Wilders im Berliner Wahlkampf

30 08 2011

Für die Berliner Zeitung „klingt es nach einem höchst konspirativen Treffen“ – Geert Wilders kommt am 3. September nach Berlin, um hier im Wahlkampf mitzumischen. Der Ort wird erst 24 Stunden vorher bekanntgegeben, per SMS. „Der Stargast soll vor unerwünschten Protesten geschützt“, mutmaßt die Berliner Zeitung – „gewünschte Proteste“ kennt Wilders allerdings auch nicht.

Vor einem Jahr war Wilders schon einmal hier, er wollte und will nach wie vor den Aufbau der Freiheits-Partei in Berlin unterstützen. Diese, gegründet vom CDU-Dissidenten Rene Stadtkewitz, hat inzwischen dem Vernehmen nach schon mehr Mitglieder als die PVV von Geert Wilders: 2.100 – in der Partei von Geert Wilders genau ein Mitglied, Wilders himself. Wilders verhindert so, dass ihn irgendjemand mit lästiger innerparteilicher Demokratie belästigt.

Stadtkewitz, so die BLZ-Autorin Sabine Rennefanz, sei im Gegensatz zum „blonden Wilders mit seinen kalten Augen“ nicht „der Typ für markige Sprüche.“ Wohl war. Für Wilders sind Moscheen „Haßpaläste“ und der Koran nicht besser als „Mein Kampf“. So würde Stadtkewitz im Berliner Wahlkampf nicht diskutieren können. Er ist überhaupt nicht so ein Mann, der verbal kräftig austeilen kann.

Wird die Freiheits-Partei es eigentlich ins Berliner Abgeordnetenhaus schaffen? Das scheint inzwischen mehr als fraglich, von den einst angepeilten acht Prozent hat man Abstand genommen. Da gibt es die Konkurrenten von NPD und Pro Deutschland, und überhaupt haben es die kleinen Parteien bei dieser Wahl wohl schwer, Ausnahme Piratenpartei.

Jedenfalls verkauft die Freiheitspartei nun erst mal Tickets für die Veranstaltung mit Wilders, für Kosten zwischen 30 und 100 Euro. Schon die Sicherheitskosten sind erheblich, in den Niederlanden soll der Schutz für Wilders inzwischen schon mehr als zwölf Millionen Euro verschlungen haben. Bis zu 1000 Gäste werden erwartet, darunter der rechtsextreme Schweizer Oscar Freysinger, der Einwanderer mit Kakerlaken verglichen hat. Willkommen im Berliner Wahlkampf.

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One response

31 08 2011
bording

Was kostet die Demokratie??

Die Sicherheitskosten für WILDERS hat man der sogenannten „RELIGION des FRIEDENS“ zu verdanken……

Erfahrung mit UMBRINGEN von unliebsamer Personenm ist ein Markenzeichen dieses FRIEDENS…..

Die BEFEHLSZENTRALE „dem KORAN“ wird einfältig von unserer DEMOKRATIE in KAUF genommen.

gr.bording

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