Süddeutsche Zeitung: „Auch Wilders hilft nicht“

5 09 2011

Für die Süddeutsche Zeitung war Jan Bielicki beim Wilders-Besuch dabei. Auch er denkt, dass die Freiheitspartei von Rene Stadtkewitz „trotz Wilders‘ mittlerweile zweiter Wahlkampreise nach Berlin“ keine Chance habe, um ins Berliner Abgeordnetenhaus einzuziehen.

Der „große blondierte mit der scharfen Zunge“ sei zwar ein Star der Szene, die mit Anti-Islamismus und mit den Ängsten um die Euro-Krise „wachsenden Zulauf“ erhalte, aber während das in der Schweiz, in Österreich und in Skandinavien funktionere, sei Deutschland „nicht in der selben glücklichen Lage wie wir in den Niederlanden“ (Zitat Wilders). Es würden hierzulande Strukturen und Führungspersönlichkeiten fehlen. Zurecht verweist Bielicki darauf, dass in Deutschland auch die Fünf-Prozenthürde für die Populisten ein Problem sei – in den Niederlanden stehen 1,5 Prozent der Wähler für einen Sitz im Parlament.

Ja, und die rechtspopulistischen Gruppen kämen in Deutschland immer auch schnell in den Verdacht, extremistisch zu sein. So schlußfolgert Bielicki: „Daher ist niemand in Sicht, der den deutschen Wilders für ressentimentgeladene Wutbürger geben könnte. Wenigstens bislang noch nicht.“ Wenn man, das zeigte das Wochenende und wollen wir mal kurz anmerken, von Mecklenburg-Vorpommern absieht…

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