Wilders: Auch die Niederlande hat Europa satt

9 05 2012

Geert Wilders meldete sich mal wieder via Twitter. Nach den Wahlen in Griechenland und Frankreich wolle er sagen, dass auch die Niederlande Europa satt habe. Er will die Wahlen im September zu einer Art Volksabstimmung über den Euroa machen und twitterte fröhlich, „Byebye Euro“. Laut dem Meinungsforscher Maurice de Hond wollen 74 Prozent seiner Anhänger den Austritt aus der EU – aber nur 24 Prozent der gesamten Wählerschaft.





Verhofstadt sieht Ende von Wilders

29 04 2012

Der belgische Europa-Abgeordnete Guy Verhofstadt sieht bereits „das Ende von Geert Wilders“. In der TV-Sendung „De Zevende Dag“ sagte er, die gescheiterten Budget-Verhandlungen zeigten, dass man „mit populistischen Parteien keine ernsthafte Politik machen“ könne. Der Ex-Premier Belgiens sieht ein „Ende des Schwanengesangs“. Vor allem kritisiert er Wilders, weil der einerseits Griechenland wegen des Nichteinhaltends der Butget-Regeln (sprich 3-Prozent-Norm) angreife, aber im eigenen Land nichts anderes wolle.

Guy Verhofstadt ist Liberaler, genau wie der Ex-Premier Mark Rutte. Er habe ihn vorher vor der Konstruktion mit Wilders gewarnt.





Wilders lobt Kroes und tadelt Raad van State

8 02 2012

Geert Wilders sagt, dass er froh ist, weil EU-Kommissarin Neelie Kroes in Sachen „Griechenland raus aus dem Euro“ auf PVV-Linie ist und dass die negative Haltung des Raad van State in Sachen Burka-Verbot nur ein „Ratschlag sei, dem man nicht folgen muss“.





Wilders in Sachen EU: „Schritt in die falsche Richtung“

27 10 2011

Geert Wilders, Chef der Anti-Islam-Partei PVV, reagiert auf die EU-Beschlüsse in Sachen Griechenland mit Sarkasmus. Der Premier habe Recht. Es sei ein großer Schritt gemacht worden – nur eben in die falsche Richtung.

Griechenland bekomme „extra Milliarden“. Obwohl es sich nie an die Absprachen gehalten habe. Das sei eine Belohnung für „schlechtes und korruptes Verhalten“ seitens Brüssel. „Henk und Ingrid“, die Wähler von Wilders, müssten nun die französischen und griechischen Banken „specken“, während die Griechen noch 200 Milliarden Euro auf Bankkonten in der Schweiz liegen hätten.

Was ihn, Wilders, betreffe, müssten Länder wie Griechenland selbst zurecht kommen oder die Euro-Zone verlassen. Es habe mit 30 Milliarden Euro angefangen, nun sei von einer Billion die Rede.





PVV: keine neuen Milliarden nach Griechenland

22 10 2011

Die PVV versteht nicht, warum neue Milliarden nach Griechenland fliessen sollen, währendessen die Griechen keine Veränderungen wollen, schreibt das Algemeen Dagblad. PVV-Fraktionsmitglied und Nicht-PVV-Mitglied Teun van Dijck sagte, die Griechen würden ihren Verpflichtungen nicht nachkommen. „Die Finanzbeamten streiken“, kritisierte er. Die Griechen hätten 200 Milliarden außer Landes geschafft, nun soll das alles mit dem Steuergeld von „Henk & Ingrid“ bezahlt werden.





Wilders-Fraktion unzufrieden mit Minister-Erklärung über Griechenland-Szenarios

17 09 2011

 

Wilders und de Jager

Wilders und de Jager

Geert Wilders will es ganz genau wissen – welche Folgen hätte ein Griechenland-Bankrott für die Niederlande? Jan Kees de Jager, Finanzminister, weiss es noch nicht hundert Prozent. Also ist die PVV-Fraktion, sprich Geert Wilders himself, unzufrieden. Die Partei D66 – größter Gegner der sogenannten PVV – übrigens auch.





Wilders: „Wo ist Plan B für Griechenland?“

14 09 2011

Geert Wilders will so schnell wie möglich einen Notplan der Regierung sehen, falls Griechenland jetzt pleite geht. Lt. RTL Nieuws geht die Regierung in Den Haag davon aus, dass dieser Fall eintritt.

Wilders will wissen, was dieser Fall für die Niederlande bedeutet. Die Euro-Krise könnte dramatische Folgen für die niederländischen Banken, die Pensionsfondsen und die Wirtschaft haben. „Wo ist der Plan B?“, habe er lt. De Telegraaf gefragt.





Wilders will Griechenland aus der Eurozone werfen

9 09 2011

PVV-Chef Geert Wilders hat Ministerpräsident Mark Rutte aufgefordert dafür zu sorgen, Griechenland aus der Eurozone zu werfen. Rutte hatte suggeriert, selbst auch dafür zu sein. Wilders sagte, dass man das Problem „mit schönen Worten“ nicht lösen könne. Einem Junkie würde man ja auch nicht immer wieder Geld geben, denn das würde man nie wieder sehen. Wilders verlangte „Taten, keine Worte“ und meinte, ein „blindes Pferd“ würde sehen, dass Griechenland aus dem Euro aussteigen müsse.





Wilders: Griechenland aus dem Euro statt neue Einsparungen

4 09 2011

Die regierenden Parteien VVD von Ministerpräsident Mark Rutte und Wirtschaftsminister Maxime Verhagen wollen möglicherweise nach 2012 mehr als die angekündigten 18 Milliarden Euro im Staatshaushalt einsparen – sehr zum Unwillen von Geert Wilders. Die Regierung solle sich lieber darauf konzentrieren, die „unwilligen Griechen“ aus der Eurozone zu werfen, twitterte Wilders.

Rutte und Verhagen sind im Parlament allerdings auf Wilders angewiesen, sollten sie ein neues Sparpaket durchdrücken wollen. Oppositionsparteien wie PvdA, D66, SP etc. würden nicht mitmachen.





PVV-Antrag in Sachen Griechenland abgeschmettert

22 06 2011

Heute hat das Haager Parlament einen Antrag der Wilders-Partei in Sachen Griechenland abngelehnt. Die PVV-Fraktion wollte das Ende jeglicher finanzieller Unterstützung Griechenlands.

Wilders twitterte: „Tweede Kamer stemt zojuist tegen PVV-motie voor referendum over financiele steun aan Griekenland. Burgers mogen wel betalen maar niks zeggen.“ Noch kürzer gesagt: „Bürger dürfen zahlen, aber haben nichts zu sagen.“

Die Regierung in Den Haag fürchtet einen Domino-Effekt, falls Griechenland umfällt. Dann könnte es für Irland, Portugal, Spanien und Italien schwierig werden, die niederländischen Banken haben hier mehr als 109 Milliarden an Krediten in den Büchern stehen.