PVV stimmt auf Job Cohen

18 01 2011
Wilders veralbert Cohen

Wilders veralbert Cohen

Viele fragen, ob Geert Wilders Humor hat. Genau wissen wir es nicht (er kommt ziemlich verbissen rüber), aber mit Sicherheit findet er sich selbst witzig. Zum Beispiel, dass niemand anders Mitglied seiner Partei sein darf und er diese dennoch eine Partei nennt! Urkomisch.

Jetzt erlebten die Niederländer noch eine Demonstration seines Humors. Es gab im Parlament eine Abstimmung für den Nationalen Ombudsman. Die PVV stimmte geschlossen für Job Cohen – der ja ihr Gegner schlechthin ist. Und der nicht mal auf der Kandidatenliste stand. Weil noch irgendein Spassvogel für Cohen stimmte, kam er auf 25 Stimmen.

Am Ende holte der alte und neue Ombudsman, Alex Brenninkmeijer, 113 Stimmen (150 gibt es). Job Cohen sagte, er fürchte, dass die „PVV“ zum letzten Mal für ihn gestimmt habe.





Wilders greift PvdA an

10 05 2010

Geert Wilders greift an! In einem drastischen Video zur Wahl am 9. Juni nimmt er sich vor allem PvdA-Spitzenmann Job Cohen vor. Und natürlich die Moslems.

Es läuft darauf hinaus, dass jeden Tag neue Glückssucher in Flugzeugen ankommen, die dann kriminell sind und Frauenrechte missachten würden. Und Job Cohen hat Schuld.





Geert Wilders nennt Job Cohen „Gefahr für die Niederlande“

25 03 2010

Zeit für heftige persönliche Angriffe, mag sich Geert Wilders gedacht haben. Jedenfalls greift er den in den Umfragen plötzlich vorn liegenden PvdA-Spitzenkandidaten Job Cohen an. Der sei „ein Wolf in Schafskleidern“. Eine „Gefahr für die Niederlande“. Das alles in einem Interview mit De Telegraaf.

Der sei zwar ein „redlicher Mann“, könne Menschen binden, habe aber als Bürgermeister von Amsterdam bewiesen, dass unter seiner Regie Probleme nur größe werden würden. Was den „marokkanischen Straßenterror“  betreffen würde, stehe die Hauptstadt an der Spitze. Die Kriminalitätszahlen würden steigen.

Dann ging er noch mal auf die ehemalige Einwanderungsministerin Ella Vogelaar ein. Die habe ja gesagt, dass die Niederlande neben den jüdisch-christlichen auch islamische Wurzeln haben werde. Und Job Cohen habe dem ja zugestimmt. Cohen habe damit „sein wahres Gesicht“ gezeigt. Er sei „Vogelaar im Quadrat“. Der Islam stehe für „Frauenunterdrückung und Ehrenrachde“.





Wilders in Umfrage deutlich hinter Cohen

20 03 2010

In der neuesten Umfrage des Meinungsforschers Maurice de Hond bleibt die PVV von Geert Wilders mit 25 der 150 Sitzen zweitgrößte Partei, vor CDA von Jan-Peter-Balkenende (24).

An allen vorbeigestrebt sind die Sozialdemokraten des Ex-Bürgermeisters Amsterdams, Job Cohen. Die wuchsen spektakulär auf 32. Zwar ein Sitz weniger als sie heute im Parlament haben, aber bevor die Regierung in Den Haag an der Afganistan-Frage platzen liessen, hatten sie 17 weniger!