Christdemokratin wird nach Kritik an Wilders bedroht

3 03 2012

Ria Oomen (CDA), Abgeordnete im Europa-Parlament, wird nach Kritik an der Anti-Polen-Website von Geert Wilders bedroht. Das sagte sie der NOS. Inzwischen wurde bei ihrer Wohnung sogar ein Brand gelegt.





EX-PVVer in NRC: Partei ist „amateurhaft und hart“

19 01 2012

In einem Artikel des NRC Handelsblad kommen nun aus diversen Fraktionen der PVV von Geert Wilders ausgetretenen Dissidenten zu Wort. Ihr Urteil über die diversen Abteilungen der PVV ist hart: schlechte Umgangsformen untereinander, unterentwickeltes Personals Management und die Organisation sei amateurhaft.

Vor allem wird Kritik auf PVV-Führer Geert Wilders nicht geduldet. Wer sich einmal kritisch gegenüber der Aussenwelt kritisch gegenüber ihm geäußert hat, dem wird der Rücken zugekehrt. Journalisten werden sowieso als Feinde angesehen.

 





Rutte: Probleme in der Welt wichtiger als Wilders

22 09 2011

Die Debatte um den Ton von Geert Wilders geht auch am zweiten Tag der Parlamentsdebatte über den Staatshaushalt weiter. Diesmal wurde Ministerpräsident Mark Rutte darauf angesprochen. Der Ex-Partei-Kollege von Wilders wich einer Frage des SP-Fraktionsvorsitzenden Emile Roemers aus. Es sei es „nicht wert“, um über den Ton von Wilders zu sprechen, er wolle erst mal über „die Probleme dieser Welt“ reden. Wilders wolle Andacht, und diesen Gefallen wolle er ihm nicht tun.

CDA-Fraktionsvorsitzender Sybrand van Haersma Buma forderte, dass der Premier sich von Wilders Ton distanziere. Dessen Auftreten sei für das Parlament „unnötig und minderwertig“.

Wilders erwiderte, dass seine Kritiker „auf den Baum“ gehen sollten (sich von dann machen sollten, also). D66-Fraktionsvorsitzender Alexander Pechtold dürfe ihn einen Rassisten nennen – dann könne er den PvdA-Vorsitzenden Job Cohen eben auch einen „Betriebspudel“ nennen.





Maxime Verhagen: Wilders darf ungeduldig sein

14 02 2011

Maxime Verhagen, Wirtschaftsminister für die kränkelnden Christdemokraten, gesteht Geert Wilders seine heute im Telegraaf geäußerte Ungeduld zu. In Zwolle sagte er bei Aufnahmen zum Programm College Tour, dass in der Hogeschool Windesheim aufgenommen und am Sonntag im Fernsehen ausgesendet werden soll, dass Wilders ungeduldiger sei, als die Praxis es erlaube. Er solle aber nur die Punkte des Regierungsprogramms kritisieren, unter die er auch seine Unterschrift gesetzt habe.





Hero Brinkman kritisiert Wilders

19 11 2010

Hero Brinkman, bis vor einigen Tagen der einzige bekannte Mann neben Wilders in dessen Partei PVV, spielt mit dem innerparteilichen Feuer. Obwohl er gar nicht Mitglied der PVV ist! Denn außer Geert Wilders darf niemand Mitglied der PVV sein, sonst könnte der Chef ja mal überstimmt werden. Geert Wilders möchte das nicht.

Hero Brinkman nervt den Chef ab und zu, wenn er bsw. Demokratie für die PVV einfordert. Ungeheurlich, wird sich Geert Wilders denken. Nachdem Wilders die Affären mit seinen Gewaltspezies Lucassen und Sharpe mehr oder wenige gut überlebt hat, legt nun Brinkman nach. Er kritisiert Wilders wegen dessen Pläne, eine internationale Anti-Islam-Bewegung zu gründen. Und er sagt im Gegensatz zu seinem Chef, dass der Islam sowohl eine Religion als auch eine Ideologie sei – für Wilders ist der Islam eine Ideologie. Und, das muss für Wilders wie ein Stich ins Herz sein, Brinkman kritisiert die „knechtenden Regeln“ für den Umgang mit der Presse. Wenn ein PVV-Fraktionsmitglied mit Journalisten sprechen wolle, müsse Vize-Fraktionschefin Fleur Agema gefragt werden.