Schriftsteller Thomas Ross denkt immer noch an Mordkomplott bei Pim Fortuyn

10 05 2012

Thomas Ross, Kriminalschriftsteller, glaubt noch immer, dass der Mord an Pim Fortuyn nicht ein Werk des bislang als Einzeltäter geltenden Umwelt-Terroristen Volkert van der Graaf war. Es sei nicht genügend untersucht worden, ob es noch einen weiteren Todes-Schützen gegeben habe. Pim Fortuyn war am 6. Mai 2002 im Media-Park in Hilversum erschossen worden.

Seiner Meinung nach müsse die Kopfwunde von Fortuyn viel schlimmer ausgesehen haben, falls tatsächlich aus 1,5 Metern Entfernung geschossen sei. Zehn Meter weiter sei eine Hülse gefunden worden, das könne nicht sein. Im Autopsie-Report sei eine Passage verschwunden, wonach eine Kugel die Stirn getroffen habe. In der Nähe sei ein Mann bei einem Elektrohaus gesehen worden sein – was habe der da gemacht? Der Fluchtweg des Mörders sei eigenartig gewesen, alle möglichen Rettungskräfte (Polizei) seien ziemlich schnell zur Stelle gewesen.





PVV will Holland-Küche für Ausländer

13 12 2011
Holland-Küche als Strafe

Holland-Küche als Strafe

Die holländische Küche? Hmh, hmh, ja – aber nicht sehr umfangreich. Viel mit Stampfkartoffeln und so, Norddeutsche kennen das. Ist nicht jedermanns Sache. Die Anti-Islam-Partei PVV will nun Ausländer, die einen niederländischen Pass bekommen, subtil bestrafen. So sollen die verfluchten Einwanderer am „Naturalisatiedag“ – Einbürgerungstag – für ihre Einwanderung mit einer urholländischen Mahlzeit bestraft werden! Dem Boerenkool. Bauern-Kohl.

Das sind Stampfkartoffeln mit Grünzeug und dann noch einer Wurst. Wohlmöglich aus Schweinefleisch! Der PVVer findet, dass die Ausländer zuviel ausländisches Zeug serviert bekommen würden, und das in so harten Zeiten!

Das jedenfalls ist der Vorschlag des PVV-Abgeordneten Machiel de Graaf. Der Mann hat lt. der Zeitschrift HP/de Tijd die Sache nicht begriffen. So komme der Kohl aus Klein-Asien und Griechenland und die Kartoffel aus Südamerika. Alles keine holländischen Gebiete, würde man schon auf der Grundschule lernen.





PVV-Mann in Senats-Wahl-Debatte: „Schmutzige Hände machen“

13 02 2011

Nun gab es erst mal im Radio die Debatte der Spitzenkandidaten bzw. Parteiführer für die Wahl zum Senat. Geert Wilders entsannte seinen frisch gekührten Spitzenmann Maciel de Graaf.

Der wurde gleich mal von Job Cohen angegriffen. Der PvdA-Mann sagte, die PVV habe ein Wahlversprechen gebrochen. Es sgeht darum, dass die PVV die Privatisierung des öffentlichen Nahverkehrs in den großen Städten wie Den Haag durchgewunken habe. Damit habe die PVV die Busfahrer „wie ein Ziegelstein“ fallen lassen. De Graaf erwiderte, dass eine junge Partei, die Verantwortung tragen wolle, sich auch „schmutzige Hände“ machen müsse.

Dann ging es  natürlich um das Thema Kopftücher. Die PVV in der Provinz Noordholland will diese im Provinzhaus und schließlich in Bussen verbieten lassen. De Graaf sagte, es tue ihm weh, wenn er die Kopftücher in den Straßen sehen würde. Sie seien für ihn das Symbol für die Unterdrückung der Frauen. Es wäre „phantastisch“, wenn die Kopftücher aus dem Straßenbild verschwinden würden. Ob es ein Verbot geben müsse, werde man sehen.