchtlinge die Grenzen zu schließen, sagt er. „Das wäre eine übertriebene Reaktion. Kein Land in Europa tut das.“ Niederländische Firmen, die Tunesiers bei sich arbeiten lassen, können aber eine Strafe von 8000 Euro erwarten.

Wie er denn überhaupt mit Wilders zusammenarbeiten könne. „Ich habe Wilders zu schnell dämonisiert. Ich kannte ihn nicht persönlich. Aber er scheint ein angenehmer und betraubarer Kerl zu sein.“

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