PVV gegen NL-F-16 über Libyen

23 03 2011

Die Niederlande hat 200 Mann, sechs F-16, ein Tankflugzeug und das Schiff Mr. MS Haarlem nach Libyen geschickt. Die  PVV, die sich ja Freiheitspartei nennt, müsste diesem Einsatz für die Freiheit der Libyer zujubeln. Tut sie aber nicht!

Hero Brinkman erklärte für die „PVV“ (in der er nicht einmal Mitglied ist), dass die PVV gegen den Einsatz sei und dass die 20 Millionen Euro, die der Einsatz kostet, aus dem Budget für Entwicklungshilfe kommen müsse.

Im Parlament stimmte die PvdA für den Einsatz, womit der Anti-Moslem-Klub von Wilders überstimmt ist.





Sieg für Wilders im Karikatur-Krieg!

24 02 2011
Wilders siegt im Karikatur-Krieg

Wilders siegt im Karikatur-Krieg

Geert Wilders hat sich an der Karikatur-Front durchgesetzt! Joop.nl, Tochter des ursprünglich sozialdemokratischen Senders VARA, hat die umstrittene Anti-Wilders-Karikatur „nach Bedrohungen“ des Zeichners entfernt. Wilders ist darauf als KZ-Wächter zu sehen, der allerlei Einwanderer in die KZ-Dusche einweist.

Wilders war zunächst wütend, dann boykottierte er eine Wahldebatte beim Sender VARA. Welcher Art die Bedrohungen sind, von wem sie geäußert wurden – alles unklar.





Karikaturen-Krieg geht weiter

12 02 2011
Wilders und die Meinungsfreiheit

Wilders und die Meinungsfreiheit

Innerhalb von ein paar Stunden ändert Geert Wilders seine Meinung – teilweise. Plötzlich ist ihm die Meinungsfreiheit doch wieder wichtig. Nachdem die Website Joop.nl eine Karikatur mit ihm als KZ-Kommandanten gezeigt, wollte er die Zeichnung verbieten lassen. Andernfalls komme er nicht mehr zu TV-Sendungen der Vara, dem TV-Sender, der hinter Joop.nl steht. Joop-Chef Francisco van Jole sprach von „Erpressung“, die TV-Redaktionen hätten mit dem Inhalt von Joop.nl nichts zu tun.

Klingt wie auch immer nicht gerade von der unbedingten Meinungsfreiheits-Liebe Geert Wilders. Moslem-Karikaturen wie in Dänemark bzw. die Zeichnungen von Gregorius Nekschot sind o.k., Wilders-Karikaturen als KZ-Kommandant also nicht.

Stunden später muss sich Wilders die Sache noch mal überlegt und gedacht haben – jetzt wird zurückgetwittert. Und der Text ist dieser:

Vrijheid van meningsuiting staat niet ter discussie ook niet tav walgelijke cartoons. Maar we gaan niet naar omroep die ons in nazihoek duwt

Meinungsfreiheit steht nicht zur Diskussion auch nicht bei dieser widerlichen Karikatur. Aber wir gehen nicht zu diesem Sender der uns in die Nazi-Ecke schiebt.

Plötzlich ist er also doch wieder für Meinungsfreiheit. Aber wehe, irgendjemand hat die Meinung, er sein ein Nazi! Wen man Nazis nennt, bestimmt er immer noch selbst…





Iran im Kampf gegen die PVV

16 12 2010

Da scheinen sich ja zwei gesucht und gefunden zu haben – die PVV und der Iran! Wim Kortenoeven, Abgeordneter der PVV in Den Haag, hatte vor einigen Tagen im Parlament unverblümt zur Bombadierung des Irans aufgefordert. Aussenminister Uri Rosenthal distanzierte sich, nun kam aber die Antwort des iranischen Botschafters in Den Haag.

In einer Erklärung wurde die PVV von Geert Wilders der „Kriegstreiberei“ und des „Rassismus“ beschuldigt. Die PVV solle sich lieber um die Vergangenheit ihrer Fraktionsmitglieder kümmern statt sich mit Kriegstreiberei und Provokationen zu befassen.





Wilders-Anwalt: Geert kein Kriegsverbrecher

15 05 2010

Es muss einmal gesagt werden – und der Anwalt von Geert Wilders tut es auch: „Geert Wilders ist kein Kriegsverbrecher.“ Bram Moszkowicz, Star-Anwalt (vertritt sehr bekannte Ganoven und ist auch gern bei Unterhaltungsprogrammen, etwa bei RTL) hat der Amsterdamer Zeitschrift „HP/de Tijd“ ein Interview gegeben.

Demnach also ist Wilders kein Kriegsverbrecher sonder ein führender niederländischer Politiker, dessen Meinungsfreiheit eingeschränkt werde.

Der Vater von Bram, Max Moszkowicz, war jüdisch und kam in Essen zur Welt, flüchtete vor den Nazis nach Maastricht, später ja auch von den Nazis besetzt. Mehrere Familien-Angehörige starben in Auschwitz,Max überlebte. Bram Moszkowicz leitet die Amsterdamer Aktivitäten der alten Anwaltsfamilie, hat sein Büro gleich neben dem Goetheinstitut.





Großmufti: Wilders verantwortlich für evtl. Blutvergiessen

15 01 2008

Wenn der Anti-Koran-Film von Geert Wilders zu Blutvergiessen führt, dann ist Geert Ein Großmufti warnt vor Wilders-FilmWilders selbst dafür verantwortlich, erklärte der Großmufti von Syrien am Dienstag im Europa-Parlament. Ahmad Badr El Din El Hassoun drohte, wenn Wilders in dem Film den Koran verbrenne oder zereisse, dann provoziere er Kriege und Blutvergiessen. „Dann ist er dafür verantwortlich.“ Den Rest des Beitrags lesen »