EX-PVVer in NRC: Partei ist „amateurhaft und hart“

19 01 2012

In einem Artikel des NRC Handelsblad kommen nun aus diversen Fraktionen der PVV von Geert Wilders ausgetretenen Dissidenten zu Wort. Ihr Urteil über die diversen Abteilungen der PVV ist hart: schlechte Umgangsformen untereinander, unterentwickeltes Personals Management und die Organisation sei amateurhaft.

Vor allem wird Kritik auf PVV-Führer Geert Wilders nicht geduldet. Wer sich einmal kritisch gegenüber der Aussenwelt kritisch gegenüber ihm geäußert hat, dem wird der Rücken zugekehrt. Journalisten werden sowieso als Feinde angesehen.

 

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PVVer Graus: Extra Polizei, um Presse zu überwachen

17 11 2011
Graus ist zum Grauen

Graus ist zum Grauen

Er ist mitverantwortlich dafür, dass es in den Niederlanden nun 500 sogenannte Animal Cops (Tier-Polizisten) gibt: Dion Graus, Abgeordneter der Anti-Islam-Partei PVV von Geert Wilders. Und mitverantwortlich für die eine oder andere seltsame Schlagzeile. Diesmal kümmerte er sich um die Presse – auf eine Weise, die ihm nun neuerliche Probleme einbringt.

Er will nämliche neben den Animal Cops nun auch Editor Cops einführen – Polizisten, die Journalisten überwachen. Das ist natürlich im Widerspruch zu so etwas wie Pressefreiheit, und so wird Graus nun als jemand verhöhnt, der „Stasi-Methoden“ in den Niederlanden einführen wolle (Geenstijl).

Was war passiert? Die Journalistin von der Tageszeitung „De Pers“ hatte es gewagt, seine geliebten Tier-Polizisten zu kritisieren. Genaus gesagt hatte sie geschrieben, dass die Tier-Polizisten sich nur um Haustiere statt wie gedacht auch bzw. vor allem um landwirtschaftliche Nutztiere kümmern würden. Graus hat noch keinen gegenteiligen Beweis geliefert – aber inzwischen könnte ja die Polizei sich mit der Journalistin beschäftigen. Dachte er. Wird aber nicht so laufen…

Bild: Geenstijl





Wilders sammelt möglicherweise illegal Journalisten-Daten

18 08 2011

Kopfschütteln bei Juristen und Journalisten – die PVV sammelt offenbar Daten von Journalisten, die bei einer Wilders-Pressekonferenz anwesend sein wollen. Der Presseausweis scheint nicht mehr auszureichen. Die Journalisten sollen auch ihre Burgerservicenummer (BSN) angeben, damit die Bewacher von Geert Wilders die Journalisten checken können. Das, so De Telegraaf, verstosse gegen Datenschutz-Regeln!