Wilders mit neuer Anti-Moslem-Attacke

13 07 2012

Beinahe hätte man meinen können, dass Geert Wilders die Moslems aus den Augen verloren hatte. Zeitweise war sein Engagement gegen Polen, Angela Merkel, die EU, Ministerpräsident Mark Rutte und allerlei andere Andersdenkende, Andersgläubige intensiver, leidenschaftlicher, lautstärker. Aber jetzt ist Anti-Moslem-Geert back in Anti-Moslem-Town!

Was ist passiert? Die Polizei in Utrecht und Den Haag hat bekannt gegeben, dass sie während des Ramadan sich extra darauf vorbereiten will, falls Jung-Marokkaner in dieser Periode kriminelle Aktivitäten unternehmen würden. Der Ramadan beginnt am 20. Juli. Weil es in Nordafrika so warm sein soll, wird angenommen, dass viele in den Niederlanden lebende Marokkaner im Lande bleiben werden.

Wilders will nun, dass die Kosten für das „Ramadan-Zeug“ auf die abgewälzt werden. Wie auch immer. Wilders ist ein Liebhaber von Vorverurteilungen.





Rutte bügelt Doppelpass-Problem ab

27 10 2010

Mark Rutte hat sich ganz einfach der Doppelpass-Diskussion entzogen: er gab zu, dass er nicht generell dagegen ist, wenn ein Politiker bzw. Mitglied der Regierung neben der niederländischen Staatsbürgerschaft noch eine zweite hat. Es dürfe halt nur nicht ein marokkanischer oder türkischer Pass sein. Schwedisch oder britisch ist o.k.

Gründe: bsw. könnten Marokkaner ihre ursprüngliche Staatsbürgerschaft nicht ablegen und bei der türkischen Staatsbürgerschaft gibt es Probleme mit Erbrecht und Wehrpflicht.





„Casablanca an der Maas“ – Geert Wilders ist dagegen

17 12 2008

casa-maroc-rotterdam1Die Stadt Rotterdam hat einen Plan, um einen Stadtteil im „marokkanisch-arabischen Stil“ zu entwickeln – es ist von einem „Casablanca an der Maas“ die Rede. Der Plan ist inspiriert von dem Stadtteil „Le Medi“, der unlängst in Delfshaven eröffnet wurde. Das „Casablanca an der Maas“ soll keineswegs ausdrücklich für Marokkaner gebaut werden und damit allen Bewohnern der Stadt offen stehen.

Geert Wilders und weitere Abgeordnete seiner Partei regten sich sofort auf. Eine solche „marokkanische Enklave“ dürfe es nicht geben. Es müsse mehr auf die Gefühle der „ursprünglichen Rotterdamer Bevölkerung“ Rücksicht genommen werden. Kurzum: das Projekt dürfe nicht verwirklicht werden.