Wilders im Clinch mit De Telegraaf

27 05 2010

Zensur! Geert Wilders ist außer sich. Er wirft der Zeitung De Telegraaf Zensur vor. Die hat für Montag eine Wahlbeilage geplant, für die Kandidaten einen Beitrag liefern durften. Geert Wilders sollte eine Karikatur des umstrittenen Zeichners Gregorius Nekschot einstellen.

Seine Zeichnungen sind gewöhnungsbedürftig, vor allem für Linke und Moslems. Oder wie es auf Wikipedia heißt: „Bekannt wurde rund 2005 insbesondere eine Zeichnung, auf der eine hässliche Holländerin inmitten idyllischer holländischer Landschaft vor einer historischen Windmühle liegt, ihr Geschlechtsteil entblößt und einen „Moslemextremisten“ gebiert, ein „bärtiger Kobold mit einer Maschinenpistole im Anschlag.“

Tja. Irgendwann wurde er mit großem Aufwand von der Polizei abgeholt, und das wirkte reichlich befremdlich. Nun wollte also Wilders eine Zeichnung von ihm im Telegraaf abdrucken – aber die Redaktion wollte das nicht. Wahrscheinlich das Beispiel der dänischen Kollegen von Jyllands Posten vor Augen, die sich ja mit ihren Moslem-Karrikaturen alles andere als unsterblich berühmt gemacht haben.

Nekschot ist übrigens ein Pseudonym und bedeutet so was wie Genickschuss.