Job Cohen: „Wilders hat für ‚Henk & Ingrid‘ nichts getan“

19 09 2011

Doch ein heikles Interview für Job Cohen. In De Volkskrant wird er direkt gefragt, ob seine PvdA neben der PVV und der SGP nicht eigentlich die dritte Partei ist, die die Regierung in Den Haag toleriert. Die PvdA trage die Europa-Politik und die Reformen der Altersversorgung (AOW) schließlich mit. Cohen sagt jedoch, er habe ansonsten keine Regierungsvereinbarung mit CDA und VVD – je eher die weg seien, um so besser.

Wilders dagegen habe für „Henk & Ingrid“ nichts getan.

 





Wilders gibt Brechen des Wahlversprechens zu

10 06 2010




Wilders ohne „Knackpunkt“ – Kritik und Spott

10 06 2010
Wilders kann genauso gut Kopftuch tragen

Wilders kann genauso gut Kopftuch tragen

Ein Einzelparteimitglied kann es nicht allen Menschen Recht machen – Geert Wilders will das ja auch nicht und lässt ja nicht umsonst keine anderen Leute zu seiner Partei zu, nicht mal Henk und Ingrid.

Nach dem Wahlgewinn hat einen ganzen Berg Kreide gefressen und das, was er nun zu bieten hat, ruft Häme und solche Sachen hervor. Job Cohen nennt es Wahlbetrug“, auf dem populären Weblog „Geenstijl“ wird Wilders schon mit Kopftuch abgebildet.

Was passiert ist? Wie wir berichteten will er aus dem Thema Renteneinstiegs-Alter-Erhöhung kein Thema mehr machen, wenn ihn die anderen Parteien bloß mitgegieren lassen! Dabei hatte er das Thema (in Holland unter dem Kürzel AOW bekannt) als Knackpunkt bezeichnet. Es hat sich ausgeknackt, so scheint es. Und darum, denke ich, verspottet ihn Geenstijl auch mit dem fotomontierten Kopftuch, denn wenn er schon das AOW entknackt, dann kann auch Moslem werden, oder so.





Breaking News! Geert Wilders entsorgt „Knackpunkt“

10 06 2010

So schnell kanns gehen! Einen Tag nach der Wahl entledigt sich Geert Wilders eines „Knackpunktes“, nämlich der Frage, ob das Renteneinstiegsalter (genannt AOW) erhöht werden soll oder nicht. Der Grund ist einfach: sonst würden VVD und CDA nicht mit ihm koalieren. Zuvor hatte er immer wieder betont, dass mit ihm über dieser Frage nicht zu diskutieren sei.





FNV will nicht mit Wilders zusammenarbeiten

12 10 2009

Der niederländische Gewerkschaftsbund FNV will nicht mit dem Chef der umstrittenen Anti-Islam-Partei PVV, Geert Wilders, zusammen arbeiten. Sowohl FNV-Vorsitzende Agnes Jongerius als auch Geert Wilders hatten davon gesprochen, über eine Zusammenarbeit in Sachen Renteneintrittsalter diskutieren zu wollen. Hintergrund: sowohl die Gewerkschaft als auch Wilders wollen verhindern, dass das Renteneinstiegsalter von 65 auf 67 erhöht wird.

Innerhalb und ausserhalb der Gewerkschaften gab es viel Kritik über die geplanten Gewerkschafts-Gespräche mit Wilders. Dieseerum sprach von “politischen Spielchen”.





Gewerkschaft FNV auf Schmusekurs mit Wilders?

12 10 2009

Anders gesagt: die Vorsitzende der niederländischen Gewerkschaft FNV, Agnes Jongerius, wollte mit Geert Wilders, einziges Mitglied und Chef der Anti-Islam-Partei PVV, über eine Zusammenarbeit sprechen. Sie sprach gar von einem “Teufelspakt”. Seitdem liegt sie “unter schwerem Feuer” (Algemeen Dagblad) und “rufen Mitglieder um Rücktritt” (De Telegraaf). Am Montag soll es beim FNV eine Eilsitzung geben.

Worum geht es beim “Teufelspakt” zwischen Frau Jongerius und Herrn Wilders? Nun, der FNV wie die PVV sind dagegen, dass die Regierung das Renteneinstiegsalter von 65 auf 67 Jahre anhebt. Die Alterversorgung wird in den Niederlanden “AOW” genannt. Im Blatt “Oplinie”, das von der Algemene Federatie van Militair Personeel herausgegeben wird, sagte sie zu den von ihr geplanten Gesprächen mit Wilders: “Nennt es Opportunismus, aber jede Uterstützung zählt.” Dabei hatte die Partei von Wilders vorgeschlagen, die Beibehaltung der Atersgrenze von 65 Jahren mit einem Einwanderungsstop aus Moslemländern zu finanzieren.

Stimmen im FNV, so das Algemeen Dagblad, weisen allerdings Gespräche mit einer ”rassistischen Organisation”, ab. Femke Helsema, Chefin von GünLinks, zeigte sich “schockiert” und nannte den Vorgang “strategisch dumm”.





Wilders fordert Neuwahlen

25 03 2009

Die Koalitions-Parteien in Den Haag wollen die Krise mit sechs Milliarden Euro bekämpfen, Geert Wilders zog gleich mal vom Leder. „Es ist drei mal ein Nichts. Kein Extra-Geld für die niederländischen Bürger, keine Einsparungen bei den Hobbys der Linken (er meint Entwicklungshilfe usw.,  Anm. AAGW) keine substantielle Senkung des Haushaltsdefizites, nichts davon. Und dann noch eine Erhöhung des Rentenalters (von 65 auf 67, Anm. AAGW).“

Wilders fordert darum Neuwahlen.