Wilders: „Nicht mal in 100 Jahren werde ich meinen Ton mässigen“

23 06 2011

So, Geert Wilders triumphiert nach seinem Freispruch – und beginnt gleich zu drohen. Er wolle seinen Ton „in den nächsten 100 Jahren nicht mässigen“, sagte der blondierte Führer. Das ist schade, aber immer noch besser als 1000 Jahre.

Damit er in Zukunft nicht noch mal vor Gericht steht, will er erreichen, dass bestimmte Gesetzestexte über „Haß säen“ abgeschafft werden. Alle Niederländer sollen seiner Meinung nach alle Meinungen verkünden dürfen – es sei denn, sie würden zu Gewalt aufrufen.

 

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5 responses

24 06 2011
bording

Mein Vorschlag währe, das Wort „H A S S“ überhaupt aus dem Wortschatz zu streichen…….

Wer braucht das schon?

MAN SOLLTE ES DOCH EINMAL PROBIEREN!!

29 06 2011
allaboutgeertwilders

Genau. Wilders könntes mal probieren.

11 07 2011
Hans-Walter

Wer gegen den Islam so hasserfüllt wettert wie der robärtige Konvertit Pierre Vogel letzten Samstag vor über 1000 meist jungen Zuhörern in
Hamburg gegen diejenigen, die den Koran nicht lesen, begibt sich auf
seichtes Niveau und fordert gerade zu aufrührerischen Widerspruch heraus, der in Gewalt endet. Populisten und Salafisten bedrohen den inneren Frieden, aber deshalb ihr heiliges Buch verbieten zu wollen, ist eine falsche Lösung. Wer Meinungsfreiheit für sich reklamiert, muss freie Meinungsbildung für jeden zulassen. Verbale Grobheiten gegen Andersgläubige können der Keim für öffentliche Ausschreitungen sein.

EinProblem ist, dass die meisten in Europa kein Arabisch können, um Interpretationen der Laienprediger anhand des Originals überprüfen zu könnnen und um „nicht mit dem Höllenfeuer rechnen zu müssen“ (O-Ton Vogel). Aber wer sich so intensiv damit auseinandersetzt wie
Geert Wilders, hat demnach nichts zu befürchten. Sollen die beiden doch ruhig mal miteinander eine Podiumsdiskussion abhalten. Wer
würde den Moderator machen wollen?

11 07 2011
H.-W.

Immerhin hat Wilders einen Dämpfer bekommen. Etwas mehr Demut würde ihm gut tun, denn die Niederländische Verfassung anerkennt in Art. 10 das Recht auf Respekt vor der „persöhnlichen Lebenssphäre“, was immer (auch an Litetratur) dazu gehört, in Art. 11 lediglich auf köperliche Unversehrtheit.
Von Würde (lt. Kramers „waardigheit“) wie in Art. 1 der Bundesrepublik Deutschland ist leider nicht explizit die Rede – für Wilders bewusst ein Fremdwort – er missbraucht sein Sonderrecht auf Meinungsfreiheit als
Abgeordneter, wenn er eine Ministerin „total bescheuert“ nennt (2x)und öffentlich zu verunglimpfen versucht. Damit stellt er sich ins Abseits, dass keiner mit ihm koalieren will. Aber das stört ihn nicht.

nicht weiter.

nicht.
abseits und reagiert auf seine Isolation mit

11 07 2011
H.-W.

Immerhin hat Wilders einen Dämpfer bekommen. Etwas mehr Demut würde ihm gut tun, denn die Niederländische Verfassung anerkennt in Art. 10 das Recht auf Respekt vor der „persöhnlichen Lebenssphäre“, was immer (auch an Litetratur) dazu gehört, in Art. 11 lediglich auf köperliche Unversehrtheit.
Von Würde (lt. Kramers „waardigheit“) wie in Art. 1 der Bundesrepublik Deutschland ist leider nicht explizit die Rede – für Wilders bewusst ein Fremdwort – er missbraucht sein Sonderrecht auf Meinungsfreiheit als
Abgeordneter, wenn er eine Ministerin „total bescheuert“ nennt (2x)und öffentlich zu verunglimpfen versucht. Damit stellt er sich ins Abseits, dass keiner mit ihm koalieren will. Aber das stört ihn nicht.

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