Wilders-Kritiker Harry de Winter erschrocken

25 03 2008

Harry de Winter, TV-Produzent und auch Moderator, ist nach seiner Kritik an Geert Wilders schokiert. Er hatte die Herangehensweise an Islam und Moslems von de De Winter mit dem Beginn der Judenverfolgung verglichen. Dazu schaltete er eine Anzeige auf der Titelseite der Zeitung „De Volkskrant“, AAGW berichtete.

Die Folge: er bekam mehr als 1000 Mails, davon waren zwar 60 Prozent positiv – allerdings auch 40 Prozent alles andere als das. Unterstützung fand er bei Prominenten wie Harry Mulisch, Ex-Aussenminister Hans van Mierlo und bekannten jüdischen Vertretern wie Ronny Naftaniel und dem Rabiner Evers. Aber die anderen Mails „handeln nur davon, dass ich klein bin oder reich, links oder jüdisch“.

Dennoch würde er wieder so eine Anzeige schalten. Denn niemand tue etwas gegen die Athmosphäre von Hass. Vielleicht sei er im endlosen Optimismus der 60er Jahre hängen geblieben, aber er glaube dennoch, dass er eine Aufgabe habe. Aber wo ist nur die politische Partei oder Strömung, die sich wie einst mit 100.000en bzw. Millionen gegen die Atom-Waffen bei Demonstrationen wehrte? Bei der Anti-Wilders-Demo auf dem Dam kamen nur 1000 Leute!

Wilders sei für ein „eine fleischgewordene Hassmail“. Er rufe irgendwas und dann nehme er die Beine in die Hand. Er wisse genau, was anrichte und das mache ihn so gefährlich.  Nicht einmal die Moslems selbst würden von sich hören lassen, nein, er wisse vorerst auch nicht weiter.

Aber besonders sauer stiess ihm die Reaktion (des auf der Website Elsevier.nl schreibenden) Hochschullehrers Afshin Ellian auf. Der habe seine Stiftung „Een ander joods geluid“ doch tatsächlich „postmoderne Holocaust-Lügner“ genannt. (Die Organisation  ist kritisch gegenüber der israelischen Palästina-Politik.) „Unsere Gruppe besteht verdammt noch mal aus Menschen, die selbst in den Lagern gesessen haben, Brüder und Schwestern verloren haben. Ich bin das Kind eines Vaters, der in Auschwitz gesessen hat. Wie kann der so was sagen! Er ist Professor in Leiden? Wer werden ja sehen, wie lang er das noch ist in unserem Rechtsstaat, denn das ist die Niederlande doch?“





„Dritter Weltkrieg“ weg. Wilders-Film?

18 01 2008

Afshin Ellian, Kolumnist auf der Website Elsevier.nl, phantasiert in seiner aktuellen Kolumne darüber, dass nach dem Zeigen des Anti-Koran-Filmes von Geert Wilders der „Dritte Weltkrieg in den Niederlanden ausbrechen“ werde. O.k., sein Stück ist vor allem eine Antwort auf den Historiker Geert Mak, der auch in deutschen Landen bekannt ist. Gerade hat er ja den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2008 bekommen. Den Rest des Beitrags lesen »