Wilders über Fitna (auf Englisch)

24 01 2012

Hier ein Video von einem Interview, das Geert Wilders im März 2010 dem TV-Sender Russian Today gab.





Einwanderungsminister Leers will sich von Wilders nicht jagen lassen

14 11 2011
Leers will sich von Wilders nicht jagen lassen

Leers will sich von Wilders nicht jagen lassen

Der christdemokratische Einwanderungs-Minister Gerd Leers findet es „nicht realistisch“, dass die Integrationspolitik der vom Anti-Einwanderungs-Politiker Geert Wilders „tolerierten“ Regierung aus VVD und CDA bereits nach einem Jahr Resultate sehen lassen kann. Genau das aber erwartet Wilders – andernfalls solle Leers „nach Maastricht zurüchickt“ werden.

In der ersten Hälfte des Jahres 2011 hat lt. De Pers die Zahl der in die Niederlande gekommenden Immigranten zugenommen, auf insgesamt 57.000. Vor allem nach Familien-Zusammenführung . Die PVV will, dass die Zahl der nicht-westlichen Einwanderer sich minimal halbieren werde. Die Regierung wollte sich aber nicht darauf festlegen. Leers sagte sogar, dass er über die „PVV gelacht“ habe, als er deren Reaktion auf die steigende Zahl von Einwanderern gehört habe.

Leers hatte der Zeitung „De Pers“ ein Interview gegeben. Er sagte darin, dass er noch immer Einwanderung eine „Bereicherung“ finden würde. Die Zahl der Einwanderer zu vermindern sei darum auch für ihn kein Ziel sei. Es gehe ihm darum, die Zahl der „chancenlosen Einwanderer“ zu senken und die Zahl der Migranten „mit guten Qualitäten“ zu erhöhen. Sowieso seien die „Polen, Deutschen und Belgier“ die größten Einwanderergruppen. Es waren u.a. 6000 Polen, 4500 Deutsche, 2600 Chinesen, 1136 Türken und 651 Marokkaner. Er wolle sich von Wilders nicht jagen lassen.

 





Wilders: „Ich war ein ekelhafter Bursche“

9 11 2011

Geert Wilders, Führer der Ein-Mann-Anti-Moslem-Partei PVV, sagt es selbst: „Früher war ich ein ekelhafter Junge“. Das sagt er in einem Intetrview mit der Zeitschrift Panorama.

Ob er heute noch ekelhaft ist? Man weiss es nicht, man weiss es schon. Jedenfalls ist er stolz darauf, dass er im Namen von „Henk und Ingrid“ den Einwanderern auf den Senkel geht.  „Wie in Dänemark.“ Dort gibt es strenge Regeln für Einwanderer. Er sei „ein politischer Wolf“, der für „Henk und Ingrid“ sorgen wolle.

Die PvdA verabscheue er, auch wenn er Job Cohen persönlich „nett“ fände. Er spiele auch gern im Parlament Theater. Schon als Junge sei er „ekelhaft“ gewesen, öfters mal aus der Klasse in den Gang geschickt worden. Er findet sich witzig. Er sei ein Mensch von Fleisch und Blut.

Kopftuchsteuer findet er inmmer noch toll. Wer ihn kritisiert habe eine „Doppelmoral“. Täglich werde er als „Faschist, Extremist und Rassist“ beschimpft. Er schlafe gern.

Einfach so in den Supermarkt gehen sei nicht drin. Kino ginge schon. Ansonsten schreibe er ein Buch über den Islam, soll im April in Amerika rauskommen. Der Islam sei eine gefährliche Ideologie. Ein Moslem könne gemässigt sein, aber dann sei er fast schon kein Moslem mehr.





Wilders im Volkskrant-Interview

19 09 2011

Es ist immer wieder erstaunlich – aber in De Volkskrant, einer eigentlich eher linksliberalen Zeitung, kommt Geert Wilders so oft zu Wort wie nirgendwo anders. Am Wochenende gab er ein Interview zu den Einsparungen.

Er brüstet sich darin, dass er für „Henk & Ingrid“ (so nennt er seine Wähler, wobei Mann voll- und Frau teilzeit arbeiten) den Kaufkraftverlust klein gehalten habe. Er habe den „Schmerz lindern“ können. Allerdings, so kontert die Zeitung, gebe es doch Kürzungen bei Kindergeld, Mietzuschlägen und Alten- und Krankensorge. Wilders weicht in seiner Antwort aus.#

Auf die Frage, welchen Kompass seine Partei denn nun habe (also rechts oder links sei), kann oder will er auch keine genaue Antwort geben. Die PVV sei alles und das wiederum auch wieder nicht. Aha. Oha ja, er wolle die Niederlande den Bürgern zurückgeben (wer hat den das Land gerade im Besitz?), dafür sorgen, dass die Niederlande die Niederlande bleibt (wer will was anderes?) und dass das Land vor dem „Europäischen Moloch“ behütet werde.

Extra Einsparungen von fünf (neben den bereits beschlossenen 18 Milliarden Euro) seien für ihn schwer besprechbar. Und wenn, dann ginge das nur, wenn bei Europa, Entwicklungshilfe, öffentlich-rechtlichen Sendern und den Subventionen bei Kunst und Kultur noch mehr gespart werden würde. Also überall dort, wo er Menschen vermutet, die anders denken als er.

In Dänemark ist die mit Wilders verwandte Volkspartei von Pia Kjaersgaard gerade abgewählt worden. Die Partei, die wie Geert Wilders gegen Einwanderer kämpft wird nicht länger gebraucht, um die Regierung im Sattel zu halten. Wilders findet das „sehr schade“. Jetzt kämen die „Sozialisten an die Macht. Das ist keine gute Nachricht“.

Auf Ruud Lubbers angesprochen, der aus dem Nähkästchen der Regierungsbildung plauderte und erzählte, dass Wilders sehr wohl auch gern direkt in die Regierung gegangen wäre, sagte Wilders: „Ach, Lubbers. Ich kann nicht viel mit dem Mann anfangen. Er überreichte mir während der Verhandlungen noch einen langen, persönlichen Brief, auf den ich nie reagiert habe.“ Was Lubbers denn gewollt habe, hakten die Interviewer nach. „Alles Dinge über die Einwanderung. Ich habe es zwar gelesen, war aber nur wenig beeindruckt. Es war so belehrend. Vielleicht war er sauer, dass ich nicht geantwortet hatte und hat es deshalb so gesagt.“





Bolkestein: „Wilders Strohfeuer“

7 03 2011

Frits Bolkestein, 77jähriger Ex-Spitzenpolitiker der VVD und der Lehrmeister von Geert Wilders, hat sich in einem Interview mit der Zeitung „De Volkskrant“ wieder mal seines Ex-Schützlings angenommen. Er vergleicht ihn mit Mark Rutte, dem Ministerpräsidenten – ebenfalls einmal einer seiner Schützling. Er nennt Rutte „Gold“ und Wilders ein „Strohfeuer“.

Dieser sei „extrem“, das funktioniere nicht auf Dauer. Er hätte bei der Regierungsbildung Minister werden sollen, dann hätten seine Wähler schnell gemerkt, dass er nicht viel zu melden habe. Ein Platz für Wilders in der Regierung sei der beste Weg, ihn „einen Kopf kleiner zu machen“. In Österreich sei das mit der Regierungsteilnahme der FPÖ von Jörg Haider auch gelaufen. (Als Bolkestein in der VVD das Zepter schwang, sorgte er u.a. für den Ausschluß der FPÖ aus der Liberalen Internationale.)

Was er über den Islam sagen würde, sei „sein gutes Recht“. Früher habe es ja auch Leute gegeben, die in Rom den Anti-Christ sahen. Aber sein Vorschlag, den Koran zu verbieten, sei „lächerlich“. Gottesdienstfreiheit stehe an der Basis der Gesellschaft.





Wilders gegen Afghanistan-Mission

16 01 2011

Schon ist der erste Regierungs-Knatsch da – Geert Wilders gab dem Algemeen Dagblad ein Interview, in dem er die von der von ihm abhängigen Regierung aus VVD und CDA geplante Afghanistan-Mission eine „Dummheit“ nennt. Die niederländische Regierung will zur Ausbildung von Polizei-Kräften Truppen schicken, die vorherige Regierung aus CDA, PvdA und ChristenUnion war über die Afghanistan-Mission noch gefallen. Diese auch?

Wilders sagt, dass der Beschluß vor allem dem CDA bei den Provinz-Wahlen Stimmen kosten würden und damit die Mehrheit aus VVD, CDA und PVV in der Ersten Kammer in Gefahr kommen würde. Zwei von drei Niederländern seien gegen die Mission, dennoch würden zwei von den an der Regierung beteiligten Parteien ja sagen! Wilders verweist auch auf die Kosten (150 Millionen Euro) – das Geld brauche man bei 18 Milliarden geplanter Einsparungen anderswo dringender.

Wieder einmal greift Wilders in die Personalpolitik seiner Partner ein. Nach den Wahlen müsse CDA-Mann Rene van der Linden – heute Vorsitzender der Ersten Kammer – das Feld räumen. Gund: der habe doch glatt beim Neujahrsempfang der Königin eine „schreckliche“ Rede „über politische Integration in Europa, Umwelt, Nachhaltigkeit, Kultur“ gehalten, bei der Wilders beinahe „schlecht geworden“ sei.

Die Probleme in seiner eigenen Fraktion nennt eine „schreckliche Periode“, die er nicht mal seinem „schlimmsten Feind“ gönnen würde. Danach sei man in den Umfragen etwas nach unten gegangen, inzwischen sei aber alles wieder in Ordnung. Nur Weihnachten, da sei er ein paar Tage krank gewesen.

Auf die Frage, ob er denn nun inzwischen nicht auch Teil des Establishments sei – immerhin trage er alle wichtigen Beschlüsse des Kabinetts mit, bsw. über den Ankauf der teuren JSF-Flieger. Da sei er doch dagegen gewesen! Ja, sagt Wilders, die Wähler würden verstehen, dass Kompromisse geschlossen werden müssten. In Sachen Afghanistan, ironisch genug, setzt er jetzt auf die linken Parteien im Parlament. Die sollen die Mission verhindern.

Angesprochen auf die Frage, ob seine Partei nicht zu sehr von ihm abhängig sei, sagte er, dass er sowieso noch keine Pläne habe, aufzuhören. Das „Abenteuer, die Niederlande besser zu machen“, sei gerade erst begonnen. In Zukunft könne er sich vorstellen, Ministerpräsident zu werden und seine Internationale Freiheits-Allianz weiter auszubauen. Er träumt von Reisen nach Rom, Australien, Kanada und Indien.





Wilders hat „Profil“ ein Interview gegeben

29 03 2010
Wilders im Profil interviewt

Wilders im Profil interviewt

Das österreichische Nachrichtenmagazin „Profil“ hat mit Geert Wilders ein längeres Interview gemacht. Titel: „Man liebt mich, oder man hasst mich“.

Über seinen Kampf gegen den Islam:

„Ich sage Ihnen, die größte Seuche Europas ist – verbunden mit der Massenzuwanderung – der kulturelle Relativismus. Leider glaubt die herrschende Elite sagen zu müssen, alle Kulturen seien gleichwertig. Sie tut das aus Gründen der politischen Korrektheit, aus Angst vor den Wählern oder weil sie fürchtet, des Rassismus geziehen zu werden.“

Über den Islam als Ideologie:

„Ich sehe zwar, dass die islamische Ideologie über religiöse Symbole verfügt: Gotteshäuser, die Moscheen genannt werden, einen so genannten Propheten namens Mohammed, ein so genanntes Heiliges Buch namens Koran. Aber der Islam gleicht viel eher anderen totalitären Ideologien: Letztlich will der Islam alle Aspekte des Lebens und der Gesellschaft beherrschen, deshalb sehe ich ihn in einer Reihe mit dem Kommunismus oder dem Faschismus.“

Über seinen Film „Fitna“:

„Ich weiß nicht, wie Sie darauf kommen, dass ich provozieren wollte. Ich habe den Film nicht gemacht, um zu provozieren, allerdings auch nicht so, um möglichst zu vermeiden, dass sich jemand provoziert fühlt.“

Über das von ihm geforderte Koran-Verbot:

„Ich habe das im holländischen Kontext argumentiert. In Holland wurde Adolf Hitlers „Mein Kampf“ verboten, unter dem Applaus der Linken. Deshalb habe ich gesagt: Hier gibt es noch ein Buch, das aus denselben Gründen verboten werden muss, wenn man konsequent sein will.“

Über seinen eigenen Glauben:

„Ich bin nicht religiös.“

Über die Bedrohung seiner Person:

„Ich lebe seit fünfeinhalb Jahren mit dem Gefühl einer ständigen Bedrohung. Wobei ich das Ausmaß der Gefahr nicht selbst einschätze, dafür sind die Sicherheitsbehörden zuständig.“

Über seine blonden Haare:

„Ich mache das nicht erst, seit ich in der Politik bin. Man hat behauptet, das sei mein Markenzeichen, aber das stimmt nicht. Ich lasse meine Haare färben, seit ich 21 bin. Jetzt bin ich 46.“