Wilders will Innen- und Justizministerium zusammenlegen

29 03 2010

Mehr Polizei auf der Straße, sowie die Zusammenlegung von Innen- und Justizministeriums – das sind Teile des Wahlprogramms der One-Man-Partei PVV. Die Ministerien sollen zu einem sogenannten Sicherheits-Ministerium fusionieren.

Geert Wilders will außerdem bei Kriminellen eine sogenannte „Denaturalisieriung“ durchführen. Straftätern – aus Einwanderungsländern – solle die niederländische Staatsbürgerschaft entzogen und diese dann abgeschoben werden. Das zielt offenbar auf Einwanderer marokkanischer Herkunft ab, denn die haben in der Regel auch noch die Staatsbürgerschaft Marokkos.

Das sind lediglich Auszüge aus dem Programm, das vollständige soll es Mitte April geben. Geert Wilders ist immer noch das enzige Mitglied seiner Partei, also wird es keine großen Diskussionen geben.





Geert Wilders: “Rechtsextrem”und “Gefahr für “Staatssicherheit”

31 10 2009

Die PVV von Geert Wilders ist eine rechtsextreme Partei, die Islamophobie und Systemhass gegen die Regierung mobilisiert. Diese harte und deutliche Urteil haben drei Wissenschaftler im Auftrag des Haager Innenministeriums fomuliert. Es handelt sich um Hans Moors, Bob de Graaff und Jaap van Donselaar. Im Grunde genommen, so steht es auf der Titelseite von “De Volkskrant”, sei Wilders damit eine Gefahr für die Staatsischerheit.

Das ist schon was – Wissenschaftler, die im Auftrag des Innenministeriums den in den vergangenen Monaten in den Umfragen führenden Oppositionspolitiker als eine Gefahr für die Demokratie bezeichnen!

Geert Wilders reagierte, wie zu erwarten war, mit scharfen Worten. Die drei Wissenschaftler seien “durchgeknallt”, deren Einschätzungen eine “Idiotie”. Laut “De Volkskrant” kommuniziert er inzwischen nur noch per SMS. So teilte er der Amsterdamer Zeitung mit, dass er sich nicht “mundtot” lassen wolle. Auf Nachfrage der Zeitung, ob er denn die Vorwürfe nicht kommentieren wollte, lehnte er dieses ab. Er sprach von einer “linken Untersuchungs-Maffia”.