Wilders wütend

27 04 2012

Henk und Ingrid – das sind Geert Wilders inzwischen teilweise ehemalige Wähler. Sie haben ja nichts mehr an ihm, da er weggelaufen ist. Die Regierungsparteien VVD und CDA konnten blitzschnell einen Deal mit D66, ChristenUnion und GrünLinks schliessen. 14 Milliarden Einsparungen.

Weil diese Parteien früher einen Polizei-Ausbildungseinsatz im afganischen Kunduz ermöglichten, heisst die Gruppe „Kunduz-Koalition“. Wilders nennt sie „FC Kunduz“, warum auch immer. Er hat sowieso einen Riesen-Kater nach dem von ihm verschuldigten Catshuis-Desaster, das ist zu sehen.

Ach, alles soll auf „Befehl von Brüssel“ geschehen sein.





Wilders: Henk und Ingrid oder Brüssel

24 04 2012

Wilders sagte, dass er nicht anders handeln konnte. Es ging über die Wahl zwischen „Henk & Ingrid oder Brüssel“.





Von Geert Wilders ist nicht mehr viel zu hören

23 04 2012

Ja, es gibt noch einen Twitter-Eintrag es blondierten Ex-Führers. Er habe die ganze Sache wegen der „Diktate auf Brüssel“ gegen „unsere Alten“ implodieren lassen. Nur, warum sollte Brüssel sich ausgerechnet mit den Pensionären in den Niederlanden und nicht mit denen in Finnland, Spanien oder sagen wir Deutschland diktatorisch befassen?





PVV-Mitarbeiter vergleicht Moslems mit Raubtieren

3 09 2010
Wilders Mitarbeiter vergleicht Moslems mit Raubtieren

Wilders Mitarbeiter vergleicht Moslems mit Raubtieren

Wie das NRC Handelsblad berichtet, hat Geert Wilders inzwischen jemand angestellt, der Moslems mit „Raubtieren“ vergleicht. Der Mann, sein Name ist Paul Belien, schrieb im Jahr 2006 eine Kolumne unter dem Titel „Gebt uns Waffen“.

Er ist Belgier. Es gab damals einen Mord, und er verdächtigte gleich mal Marokkaner. Der Täter war aber ein Pole. Belien schrieb seine Raubtier-Kolumne für die Website The Brussels Journal.





Wunderbare Ente – oder war es ein Huhn?

12 06 2009

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet laut „Die Welt“, dass „der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders (…) aus Protest gegen die EU seinen bei der Europa-wahl gewonnen Parlamentssitz“ ablehne. Dies gab seine islam-kritische Freiheitspartei am Donnerstag bekannt. Wilders hatte mit diesem Schritt bereits vor der Wahl gedroht, weil sich die Europäische Union nach seiner Auffassung zu sehr in die inneren Angelegenheiten der Niederlande einmischt.

Über dieses Statement dürften alle christlichen, jüdischen, islamischen und wahrscheinlich auch die atheistischen Hühner lachen. Die Enten auch. Als ob Geert Wilders wirklich nach Brüssel bzw. Straßburg wollte… 334.846 Niederländer gaben ihm eine Vorzugsstime, obwohl er gar nicht in Europaparlament wollte. Huhn oder Ente – wir tippen stattdessen auf Zugpferd.





Wahlen zum Europa-Parlament: Aufmarsch von Wilders geht weiter

4 06 2009

Aus dem Stand holte die Partei von Geert Wilders, die PVV, vier Sitze bei den Wahlen zum Europa-Parlament. Damit konnte die PVV sogar die PvdA schlagen, die von sieben auf vier fiel. Die Niederlande kann 25 Abgeordnete nach Brüssel und Straßburg entsenden, im letzten Parlament vor der EU-Ost-Erweiterung waren es noch 27.

Die vier Sitze der PVV entsprechen 15,3 Prozent der Stimmen, bei den nationalen Parlamentswahlen im Jahr 2006 hatte die PVV sechs Prozent.

Zweiter großer Gewinner war die linksliberale Partei D66, sie stieg von ein auf drei. CDA bleibt mit fünf Sitzen die größte Partei, es waren davor sieben. Die VVD holte drei (minus eins), SP, GrünLinks sowie die protestantische Listen-Gemeinschaft aus Christenunie und SGP jeweils zwei.

Die Wahlbeteiligung lag eine Stunde vor Schliessung der Wahllokale bei 33 Prozent, bei den letzten Europa-Wahlen waren es zu diesem Zeitpunkt noch 30 und am Ende 34 Prozent. Alle Zahlen sind vorläufig, in den Niederlanden wird traditionell in der Woche gewählt.





Fitna-Verbot im Europa-Parlament

18 12 2008

Geert Wilders darf seinen Anti-Islam-Film „Fitna“ nicht im Europa-Parlament zeigen. Das haben die Fraktionsvorsitzenden beschlossen. Geert Wilders sagte, dass das „ein trauriger Tag für die Meinungsfreiheit“ sei. Er verglich diese Entscheidung des Europa-Parlamentes mit den Entscheidungen „in Saudi Arabien und Mekka“.