PVV hat jetzt auch in Südafrika Ärger

22 02 2012

Nein, sie wollen ihn nicht: Martin Bosma von der PVV-Fraktion wollte in Südafrika die Sprache Afrikaans retten. Doch die Weißen dort wollen seine Hilfe nicht. Die PVV sei eine Partei, die Hass gegen die Moslems predigen würde. Die Weißen in Afrika haben jahrelang daran gearbeitet, dass sie vom Apartheid-System abschwören, dann passe die Hilfe der PVV eben nicht, schreibt die Zeitung Beeld. Afrikaans, entstanden aus dem Niederländischen, wird auch von Farbigen und Mischlingen gesprochen.





3000 Klagen über die PVV

21 02 2012

Wilders hat seine Anti-Polen-Website, und Polen haben eine Anti-PVV-Website. Wie die Zeitung De Volkskrant meldet gibt es dort inzwischen 3000 Klagen gegen die Partei des Anti-Polen- und Anti-Moslem-Führers. Initiert ist die Aktion von polnischen Gewerkschaftern und dem Anti Discriminatie Bureaus.

Ziel von Wilders ist, Polen und andere Ost- und Mitteleuropäer als saufende, lärmende Arbeitsplatz-Räuber darzustellen. Ziel der oben genannten Aktion ist, sich gegen den diskrimierenden Ton zu wehren. Botschafter von zehn Ländern waren inzwischen bei Außenminister  Uri Rosenthal, aber der zuckte mit den Schultern. Am 1. März will der deutsche Europa-Parlaments-Präsident Martin Schulz mit Premier Mark Rutte über die Anti-Polen-Aktion sprechen, aber Rutte wird wohl ebenfalls mit den Schulter zucken.





Wilders-Widersacher Cohen zurückgetreten

21 02 2012
Wilders-Widersacher zurückgetreten

Wilders-Widersacher zurückgetreten

Job Cohen, Fraktionsvorsitzender der sozialdemokratischen PvdA, ist zurückgetreten. Der Ex-Bürgermeister von Amsterdam hatte das Amt im Jahr 2010 übernommen. In der Hauptstadt hatte er den multikulturellen „Laden zusammenhalten“ wollen. In der Regierungsstadt Den Haag erwies er sich in den Debatten um eben diese Gesellschaft gegenüber der wilden Rhetorik der Konkurrenten von der Sozialistischen Partei sowie eben Geert Wilders als nicht hart genug. Das hat er im Prinzip auch zugegeben – und er verläßt sogar das Parlament. Wilders wollte inhaltlich nicht reagieren, er wünschte Cohen alles Gute.

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CDA-Spitzenmann Aantjes: „Wilders muss mal seinen Mund halten“

20 02 2012

Der Ex-CDA-Fraktionsvorsitzende Willem Aantjes hat genug davon, dass Geert Wilders die Christdemokraten wieder und wieder erniedrigt. „Wir müssen zu Wilders sagen dass es Zeit wird, dass er seinen Mund hält. Es könne nicht sein, dass Wilders dem CDA mitteilt, die Christdemokraten sollten „einen Ton niedriger singen und dann machen wir das auch“.

Beispiel Entwicklungshilfe . Wilders wolle die Prinzip ganz und gar abschaffen, aber das werde natürlich nicht geschehen. Der CDA könne dann nicht feiern, wenn diese von 0,7 auf 0,5 Prozent des BNP sinke. Es könne auch nicht sein, dass der CDA und die PVV in Sachen Einwanderungspolitik  fundamental gegenüber stehen. Er kritisierte in dem Interview den CDA-Einwanderungsminister Gerd Leers. Der mache nichts, was für die PVV ein Problem sei. Aber sehr wohl für den CDA.





Wilders will Kürzungen bei Entwicklungshilfe

20 02 2012

PVV-Führer Geert Wilders will sich weiteren Reformen und Einsparungen widersetzen, falls nicht auch bei der Entwicklungshilfe Ausgaben gekürzt werden. Das aber wollen die Christdemokraten nicht. Wilders sagte nun darum, dass er langsam „müde“ vom CDA werde. Die Christdemokraten hätten nicht mehr wie einst 50 Sitze, wonach sie alles bestimmen könnten.

Am 1. März kommt das Centraal Planbureau mit Einsparungs-Vorschlägen. Dann wird sich zeigen, ob die von der PVV geduldete Regierung aus CDA und VVD sich nicht andere Parteien als die PVV als Partner suchen muss.





Wilders-Karikatur in Trouw

20 02 2012
Wilders aus Venlo

Wilders aus Venlo

Die Zeitung Trouw (Amsterdam) hat eine Karikatur zur Anti-Polen-Website von Geert Wilders. Da steht ein Mann, der offenbar Ministerpräsident Mark Rutte ist, vor einem Computer. Sagt, ich habe viele Probleme mit Wilders aus Venlo. Gewhört das schon zu Mittel-Europa?





Wilders steigt danksei Anti-Polen-Website in Umfrage

19 02 2012

Die von Geert Wilders gestartete Website, auf der die Niederländer sich über Mittel- und Ost-Europäer beklagen sollen, bringt seiner Partei Umfragegewinne. Meinungsforscher Maurice de Hond zufolge würde die PVV nun 24 Sitze bekommen – gegenüber 20 vor einer Woche.