Wilders in seinem Buch nicht ganz so scharfmacherisch gegen die Moslems

26 05 2012

Das Kampf-Buch von Geert Wilders, „Marked for Death. Islam’s War Against the West and Me“, ist hier in Europa noch nicht zu haben, und wenn, dann wohl nur auf Englisch. Inzwischen hat Afshin Ellian, in Teheran geborener Dozent, Dichter und Kolumnist bei Elsevier.nl es gelesen und: er findet das Buch in Sachen Moslems „nuanciert“.

Anders Breivik, der norwegische Tempelritter, würde an diesem Buch „nichts haben“. Wilders schreibe nicht die ganze Zeit über die linken Mulitikulti-Leute, die sich nicht mit dem Islam befassen würden.

Und dann die Moslems.

„We are fortunate that the majority of the world’s 1,5 billion Muslims do not act according to the Koran, although a significant and growing minority does. 

If the findings of a 2006 Gallup poll run by Dalia Mogahed are correct, and only 7 percent of Muslims can be considered radical, this means human nature is so strong that almost a millennium and a half of brainwashing could not eradicate it.“

Bei 1,5 Milliarden Moslems, so Ellian, seien es aber immer noch 90 Millionen gefährliche Moslems.

Wilders habe sein Buch mit vielen Quellen-Angaben unterbaut, so Eillian, jetzt müssten seine Gegner ihn in der Debatte widerlegen.





Hero Brinkman gewinnt gegen Zeitschrift Elsevier – aber Gewinn ist zweifelhaft

1 05 2012

Elsevier kontra BrinkmanDer neue Populisten-Konkurrent von Geert Wilders – austeilen kann er, einstecken nicht. Darum schleppte er das Wochenblatt Elsevier vor den Raad voor de Journalistiek (Presserat). Grund: Brinkman hatte verhindert, dass ein Mann namens René Boender, bei der sogenannten Willem Arondéuslezing der Provinz Noord-Holland eine Rede halten konnte. Die wäre nämlich wahrscheinlich Anti-PVV gewesen, damals mochte Brinkman die PVV noch.

So. Elsevier schrieb einen negativen Kommentar, Brinkman war sauer. Also auf zum Presserat! Den allerdings Elsevier gar nicht anerkennt, seit Jahren nicht. Das wusste er vorher.

Inhaltlich: Elsevier hatte von einem „Twitter-Prügel-Kommando“ geschrieben, das seitens Brinkman die Lesung verhindert hatte. Brinkman hatte sich darüber aufgeregt, dass Trendwatcher René Boender 6500 Euro für die Lesung bekommen sollte. Tatsächlich eine wahnsinnig übertriebene Summe. Aber die Reaktion von Brinkman war kontraproduktiv.





Elsevier mit Titel „Verrat von Wilders“

26 04 2012

Wilders gilt als VerräterDie ansonsten Geert Wilders nicht gerade feindlich gegenüberstehende Zeitschrift „Elsevier“ titel diese Woche mit „Der Verrat von Geert Wilders“.





PVV-Brinkman im Kampf gegen die Pressefreiheit

24 01 2012

Macht es heutzutage in westlichen Ländern Sinn, um gegen die Pressefreiheit zu kämpfen? O.k., es gibt Länder, in denen sogar die Präsidenten Mailboxen vollquatschen, um sich die Presse zurechtzubiegen. In den Niederlanden ist es ein Gefolgsmann von Geert Wilders, der ein neues Kapitel im Kampf gegen die Pressefreiheit aufschlagen wollte. Und so ergab es sich, dass er – Hero Brinkman – das Wochenblatt Elsevier vor den Kadi schleppen will.

Grund: das Wochenblatt hatte sich in seinen Augen erdreistet, Kritik an ihm auszuüben. Brinkman ist PVV-Vormann in der Provinz Noordholland. dort wird einmal im Jahr die Willem Arondéuslezing gehalten, bei dem irgendein Prominenter eine Rede zu kontroversen Themen halten soll.

Im vergangenen Jahr sollte es der PVV-Kritiker Thomas von der Dunk sein – die PVV legte ihr Veto ein und verhinderte die Veranstaltung. Dieses Jahr sollte es der Trendwatcher René Boender sein – die PVV war wieder dagegen. Brinkman twitterte – und Boender fühlte sich danach bedroht und sagte ab.

Das Wochenblatt Elsevier kommentierte das und schrieb, dass Brinkman wohl ab und zu eine „Twitter-Prügel-Brigade“ nötig habe und mit Lügen und Stimmungsmacherei agiere. Jetzt will Brinkman die unbotmässige Presse an die Leine legen und klagt beim Raad voor de Journalistiek! Doof nur, dass Elsevier diesen Raad nicht anerkennt…





PVV-Demokratisierer Brinkman will Presse einschüchtern

19 01 2012

Hero Brinkman, Nummer 1 der PVV-Fraktion in der Provinz Noord, bekam erst seinen Sinn. Er verhinderte, dass bei der diesjährigen Arendeuslesing ein Sprecher namens Rene Boenders auftritt. Weil Brinkman im vergangenen Jahr auch verhindert hatte, dass ein ihm der PPV-Kritiker namens Thomas van der Dunk eine Rede hält, macht er sich mit seinem neuerlichen Widerstand verdächtig und bekam er nun ihm nicht genehme Kommentare.

Brinkman twitterte, dieses Jahr sei es ihm um das zu hohe Honorar (6500 Euro) des Boenders gegangen. Der sagt wiederum, er sei nach der Kritik bedroht worden und dann sagte er ab. Es wird viel gesagt in diesem Fall.

Das Wochenblatt Elsevier wiederum machte sich über Brinkman lustig, dass er wohl ganz gern einen „Twitter-Schläger-Trupp“ einsetzen würde, wenn er seine Ansichten durchsetzen möchte. Brinkman ist nun völlig sauer, redet von Anzeige und dass er zum Raad voor de Journalistiek gehen wolle. Elsevier konterte, dass man den sowieso nicht anerkennen würde.

Nach eigener Aussage will Brinkman übrigens die PVV demokratisieren…





Wilders Minderheiten-Koalition CDA – VVD dulden

13 01 2010

In einem Interview mit dem Magazin „Elsevier“ sagte Geert Wilders, dass er eine Minderheits-Regierung aus der heutigen Regierungs-Partei CDA und seiner ehemaligen Partei VVD dulden wolle. Die zwei Parteien müssten allerdings ihm zuhören.

Einer Umfrage von Maurice de Hondt zufolge würden allerdings nur 29 Prozent der Niederländer hinter einer wie auch immer gearteten Verbindung von CDA, VVD und PVV stehen – weil die aber nicht alle zur Wahl gehen, könnten die drei Parteien doch die Mehrheit der Parlamentssitze bekommen.





Einwanderung soll 200 Milliarden gekostet haben

31 07 2009

Die PVV von Geert Wilders hat die Regierung mit einer Untersuchung beauftragt, was die Einwanderung den niederländischen Staat gekostet habe. Wohl gemerkt – es geht hier um „nicht-westliche“ Einwanderer. Noch steht die Antwort aus. Die Zeitschrift „Elsevier“ hat sich inzwischen an die Arbeit gemacht und die Zahlen selbst mal ausgerechnet.

Demnach hat die Einwanderung „nicht-westlicher“ Menschen die Niederlande in den vergangenen 40 Jahren um die 200 Milliarden Euro gekostet, im letzten Jahr seien es 12,7 Milliarden gewesen. Momentan leben 1,8 Millionen Einwanderer aus „nicht-westlichen“ Ländern in den Niederlanden, jeder einzelne soll 3400 Euro im Jahr kosten. Die Kosten würden bei Bildung, Gesundheit, Justiz und Arbeitsmarkt entstehen.