Wilders sammelt möglicherweise illegal Journalisten-Daten

18 08 2011

Kopfschütteln bei Juristen und Journalisten – die PVV sammelt offenbar Daten von Journalisten, die bei einer Wilders-Pressekonferenz anwesend sein wollen. Der Presseausweis scheint nicht mehr auszureichen. Die Journalisten sollen auch ihre Burgerservicenummer (BSN) angeben, damit die Bewacher von Geert Wilders die Journalisten checken können. Das, so De Telegraaf, verstosse gegen Datenschutz-Regeln!





Alko-Unfall-Fahrer der PVV aus dem Europa-Parlament

18 08 2011

Ein Mann namens Daniël van der Stoep, der als Nicht-Mitglied für die PVV von Geert Wilders im Europäischen Parlament saß, tritt freiwillig ab. Er hatte unter Alkohol-Einfluss einen Auto-Unfall verursacht. Der 30jährige sagte, er habe sich selbst „disqualifiziert'“.





Wilders hat sich als Wortmarke angemeldet

17 08 2011
Wilders will Tulpen verkaufen

Wilders will Tulpen verkaufen

Er, Geert Wilders, ist der Erste! Nämlich der erste lebende niederländische Politiker der Niederlande, der seinen Namen beim Benelux Merkenregister (Markenregister) als Wortmarke angemeldet hat. Damit könne er eine nach ihm benannte „Tulpe zu Geld machen“, kommentiert das Financieel Dagblad süffisant.

Die PVV, also Wilders himself, erklärte, dass der Anlass dafür einige Websites seien, die Wilders Namen mißbrauchen würden. So kursieren tatsächlich diverse Twitter-Accounts unter seinem Namen, die den Anti-Islam-Führer auf die Schippe nehmen.

Tobias Cohen Jehoram, Hochlehrer Intellektuelles Eigentum und Partner beim Anwaltsbüro De Brauw Blackstone Westboek, findet die Argumentation „auffallend“. Er zum Beispiel kenne die Websites, die fälschlicherweise unter dem Namen von Wilders betrieben werden, gar nicht. Jedenfalls müsse Wilders die Wortmarke auch nutzen, andernfalls würden die Rechte nach fünf Jahren verfallen. Kritisch sieht er auch, dass Wilders seinen Namen für Lobbydienste schützen lassen will. Das gehöre sich nicht für einene Politiker. Weniger dramatisch ist, dass Wilders seinen Namen auch im Zusammenhang mit Saat von lebenden Pflanzen schützen liess. Es gibt eine nach ihm benannte Tulpe. Wahrscheinlich will er die irgendwann mal zu Geld machen.

Bislang gab es in den Niederlanden nur einen Politiker mit Wortmarke: Pim Fortuyn. Dessen Name wurde allerdings erst geschützt, als er ermordet war.





Geert Wilders will Plan für Zukunft des Königshauses präsentieren

15 08 2011

Am 1. September willGeert Wilders einen Plan vorstellen, welchen Platz die niederländische Monarchie künftig im politischen System haben soll. Er will vor allem den politischen Einfluß des Staatsoberhauptes verringern oder möglicherweise abschaffen. Heute ist Königin Beatrix Teil der Regierung, nutzt hinter den Kulissen ihren Einfluß (etwa bei der Regierungsbildung).

Es ist ein offenes Geheimnis, dass gerade Königin Beatrix Probleme mit bestimmten Aussagen von Geert Wilders hat. Und er wiederum deshalb mit ihr. Bald wird Kronprinz Willem-Alexander seine Mutter ablösen. Ob Wilders mit seinen bislang nur ansatzweisen Plänen andere Parteien überzeugen kann?





Wilders: „Imperialistische Moschee in Leiden“

15 08 2011

Geert Wilders geht jetht auf die antiimperialistische Tour. Er hat im Haager Parlament Fragen über eine „imperialistische Moschee“ in Leiden gestellt, die jetzt das Innenministerium beantworten muss. HP/de Tijd hat ausgerechnet, dass eine solche Anfrage um die 2000 Euro kosten dürfte – und in diesem Fall sinnlos ist, weil nicht das Innenministerium sondern die Stadt Leiden sich mit Moscheen, imperialistisch oder nicht, beschäftigen müsste.

Oh ja, imperialistisch ist die Moschee, weil es ein 27 Meter hohes Minaret hat. Damit sei sie ein Bild „für die fortschreitende Islamisierung der Niederlande“. Und sei es nicht so, dass rund um Moscheen die Häuserpreise sinken würden, will Wilders von der Regierung wissen?





Psychologin: „Wilders ist gewaltätig“

9 08 2011

Die Diskussion um Geert Wilders und seine Verantwortung für den Anschlag in Norwegen und das politische Klima in den Niederlanden geht weiter. Heute schreibt Corinne de Ruiter, Hochlehrerin für forensische Psychologie an der Universität in Maastricht, in der Tageszeitung Trouw, dass Geert Wilders nach den Maßstäben von TBS-Kliniken sehr wohl gewaltätig sei. In TBS-Kliniken werden bestimmte Kriminelle medizinisch behandelt. Sie selbst arbeitete zwischen 1995 bis 2002 an so einer Klinik.

An  derlei Kliniken gibt es jeden Morgen ein Bulletin, in denen Zwischenfälle mit den TBS-Patienten aufgezählt werden, und diese dann in drei Kategorien. Verbale Gewalt, bedrohliche Gewalt und physische Gewalt. Zwar würde Wilders zum Glück physische Gewalt nicht befürworten, aber er gehöre in die ersten zwei Kategorien. In diesem Fall würde in einer TBS-Klinik die Behandlung intensiviert.

Sie zählt Beispiele auf. So beleidige Wilders Moslems als „Stimmvieh“. Sage, der Islam sei „eine faschistische Ideologie“. Und wenn man „nicht selbst aufgegessen werden will, muss man den anderen aufessen“. Das sei zwar vor Gericht nicht als juristisch gesehen verwerflich angesehen worden, aber sie als Psychologin sehe das anders





PVV will Bergen op Zoom wg. Moslem-Freundlichkeit finanziell bestrafen

9 08 2011

Weil die Gemeinde Bergen op Zoom während des Ramadans Moslems auf dem Pastoor Joorenplein kostenlos parken läßt, will die PVV sie jetzt finanziell bestrafen lassen. Es Das kostenlose Parken gilt von 22:00 bis 06:00 Uhr und zwar bis zum 31. August. Die PVV sagt, dass zeige wie gross der Einfluss des Islams in den Niederlanden sei. Die Höhe der ausgefallenen Parkgebühren sollen der Gemeindekasse abgezogen werden.





Geert Wilders will nach Helmond – dort droht eine Straßenschlacht

9 08 2011

In der Stadt Helmond (Provinz Brabant) haben Anwohner gedroht, mit einer 200 Mann starken Privatarmee gegen sie bedrohende marokkanische Jugendliche vorzugehen. Diese seien zwischen zwölf und 25 Jahre alt, wurden herumhängen und vorbeigehende Frauen als „Huren“ beschimpfen. Wer sich bei der Polizei beschweren würde, bekäme von den Kriminellen Besuch zu Hause. Geert Wilders hat sich heute per Twitter zu einem „Arbeitsbesuch“ angemeldet.





Wilders führt Krieg gegen Kritiker

2 08 2011

Geert Wilders, Überraschung, fühlt sich in keinster Weise verantwortlich für die Taten seines Anhängers Anders Breivik. Er dreht es alles um. Seiner Meinung nach haben seine Kritiker Schuld an den Taten seines Fans!

Alexander Pechtold von D66 sagt: „Hij wil schieten op de benen van hooligans, spreekt over zijn fractie als een knokploeg namens miljoenen, heeft het over de multiculturalistische elite die een totale oorlog uitvecht met de bevolking, stelt dat de moslims met miljoenen Europa uit moeten worden gezet, en ga zo maar door.“ Kurz zusammengefasst: Er will Hooligans zusammenschiessen lassen, spricht über eine multikulturelle Elite, die Krieg gegen das Volk führt, Millionen Moslems müssen deportiert werden…

2009 hatte Wilders gesagt, dass Pechtold verantwortlich wäre, falls ihm etwas geschehen würde. Also Mord und so.