Gewerkschaftsbund FNV kontra Geert Wilders

26 02 2010

Der Gewerkschaftsbund FNV will gegen das Geert Wilders geplante Kopftuchverbot in öffentlichen Einrichtungen notfalls klagen. Das schreibt die als links geltende Website Joop.nl.

Der Vorschlag von Wilders verstosse gegen das Grundgesetz. Edith Snoey, Vorsitzende von Abvakado FNV, nannte den Wilders-Plan „lächerlich“. Hiermit könnte keine Probleme wie etwa die finanzielle Krise gelöst werden. Solange die Menschen ihre Arbeit gut machen würden, sei egal, was sie glauben würden. Zur Meinungsfreiheit gehöre auch, seinen Glauben zeigen zu können.





Gewerkschaft FNV und Geert Wilders wursteln miteinander

17 11 2009

Riesenschlagzeile auf Seite 1 von „De Telegraaf“! „FNV vreest malloot Wilders“. Auf Deutsch in etwa: Gewerkschaftsbund FNV fürchtet den Blödmann Wilders.

Genau genommen ist der FNV im Zwiespalt. Ein grosser Teil der Gewerkschaftler denkt, dass viele Mitglieder der Gewerkschaft den rücken kehren, sollte Wilders an die Regierung kommen. FNV-Vorsitzender Henk van der Kolk habe hinter den Kulissen gesagt, Wilders sei ein Blödmann, der wie ein Wahnsinniger rede. Wilders nennt das wiederum eine „grobe Beleidigung“. Seine Partei sei bei vielen FNV-Mitgliedern populär. Van der Kolk sei deshalb für seine Funktion ungeeignet.

Knackpunkt war der Versuch von FNV-Vizechefin Agnes Jongerius, um mit Wilders wegen der geplanten Erhöhung des Renteneinstiegsalters (AOW) von 65 auf 67 Jahre ins Gespräch zu kommen. Dieses ist von der Regierung bereits beschlossen, die PVV von Geert Wilders ist dagegen. In den vergangenen Tagen liess die FNV die Parteibüros von CDA und PvdA besetzen, um gegen den Beschluss zu protestieren.

Der FNV sieht allerdings auch, wie mehr und mehr Anhänger linker Parteien in das Lager der Wilders-Wähler wechseln. Die immer noch mitregierender PvdA ist inzwischen auf zehn Prozent gesackt. Gegen eine Zusammenarbeit FNV – PVV spricht vor allem, dass Wilders das AOW-Problem auf Kosten der Moslems lösen will. Würde es keine neuen Moslems im Land geben, dann könnten die Niederländer auch weiterhin mit 65 statt 67 in Pension gehen.

 





FNV will nicht mit Wilders zusammenarbeiten

12 10 2009

Der niederländische Gewerkschaftsbund FNV will nicht mit dem Chef der umstrittenen Anti-Islam-Partei PVV, Geert Wilders, zusammen arbeiten. Sowohl FNV-Vorsitzende Agnes Jongerius als auch Geert Wilders hatten davon gesprochen, über eine Zusammenarbeit in Sachen Renteneintrittsalter diskutieren zu wollen. Hintergrund: sowohl die Gewerkschaft als auch Wilders wollen verhindern, dass das Renteneinstiegsalter von 65 auf 67 erhöht wird.

Innerhalb und ausserhalb der Gewerkschaften gab es viel Kritik über die geplanten Gewerkschafts-Gespräche mit Wilders. Dieseerum sprach von “politischen Spielchen”.





Gewerkschaft FNV auf Schmusekurs mit Wilders?

12 10 2009

Anders gesagt: die Vorsitzende der niederländischen Gewerkschaft FNV, Agnes Jongerius, wollte mit Geert Wilders, einziges Mitglied und Chef der Anti-Islam-Partei PVV, über eine Zusammenarbeit sprechen. Sie sprach gar von einem “Teufelspakt”. Seitdem liegt sie “unter schwerem Feuer” (Algemeen Dagblad) und “rufen Mitglieder um Rücktritt” (De Telegraaf). Am Montag soll es beim FNV eine Eilsitzung geben.

Worum geht es beim “Teufelspakt” zwischen Frau Jongerius und Herrn Wilders? Nun, der FNV wie die PVV sind dagegen, dass die Regierung das Renteneinstiegsalter von 65 auf 67 Jahre anhebt. Die Alterversorgung wird in den Niederlanden “AOW” genannt. Im Blatt “Oplinie”, das von der Algemene Federatie van Militair Personeel herausgegeben wird, sagte sie zu den von ihr geplanten Gesprächen mit Wilders: “Nennt es Opportunismus, aber jede Uterstützung zählt.” Dabei hatte die Partei von Wilders vorgeschlagen, die Beibehaltung der Atersgrenze von 65 Jahren mit einem Einwanderungsstop aus Moslemländern zu finanzieren.

Stimmen im FNV, so das Algemeen Dagblad, weisen allerdings Gespräche mit einer ”rassistischen Organisation”, ab. Femke Helsema, Chefin von GünLinks, zeigte sich “schockiert” und nannte den Vorgang “strategisch dumm”.