Wilders hat jetzt auch noch Einfluss auf deutsche Energie-Netze

12 03 2012

Er ist gegen Moslems, Polen, Bulgaren, Rumänen und Ungarn – und nun auch gegen Deutsche? Bzw. ihr Energie-Netz? Der blondierte PVV-Führer Geert Wilders setzt mit seinen zackigen Aktionen nun auch den deutschen EU-Energiekomissar Günther Oettinger unter Druck. Im Spiegel äußert er sich sich zum Thema Energie-Netz in Deutschland – und da geht es angesichts der erneuerbaren Energien um dringend nötige Investionen, die der Twitter-Populist aus Den Haag verhindern könne.

Oettinger: Weil wir bislang weitesgehend regionale Netze haben. Maximal 150 Kilometer, am Ende das Kraftwerk, am anderen Ende der Verbraucher. In Deutschland existieren vier Übertragungsnetze, aber keine gesamtdeutsche Netzstrategie. Nehmen Sie Tennet, den Betreiber der alten Netze von Viag, Preussen-Elektra und Veba. Tennet ist ein niederländisches Staatsunternehmen. Um in Deutschland zu investieren, benötigt Tennet eine Kapitalerhöhung. Es wird nicht ganz einfach, im holländischen Parlament eine Kapitalerhöhung zu bewilligen, damit in Deutschland das Netz ausgebaut wird. Da bin ich mal auf die Wortmeldung von Herrn Wilders gespannt…

Spiegel: … des populistischen EU-Skeptikers, auf dessen Unterstützung die Minderheitsregierung in Den Haag angewiesen ist.

Was nun? Wir wissen, dass Wilders deutsche Gurkenfabriken und deutsche Hotels schätzt, er hat auch mal gleichgesinntte Populisten in Berlin mit einer Rede unterstützt und Angela Merkel angepinkelt. Was aber hat der PVV-Führer mit unserem Energie-Netz vor?





Wilders hatte bei Kühne gearbeitet

29 12 2011
Wilders arbeitete bei Kühne

Wilders arbeitete bei Kühne

In einem Artikel der Zeitschrift HP/de Tijd lesen wir, in welcher deutschen Konservenfabrik Geert Wilders nach seiner Schulzeit gearbeitet hat. Es war Kühne! Wir tippen mal auf die Fabrik in Straelen, nicht weit weg von Venlo.

Es sind ca. zwölf Kilometer, die der damals noch nicht blondierte Wilders mit dem Fahrrad gefahren sein soll. Er soll damals umgerechnet auf heute etwa 4,50 Euro verdient haben, während das Bier in Venlo nur 35 Cent gekostet haben soll. Wilders wollte sich mit dem Geld eine Reise nach Israel finanzieren, was dann auch klappte. Was er genau in der Fabrik machte, ist unklar. Kühne soll in Straelen jedenfalls Essig, Senf, Feinkost, feinsaure Konserven, Kohl und Kraut produzieren, HP/de Tijd schreibt von einer Gurkenfabrik.

Für die Familie Wilders soll die Arbeit in Deutschland heikel gewesen sein, weil sein Vater während des Zweiten Weltkrieges Widerständler gewesen sei und untertauchen mußte.