Protest gegen Wilders Pläne in Sachen Entwicklungshilfe

5 03 2012

Gegen die Forderung von Geert Wilders, der niederländische Staat solle die Entwicklungshilfe drastisch kürzen, regt sich nun Protest. Zahlreiche Prominente haben einen offenen Brief an die Verhandlungspartner von VVD, CDA und PVV unterzeichnet. Es gibt eine Webite namens „Je krijgt wat je geeft

Darauf wird nicht nur Soldarität mit den Ärmsten der Armen gefordert sondern auch argumentiert, dass eine Kürzung der Entwicklungshilfe auch den Interessen der Niederlande schaden würde.

Unterzeichner sind u.a. Herman Wijffels, Peter R. de Vries, Doutzen Kroes, Hadassah de Boer, Doekle Terpstra und Bert Koenders. Auf der Website der Tageszeitung Metro wurde der offene Brief publiziert.





PVV-Fraktion Groningen im Kampf gegen Al Gore

16 10 2011

Große Politik in Groningen! Am 29. Oktober ist der Ex-Vize-Präsident Al Gore auf Einladung der Reichsuniversität Groningen zu Besuch – die Fraktion der PVV ist dagegen. Die Mitglieder dieser Fraktion, die nicht einmal Mitglied der PVV sind, nennen Al Gore „die amerikanische Jomanda in Sachen Klima“. Jomanda ist eine Niederländerin, die u.a. Wasser „einstrahlt“, und dem Vorgang irgendeine heilende Bedeutung gibt und dazu singt. Al Gore würde Angst vor dem Klimawandel machen und selbst im Privatflugzeug herumfliegen.

 





Geert Wilders will nach New York

8 08 2010

Der PVV-Führer Geert Wilders will am 11. September nach New York – sein Besuch soll ein Protest gegen eine im Umfeld des Ground Zero geplante Moschee dienen.

Der CDA-Politiker Hans Hillen hat diesen Besuch in einem Radio-Interview „für die Niederlande riskant“ genannt.  Die Veranstaltung wird von der Organisation „Stop Islamization Of America“ abgehalten. Wilders müsse an die Interessen der Niederlande denken.

Der wiederum reagierte lakonisch. Wortwörtlich auf niederländisch Richtung der Parteien VVD und CDA: ,,Ach, laat hem er maar alvast aan wennen. Ik ga natuurlijk gewoon en ik ga ook zeggen wat ik wil“. Übersetzt: „Ach, sie müssen sich daran gewöhnen. Ich fahre ganz einfach hin und ich werde auch sagen was ich will.“





Wilders-Protest: Lehrer-Mann mit Kopftuch

2 03 2010

Es sieht, Entschuldigung, reichlich komisch aus. Aber Jos Baijens, Niederländisch-Lehrer am Sint Joriscollege in Eindhoven, kümmert das nicht. Um gegen Geert Wilders und dessen Vorschläge rund um Kopftücher zu protestieren, hat der Mann sich kurzerhand selbst so ein islamisches Kleidungsstück aufgesetzt und kam so zum Unterricht, berichtet das Eindhovens Dagblad.

Der 43jährige Vater von vier Kindern aus dem nahen Tilburg will damit protestieren, dass Geert Wilders nach den Gemeinderatswahlen das Tragen von Kopftüchern in öffentlichen bzw. von Subventionen finanzierten Räumen verbieten will. Er borgte sich das Kopftuch von einer Frau aus Somalia. Die Direktion seiner Schule verbot ihm sofort, das Kopftuch weiterhin im Unterricht zu tragen. Übrigens tritt die Partei von Geert Wilders in Eindhoven gar nicht an.





Für 10. Oktober „Nationaler Kopftuchtag“ geplant

26 09 2009

Ist die Künstlerin Karin de Visser einfach naiv, oder hat sie Recht? Wegen des Vorschlags von Geert Wilders, Frauen mit Kopftuch sollen künftig im Jahr 1000 Euro Strafsteuer bezahlen, will sie am 10. Oktober gegen den „lächerlichen Plan von Wilders“ protestieren. Genauer gesagt sollen an diesem Tag so viele Frauen wie möglich das Symbol der Ungleichheit zwischen Frau und Mann tragen. Die 50jährige findet sogar, dass auch Männer an diesem Tag ein Kopftuch tragen sollten.

Sie sei weder Moslem, noch mit einem zusammen, heisst es im Algemeen Dagblad, ihr gehe ihr nur um das Recht, ein Kopftuch zu tragen zu können.