Wilders schwatzt sehr viel

31 12 2011
Wilders schwatzt sehr viel

Wilders schwatzt sehr viel

Ein Führer braucht immer Leute, die ihm folgen. Logisch. In den Niederlanden heissen die, die Geert Wilders folgen, Henk und Ingrid. Sagt er selbst. Wilders führt mehr als 133.000 Henk und Ingrids! Jedenfalls auf Twitter.

Grund genug für den Nieuwsmonitor, um der Sache auf den Grund zu gehen. Die denken, dass er kein „fanatischer Twitterer“ sei. 333 Tweets zwischen dem 1. Januar 2011 und dem 19. Dezember 2011. 52 davon fanden ihren Widerhall in der Tagespresse. Wenn er zum Beispiel mit Neuwahlen droht oder so.

In 142 Artikeln sei ein Tweet des blondierten Führers zurückgefunden worden. Das NRC habe sich am meisten für die Wilders-Tweets interessiert: 38 mal ging die Redaktion auf diese ein. De Volkskrant 28 mal, AD und Spits jeweils 15 und 14 mal, Trouw zwölf und De Pers zehn mal. Die Tageszeitung Metro, Nummer 2 im Markt, die Nummer 1, De Telegraaf, haben sich selten mit den Tweets des blondierten Anti-Moslem-Politikers befasst.

Klrar ist, dass Wilders diesen „Einrichtungsverkehr“ sehr mag, schreiben die Leute vom Nieuwsmonitor. Immerhin können die Journalisten ihm so keine kritischen Fragen stellen.

Mit Dank an Krapuul.nl

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Job Cohen (PvdA) greift Wilders an

30 12 2011
Cohen greift Wilders an

Cohen greift Wilders an

Kurz vor Ende des Jahres beginnt Job Cohen, Fraktionschef der sozialdemokratischen PvdA, noch schnell eine Offensive gegen seinen Konkurrenten Geert Wilders. Kurz gesagt gehört die PvdA zu den großen Verlierern des Aufstiegs von Geert Wilders – und der blondierte PVV-Chef spottet regelmäßig über die mangelnde Rethorik von Amsterdams Ex-Bürgermeister Job Cohen.

In einem Interview für die Zeitung „De Telegraaf“ sagt Cohen, dass seine Partei im Jahr 2012 nachdrücklich die Konfrontation mit der PVV suchen werde. Die Wähler der PVV müssten wissen, dass ihre Interessen von der PvdA besser als von der Wilders-Partei vertreten werden können. 2012 müsse sich Wilders entscheiden, ob er sich für die Macht oder die Interessen seiner Wähler einsetzen wolle. Immerhin will die Regierung weitere Einsparungen durchsetzen, Wilders ist dagegen. Wilders sei ohnehin ein „purer Machtpolitiker“- Er hoffe, dass die Koalition aus VVD und CDA unter Tolerierung von Wilders auseinander brechen werde.

 

 





Wann war Wilders eigentlich in Israel?

29 12 2011

 

Wilders war in Israel

Wilders war in Israel

Geert Wilders wird nicht müde, seine große Affinität mit Israel zu betonen. Nach der Schulzeit und der Arbeit bei Kühne in Deutschland war er in Israel – nur wann und wie lange? Die Zeitschrift HPde Tijd fragte sich, warum Wilders in verschieden Medien dazu verschiedene Angaben gemacht hat, bsw. 1980. Die Journalisten Karen Geurtsen und Ivo van Woerden machte sich auf die Suche und fanden heraus, dass Wilders von September 1982 bis August 1983 in Israel gewesen ist.

Er soll demnach in einem Moschav (genossenschaftlich organisierte ländliche Siedlungsform) nicht weit von Jericho an der Grenze zu Jordanien und in einer Bäckerei in Jerusalem gearbeitet haben. Die Recherche bringt nicht zu Tage, ob Wilders sich dort seine Abneigung zu Moslems zugezogen hat. Es gibt dazu eigentlich keine Beweise oder Zeugen.

Auch nicht dafür, dass Wilders damals von israelischen Geheimdiensten als geheimer Mitarbeiter gewonnen wurde. Dieses Gerücht existiert schon eine Weile, auch wenn Wilders das zurückgewiesen hat.





PVV ein „herzlicher Klub?“

29 12 2011
De Graaf findet PVV herzlich

De Graaf findet PVV herzlich

Jetzt reagiert Machille de Graaf )PVV-Fraktionsleiter im Haager Gemeinderat) auf den Austritt von gleich zwei der bislang acht PVV-Fraktions-Mitglieder im Haager Gemeinderat. Arnoud van Doorn und Marjolein waren ausgetreten, weil sie die Athmosphäre in der PVV-Fraktion als schlecht empfunden hatten.

In einem Interview mit dem Algemen Dagblad versucht de Graaf abzuwiegeln. Die PVV-Fraktion sei „herzlicher Klub“, es würde „gesunde Zusammenarbeit“ und es eben ein „explosives Wachstum der PVV als Partei“ geben würde. Komisch – die PVV hat doch immer noch nur ein Mitglied, Geert Wilders, und sonst niemand? Nicht einmal de Graaf selbst ist PVV-Mitglied. Nun gut, de Graaf meinte auch noch, dass seine Leute in der PVV-Fraktion „keine Marionetten von Geert Wilders“ sein würden…





Wilders hatte bei Kühne gearbeitet

29 12 2011
Wilders arbeitete bei Kühne

Wilders arbeitete bei Kühne

In einem Artikel der Zeitschrift HP/de Tijd lesen wir, in welcher deutschen Konservenfabrik Geert Wilders nach seiner Schulzeit gearbeitet hat. Es war Kühne! Wir tippen mal auf die Fabrik in Straelen, nicht weit weg von Venlo.

Es sind ca. zwölf Kilometer, die der damals noch nicht blondierte Wilders mit dem Fahrrad gefahren sein soll. Er soll damals umgerechnet auf heute etwa 4,50 Euro verdient haben, während das Bier in Venlo nur 35 Cent gekostet haben soll. Wilders wollte sich mit dem Geld eine Reise nach Israel finanzieren, was dann auch klappte. Was er genau in der Fabrik machte, ist unklar. Kühne soll in Straelen jedenfalls Essig, Senf, Feinkost, feinsaure Konserven, Kohl und Kraut produzieren, HP/de Tijd schreibt von einer Gurkenfabrik.

Für die Familie Wilders soll die Arbeit in Deutschland heikel gewesen sein, weil sein Vater während des Zweiten Weltkrieges Widerständler gewesen sei und untertauchen mußte.





PVV-Fraktion Friesland wollte Staatsanwaltschaft betrügen

29 12 2011
PVV Friesland wollte betrügen

PVV Friesland wollte betrügen

Die PVV-Fraktion in Friesland wollte mit einem üblen Trick Henk & Ingrid betrügen – indem sie eine Rechnung fälschen wollte. Nach einem Überfall auf (inzwischen Ex-)Fraktions-Chef Jelle Hiemstra am 6. September wurde dieser von einer privaten Sicherheitsfirma geschützt. Abgesprochen war, dass der erste Monat auf Kosten der Steuerzahler und ab dann auf eigene Kosten (PVV bzw. Hiemstra) geschützt werden sollte. Die Rechnung für den ersten Monat sollte über die Staatsanwaltschaft laufen.

Die PVV-Fraktion bot der Sicherheitsfirma ProServe Recherche an, dass diese den Rechnungsbetrag einfach verdoppeln sollte – dann hätte die Staatsanwaltschaft also länger die Sicherheitskosten übernehmen müssen, als abgesprochen (also zwei Monate statt einen). Doch ProServe Recherche-Mann Kees de Jong lehnte ab, ging an die Öffentlichkeit. Der versuchte Betrug drehte sich um einen Betrag von 12.000 Euro. Die PVV sagt, dass sie kein Geld habe.





Wilders droht mit Neuwahlen

29 12 2011

Geert Wilders reicht es wieder einmal. Die Regierung aus VVD und CDA plant aus Wilders Sicht Ungeheuerliches – sie will angeblich etwas etwas an der Abzugsfähigkeit von Hypothekenzinsen verändern. In diesem Falle werde er Neuwahlen fordern.

Premier Mark Rutte hatte allerdings noch in einem Interview mit De Telegraaf vor wenigen Tagen gesagt, dass einen solchen Plan nicht geben würde. Die Nederlandsche Bank und die Autoriteit Financiële Markten hatten offenbar gefordert, dass es doch einen Plan geben sollte.