Geert Wilders im Clinch mit Wouter Bos

1 03 2010

Spannende Debatte, da beim niederländischen Staats-TV. In der Sendung EenVandaag duellierten sich die Spitzen-Politiker verschiedener Parteien. Grund: Gemeinderatswahlen am 3. März.  Geert Wilders bekam am Ende die besten Noten.

Geert Wilders (PVV) 32%         
Wouter Bos (PvdA) 24%
Alexander Pechtold (D66) 14%
Agnes Kant (SP) 13%
Mark Rutte (VVD) 09%          
Pieter van Geel (CDA) 05%

Inhaltlich gesehen fand ich am spannensten, wie sich PvdA-Chef Wouter Bos mit Geert Wilders auseinandersetzte. Nun, Bos kam sehr schwach herüber. Wilders, dünn und zwischendurch nervös herumkauend, haute ihm allerlei um die Ohren, so behauptete er frech, dass Wouter Bos für Masseneinwanderung verantwortlich sei. Dass seine Partei “PvdA” die Partei der Araber sei und ihr Partei-Büro in Mekka habe und so. Bos, ein symphatischer aber hier etwas zu schlapper Mann, sagte dann, dass een heutzutage in den Niederlanden ein moslemischer Bürgermeister Homosexuelle verheiraten würde und ein katholischer Priester Homos diskriminieren würde.

Angnes Kant von der Ex-Mao-Sozialistischen Partei rief, dass Wilders eine größere Gefahr für die Gesellschaft sei als der Islam.





PVV könnte Europa-Wahl gewinnen

29 05 2009

Das jedenfalls ergab eine Umfrage der TV-Sendung „EenVandag“ unter 21.000 Niederländern. Demnach würde die PVV 21 Prozent der Stimmen bekommen.

23 Prozent dieser Wähler stimmten bei den Wahlen im Jahr 2006 für das nationale Parlament für die VVD und 17 Prozent für CDA.

Aus der Umfrage ergibt sich, dass der typische PVV-Wähler ein 48jähriger verheirateter Mann ist, der keine religiösen Überzeugungen hat und in seinem Eigenheim in einer kleinen Stadt oder auf dem Dorf wohnt.





Wilders-Film doch im Fernsehen?

22 01 2008

Geert Wilders scheint möglicherweise doch einen TV-Sender gefunden zu haben, der seinen Anti-Koran-Film 1:1 aussenden will. Es soll sich nach Presseberichten, u.a. „De Pers“ um den TV-Sender „Het Gesprek“ handeln. Zunächst hatte es geheissen, dass eventuell die niederländischen Tagesthemen, NOVA, den Film aussenden würden. Allerdings konnten NOVA und Wilders sich nicht einigen, ob der Film eventuell gekürzt werden sollte.

Frits Barend, Mitbegründer von „Het Gesprek“ und Programm-Direktor Ton F. van Dijk, wurden im Haager Parlament beim Büro von Geert Wilders gesichtet. Dieser TV-Sender ist allerdings ein Nichensender mit äusserst wenig Zuschauern. Im Grund genommen werden hier vor allem Talk-Shows ausgesendet, „Het Gesprek“ bedeutet „Das Gespräch“. Wilders bestritt, dass die Sache bereits rund sei, alle möglichen Nachrichtenprogramme der öffentlich-rechtlichen Sender wie NOVA, Een Vandag, Netwerk seien noch interessiert. Problem: eigentlich will keine der Magazine den „Scoup“ verpassen und dennoch auch niemand sich vor den Karren von Wilders spannen lassen.