Wilders hat „Profil“ ein Interview gegeben

29 03 2010
Wilders im Profil interviewt

Wilders im Profil interviewt

Das österreichische Nachrichtenmagazin „Profil“ hat mit Geert Wilders ein längeres Interview gemacht. Titel: „Man liebt mich, oder man hasst mich“.

Über seinen Kampf gegen den Islam:

„Ich sage Ihnen, die größte Seuche Europas ist – verbunden mit der Massenzuwanderung – der kulturelle Relativismus. Leider glaubt die herrschende Elite sagen zu müssen, alle Kulturen seien gleichwertig. Sie tut das aus Gründen der politischen Korrektheit, aus Angst vor den Wählern oder weil sie fürchtet, des Rassismus geziehen zu werden.“

Über den Islam als Ideologie:

„Ich sehe zwar, dass die islamische Ideologie über religiöse Symbole verfügt: Gotteshäuser, die Moscheen genannt werden, einen so genannten Propheten namens Mohammed, ein so genanntes Heiliges Buch namens Koran. Aber der Islam gleicht viel eher anderen totalitären Ideologien: Letztlich will der Islam alle Aspekte des Lebens und der Gesellschaft beherrschen, deshalb sehe ich ihn in einer Reihe mit dem Kommunismus oder dem Faschismus.“

Über seinen Film „Fitna“:

„Ich weiß nicht, wie Sie darauf kommen, dass ich provozieren wollte. Ich habe den Film nicht gemacht, um zu provozieren, allerdings auch nicht so, um möglichst zu vermeiden, dass sich jemand provoziert fühlt.“

Über das von ihm geforderte Koran-Verbot:

„Ich habe das im holländischen Kontext argumentiert. In Holland wurde Adolf Hitlers „Mein Kampf“ verboten, unter dem Applaus der Linken. Deshalb habe ich gesagt: Hier gibt es noch ein Buch, das aus denselben Gründen verboten werden muss, wenn man konsequent sein will.“

Über seinen eigenen Glauben:

„Ich bin nicht religiös.“

Über die Bedrohung seiner Person:

„Ich lebe seit fünfeinhalb Jahren mit dem Gefühl einer ständigen Bedrohung. Wobei ich das Ausmaß der Gefahr nicht selbst einschätze, dafür sind die Sicherheitsbehörden zuständig.“

Über seine blonden Haare:

„Ich mache das nicht erst, seit ich in der Politik bin. Man hat behauptet, das sei mein Markenzeichen, aber das stimmt nicht. Ich lasse meine Haare färben, seit ich 21 bin. Jetzt bin ich 46.“