Geert Wilders verhöhnt die Sozialdemokraten

29 02 2012

BildMit zwei Tweets greift der blondierte PVV-Führer Geert Wilders mal wieder die Sozialdemokraten an. Diese suchen nämlich einen neuen Fraktionsführer, nachdem Job Cohen hingeschmissen hatte. So schreibt Wilders, er könne sich ja auch als Kandidat zur Verfügung stellen. Viele PvdA-Wähler würden schließlich ihn wählen. Und zur Kandidatin Nebahat Albayrak fällt ihm ein, sie könne was ihn betreffe, Premier werden. Von der Türkei. Sie hat die doppelte Staatsbürgerschaft.





Hafengesellschaft Rotterdam befürchtet wg. Wilders platzen eines Geschäftes in Rumänien

27 02 2012

Anti-Polen-Meldestelle bekämpft Geert Wilders natürlich auch gegen Bulgaren und Rumänen. Die Hafengesellschaft Rotterdam befürchtet nun, dass ihr wegen Wilders in Rumänien ein Geschäft durch die Lappen  geht. Geplant war ein Projekt in Constanza, das einen Umfang von zwei Milliarden Euro haben sollte.

Verschiedene niederländische Firmen sollten in den Hafen von Constanza investieren, Constanza und Rotterdam Teil einer Ost-West-Achse werden. Das sagte Richard Reese von der Niederländisch-Rumänischen Handelskammer. Nun wollen die Rumänen sich offenbar an Hamburg wenden oder haben das vielleicht auch schon getan.





Staatssekretär Bleker: Kritik an Wilders ist „dumm“

27 02 2012

Der christdemokratische Staatssekretär Hans Bleker bezeichnet die anhaltende Kritik an Wilders Anti-Polen-Meldestelle als „dumm„. Damit werde Wilders „größer gemacht“ als er sei.





Hochschullehrer zeigt sich selbst bei Wilders an

24 02 2012

Der Groninger Hochschulleurer Hans Renner hat sich selbst bei Wilders Anti-Polen- Website angezeigt.  Trunkenheit, Falschparken, Verluderung – er habe das alles getan. Und auch noch einem Niederlaender den Job geklaut. Renner ist gebürtiger Tscheche und kam nachder sowjetischen Invasion 1968 in die Niederlande.





Bolkestein nennt Wilders Anti-Polen-Website „lächerliche Idee“

24 02 2012

Frist Bolkestein hat dem NRC Handelsblad ein Interview gegeben, indem er heftig die Anti-Polen-Website von Geert Wilders kritisiert. Er sprach von einer „lächerlichen Idee“. Wilders müsse sich schämen.





Paul Schnabel: „Wilders ist gefährlich“

22 02 2012

Paul Schnabel, Direktor des Sozial-Kulturellen Planbüros, hält Wilders für „gefährlich“. In einem Interview mit der Zeitschrift „Elsevier“ sagte er, Wilders sei anders als Pim Fortuyn ein emotionsloser Machtpolitiker. Im Ausland halte man Wilders Anti-Polen-Website Teil der „Dutch Freak Show“.





PVV mit Ärger in Almere

22 02 2012

Streit! Bei der bei der PVV-Gemeindefraktion in Almere hat sich eine Frau namens Marissa Visser abgesetzt. Meinungsverschiedenheiten und so. Unklar welche. Aus der Partei konnte sie nicht austreten – sie war nämlich gar nicht drin. Geert Wilders ist ja das einzige Mitglied. Nun will sie allein weitermachen.





PVV hat jetzt auch in Südafrika Ärger

22 02 2012

Nein, sie wollen ihn nicht: Martin Bosma von der PVV-Fraktion wollte in Südafrika die Sprache Afrikaans retten. Doch die Weißen dort wollen seine Hilfe nicht. Die PVV sei eine Partei, die Hass gegen die Moslems predigen würde. Die Weißen in Afrika haben jahrelang daran gearbeitet, dass sie vom Apartheid-System abschwören, dann passe die Hilfe der PVV eben nicht, schreibt die Zeitung Beeld. Afrikaans, entstanden aus dem Niederländischen, wird auch von Farbigen und Mischlingen gesprochen.





3000 Klagen über die PVV

21 02 2012

Wilders hat seine Anti-Polen-Website, und Polen haben eine Anti-PVV-Website. Wie die Zeitung De Volkskrant meldet gibt es dort inzwischen 3000 Klagen gegen die Partei des Anti-Polen- und Anti-Moslem-Führers. Initiert ist die Aktion von polnischen Gewerkschaftern und dem Anti Discriminatie Bureaus.

Ziel von Wilders ist, Polen und andere Ost- und Mitteleuropäer als saufende, lärmende Arbeitsplatz-Räuber darzustellen. Ziel der oben genannten Aktion ist, sich gegen den diskrimierenden Ton zu wehren. Botschafter von zehn Ländern waren inzwischen bei Außenminister  Uri Rosenthal, aber der zuckte mit den Schultern. Am 1. März will der deutsche Europa-Parlaments-Präsident Martin Schulz mit Premier Mark Rutte über die Anti-Polen-Aktion sprechen, aber Rutte wird wohl ebenfalls mit den Schulter zucken.





Wilders-Widersacher Cohen zurückgetreten

21 02 2012
Wilders-Widersacher zurückgetreten

Wilders-Widersacher zurückgetreten

Job Cohen, Fraktionsvorsitzender der sozialdemokratischen PvdA, ist zurückgetreten. Der Ex-Bürgermeister von Amsterdam hatte das Amt im Jahr 2010 übernommen. In der Hauptstadt hatte er den multikulturellen „Laden zusammenhalten“ wollen. In der Regierungsstadt Den Haag erwies er sich in den Debatten um eben diese Gesellschaft gegenüber der wilden Rhetorik der Konkurrenten von der Sozialistischen Partei sowie eben Geert Wilders als nicht hart genug. Das hat er im Prinzip auch zugegeben – und er verläßt sogar das Parlament. Wilders wollte inhaltlich nicht reagieren, er wünschte Cohen alles Gute.

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