Rene Stadtkewitz auf dem Weg nach New York

9 09 2011

Wohl auf Vermittlung von Geert Wilders fliegt Rene Stadtkewitz gerade nach New York, er soll dort als einziger deutscher Politiker am Ground Zero eine Rede halten. Es ist wohl das erste Mal in der Geschichte des Berliner Wahlkampfes, dass ein Politiker von New York aus versucht, im Wahlkampf zum Berliner Abgeordnetenhaus Boden gut zu machen! Die Freiheitspartei von Rene Stadtkewitz liegt in den Umfragen hoffnungslos abgeschlagen hinten.

Werbung




Berliner Morgenpost: Wilders wollte Stadtkewitz helfen

4 09 2011

 

Morgenpost über Wilders-Besuch

Morgenpost über Wilders-Besuch

Natürlich berichtete auch die Berliner Morgenpost über den Auftritt von Geert Wilders in Berlin. Falls Rene Stadtkewitz Aufmerksamkeit für seine Freiheitspartei habe erregen wollen, dann sei ihm das gelungen. Wilders habe ja gesagt „Rene, wir sind hier, um zu helfen“. Wird wohl nicht viel nutzen, da die Freiheitspartei es nicht ins Abgeordnetenhaus schaffen dürfte.





Der Spiegel: „Herr Wilders von rechts außen greift ein“

4 09 2011
Wilders in Berlin

Wilders in Berlin

Ob sich die Rede von Geert Wilders im Nachhinein als ein Push für die Berliner Freiheits-Partei von Rene Stadtkewitz erweisen wird? Wir werden sehen – und zweifeln schon jetzt. Spiegel Online war auch da, genauer gesagt Yassin Musharbash – und sah Wilders „von rechts außen eingreifen“, und zwar in den Berliner Wahlkampf.

Die Populisten würden sich übrigens nicht als „Genosse“ begrüßen, sondern als Freiheitskämpfer oder Widerstandskämpfer – „darunter machen sie es nicht.“ Das mit den Sicherheitsvorkehrungen sei „maßlos übertrieben“ worden, das „Häuflein Demonstranten“ sei hunderte Meter vom Veranstaltungsort entfernt gewesen.

Wilders habe gesagt, dass man nun gegen zwei Mächte Widerstand leisten müsse: der Islamisierung und der Europäisierung. Wilders sei sowieso ein „viel besserer Redner als Stadtkewitz“ gewesen, Rene Stadtkewitz hatte die Berliner Freiheits-Partei gegründet und Hilfe von Geert Wilders bekommen. Die Freiheitspartei werde es im Berliner Wahlkampf dennoch nicht schaffen, meint Spiegel Online.





Rene Stadtkewitz – Wilders Statthalter in Berlin wird es nicht schaffen

2 09 2011
Stadtkewitz geht im RBB unter

Stadtkewitz geht im RBB unter

Gestern Abend lief im Regionalsender RBB eine Sendung der Vertreter der kleineren Parteien, die es ins Abgeordnetenhaus Berlin schaffen wollen. Im Falle Rene Stadtkewitz, der in Berlin im Geiste von Geert Wilders die Freiheitspartei gegründet hat, ist wohl klar: die Freiheitspartei wird auch nach der Wahl eine kleinere Parteien sein, es nicht ins Abgeordnetenhaus schaffen.

Für eine populistische Partei ist deren Anführer, also Stadtkewitz, einfach nicht populistisch genug. Im Vergleich mit der schrillen Rhetorik von Geert Wilders ist Stadtkewitz schon fast schüchtern. Auf Fragen wie etwa das Burka-Verbot antwortete er mit einem gequälten Lächeln – er weiss natürlich auch, dass es kaum eine Burka in Berlin gibt. Der Satiriker Martin Sonneborn brachte die Zuschauer mit seiner Forderung zum Lachen, er wolle Stadtkewitz verschleiern.

Das aber ist nicht nötig. Das kann Stadtkewitz schon selbst. Die Berliner Zeitung notierte, dass er erstmals seit „längerer Zeit“ mal wieder im Abgeordnetenhaus das Wort ergriffen habe. Er nannte das Integrationsgesetz von SPD und Die Linke ein „Einknicken vor islamischen Verbänden“. Die Abgeordneten der Linkspartei verliessen den Saal, viele Grüne sollen auch nicht anwesend gewesen sein.

Der Tagesspiegel nimmt sich Stadtkewitz richtiggehend vor. Stadtkewitz würde so seltsam und urkomisch aussehen, „so verloren in seinem Anzug, so schwitzend im Scheinwerferlicht, als hätte sich Ilja Richter einen Scherz erlaubt und den RBB als Karikatur eines Rechtspopulisten unterwandert. Stadtkewitz gelingt es aber immerhin, sich in wenigen Sekunden in diversen Widersprüchen und verschrobenen Doktrinen zu verstricken. „Wir kritisieren den Islam als System, nicht die Muslime an sich“, sagt Stadtkewitz. Er sagt Freiheit, meint aber Beschneidung. Er sagt Islam, meint aber Burka. Dann bricht seine Rede einfach ab. Stadtkewitz lässt ratlose Gesichter zurück. Und bei uns die Frage, ob Männer wie Stadtkewitz sich nach öffentlichen Auftritten eigentlich noch einmal anhören, was sie da eigentlich gesagt haben. Eher nicht.“





Wilders im Berliner Wahlkampf

30 08 2011

Für die Berliner Zeitung „klingt es nach einem höchst konspirativen Treffen“ – Geert Wilders kommt am 3. September nach Berlin, um hier im Wahlkampf mitzumischen. Der Ort wird erst 24 Stunden vorher bekanntgegeben, per SMS. „Der Stargast soll vor unerwünschten Protesten geschützt“, mutmaßt die Berliner Zeitung – „gewünschte Proteste“ kennt Wilders allerdings auch nicht.

Vor einem Jahr war Wilders schon einmal hier, er wollte und will nach wie vor den Aufbau der Freiheits-Partei in Berlin unterstützen. Diese, gegründet vom CDU-Dissidenten Rene Stadtkewitz, hat inzwischen dem Vernehmen nach schon mehr Mitglieder als die PVV von Geert Wilders: 2.100 – in der Partei von Geert Wilders genau ein Mitglied, Wilders himself. Wilders verhindert so, dass ihn irgendjemand mit lästiger innerparteilicher Demokratie belästigt.

Stadtkewitz, so die BLZ-Autorin Sabine Rennefanz, sei im Gegensatz zum „blonden Wilders mit seinen kalten Augen“ nicht „der Typ für markige Sprüche.“ Wohl war. Für Wilders sind Moscheen „Haßpaläste“ und der Koran nicht besser als „Mein Kampf“. So würde Stadtkewitz im Berliner Wahlkampf nicht diskutieren können. Er ist überhaupt nicht so ein Mann, der verbal kräftig austeilen kann.

Wird die Freiheits-Partei es eigentlich ins Berliner Abgeordnetenhaus schaffen? Das scheint inzwischen mehr als fraglich, von den einst angepeilten acht Prozent hat man Abstand genommen. Da gibt es die Konkurrenten von NPD und Pro Deutschland, und überhaupt haben es die kleinen Parteien bei dieser Wahl wohl schwer, Ausnahme Piratenpartei.

Jedenfalls verkauft die Freiheitspartei nun erst mal Tickets für die Veranstaltung mit Wilders, für Kosten zwischen 30 und 100 Euro. Schon die Sicherheitskosten sind erheblich, in den Niederlanden soll der Schutz für Wilders inzwischen schon mehr als zwölf Millionen Euro verschlungen haben. Bis zu 1000 Gäste werden erwartet, darunter der rechtsextreme Schweizer Oscar Freysinger, der Einwanderer mit Kakerlaken verglichen hat. Willkommen im Berliner Wahlkampf.





Stadtkewitz in der Klemme – er wollte Kirsten Heisig vereinnahmen

4 01 2011
Wollte Kirsten Heisig in Partei von Stadtkewitz?

Wollte Kirsten Heisig in Partei von Stadtkewitz?

Das Porträt des „deutschen Geert“, also von Rene Stadtkewitz in „Der Spiegel“ erregte noch ein wenig die Gemüter. Vor allem die Aussage von Stadtkewitz, Kirsten Heisig sollte „das Gesicht“ seiner Freiheitspartei und er „der Organisator“, stößt auf Kritik.

Im Tagesspiegel heißt es: „Die Richterin, deren nach ihrer Selbsttötung erschienenes Buch ‚Das Ende der Geduld‘ über soziale Missstände und Jugendgewalt zum Bestseller wurde, habe sich zu Lebzeiten bereit erklärt, mit ihm zusammenarbeiten.“ Sie habe gesagt: „Wenn du etwas eigenes aufbaust, Rene, dann sage ich nicht nein.“ Gemeinsam hätten Heisig und Stadtkewitz die Sache vorangetrieben.

Hat nur niemand mitbekommen! „Das ist absurd“, wettert Neuköllns Bürgermeister Heinz Buschkowsky, sie habe niemals über solche Pläne gesprochen. Sie habe weder eine Partei aufbauen noch in eine eintreten wollen. Buschkowsky nannte die Partei von Stadtkewitz „in der Phase einer Sekte“. Stephan Kuperion, Jugendrichter am Amtsgericht Tiergarten sagte, es habe lediglich mal ein Gespräch gegeben. Die Aussage von Stadtkewitz nannte er einen „Wunschtraum“. Wenn dieser nun nicht seine Treffen mit Heisig beweisen kann, am besten mit Mitschriften, dann macht er sich natürlich unsterblich lächerlich.

Womit wer nicht der Einzige wäre. Uns erreicht eine Presseerklärung einer Organisation „Bündnis gegen Rechtspopulismus“. Dort wird der Spiegel nach allen Regeln der Demagogie gegeißelt. Der Spiegel „konstruiere einen deutschen Geert Wilders“, sei der „Steigbügelhalter für Stadtkewitz“, der Artikel sei „schlecht recherchiert“ und irgendwo „zwischen Käsebrot und Gänsebraten“ geschrieben. Und die Presseerklärung liest sich leider so, als ob sie einer nach dem Frühschoppen geschrieben. Was ist zum Beispiel schlecht recherchiert? Wieso sollte der Spiegel den Steigbügehalter für einen deutschen Geert spielen? Schon mal das selbst recherchiert?





Ohne Wilders fuhr’n sie nach Israel

14 12 2010

Interessant. Immer mehr Rechtspopulisten entdecken Israel für sich. Wir lesen in der FAZ, dass wir uns die Reise von Leuten wie Strache (FPÖ), Dewinter (Vlaams Belang), Biermann (Pro NRW), Ekeroth (SchwedenDemokraten) und Stadtkewitz (Freiheitspartei) notieren sollten – zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik seien nun Rechts bis Links (Jungle World, Konkret) gleichermaßen für das Existenzrecht von Israel eintreten würden.

Interessant für uns: wo war eigentlich Geert Wilders? Diese etwas andere Reisegruppe bestand nämlich aus Leuten, die zu seinem Umfeld gehören – nehmen wir Biermann und Stadtkewitz. Und Leuten, vor denen er sich irgendwie ziert. Nehmen wir Strache – die FPÖ war sicher zu Haiders Zeiten eher proarabisch. Ausserdem machte Haider schale Witze über die jüdische Gemeinde in Österreich. Strache kennen wir als die eher noch grobere Ausgabe von Haider. Aber nun ist er Pro-Israel. Nehmen wir Dewinter. Der ist bekanntermaßen aus Antwerpen, und dort gibt es viele Juden – und noch mehr Moslems. Die ja eher ein Feindbild des Vlaams Belang sind, und so ist diese Partei – die mal Vlaams Blok hieß – projüdisch und auch proisraelisch.

Die Strache-Reisegruppe traf allerlei Siedler und Siedler-Politiker. Nach dem Motto: unser Feind in Europa ist der Islam (bzw. Moslems), Israel kämpft auch gegen den Islam (bzw. Moslems) – Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Die FAZ schreibt: „Offenbar denken manche in Israel ähnlich. Als Geert Wilders und Stadtkewitz im Oktober gemeinsam in Berlin auftraten, um gegen den „Islamismus“ Front zu machen, da war unter den Gastrednern auch Elie Cohen, einst Knesset-Abgeordneter der radikalnationalistischen Partei „Israel Beitenu“ von Außenminister Avigdor Lieberman. Und unmittelbar vor der FPÖ war Wilders nach Jerusalem gereist, um sich mit Lieberman zu treffen.“

Jedenfalls gab es eine „Jerusalemer Erklärung“, in der von einer „neuen totalitären Bedrohung“ – dem fundamentalistischen Islam, die Rede war. Israel sei die „einzige wirkliche Demokratie im Nahen Osten“ und „wichtiger Ansprechpartner in dieser bewegten Weltregion“. Und nun käme der Punkt, schreibt die FAZ, „der für die Gesprächspartner auf der israelischen Rechten entscheidend sein dürfte“: „Ohne jede Einschränkung bekennen wir uns zum Existenzrecht des Staates Israel innerhalb sicherer und völkerrechtlich anerkannter Grenzen. Ebenso ist das Recht Israels auf Selbstverteidigung gegenüber allen Aggressionen, insbesondere gegenüber islamischem Terror, zu akzeptieren.“

In soweit ist das alles auf einer Linie mit dem, was Wilders in diesem Zusammenhang sagt. Mal schauen, ob das eine Brücke für ihn zu Strache und Dewinter ist…





Der Spiegel zu Wilders

26 09 2010
Wilders zum Fürchten

Wilders zum Fürchten

Der Spiegel schreibt in seiner aktuellen Ausgabe über Geert Wilders und seine Gesinnungsgenossen in Europa – Überschrift „Kontinent der Angst“. Wilders sei ein „charismatischer Mann mit wasserstoffblondem Haar, elegant, eloquent, und man kann sagen, dass er genau der Typ Politiker ist, vor dem die etablierten Parteien sich in diesen Wochen fürchten“ würden.

Er sei ein „Politiker, wie es ihn in Deutschland bisher noch nicht gibt: ein Populist, der gegen den Islam hetzt und gegen das Establishment und der den traditionellen Parteien in seiner Heimat viele Stimmen abgenommen hat.“ Und die könnten nun kaum regieren, wenn sie ihn nicht an der Macht beteiligen würden.
Dazu sei er der „Star einer Bewegung“ in Europa, die eine Art „Volksaufstand gegen den Islam“ sei. Rene Stadtkewitz, der am kommenden Wochenende Wilders in Berlin präsentieren will, sagt, dass die Kopftuchsteuer von Wilders „eine gute Idee“ sei. Der Ex-CDU-Mann lässt sich den Wilders-Besuch 12.000 Euro kosten. Allerdings müssen diejenigen, die sich den Wilders-Auftritt anschauen wollen, auch 15 Euro ‚Eintritt bezahlen.
Der Spiegel schreibt, dass das Ausspielen von „Einwanderern gegen Rentner“ das „Wilders-Prinzip“ sei. Er vereine „rechte und linke Politik, Islamophobie und Angst vor der Ausbeutung des Sozialstaats“. Ein Wilders-Zitat: „Es ist einer unserer großen Erfolge, die Kombination, einerseits kulturell konservativ zu sein und gleichzeitig in anderen Dingen links.“ Er sei gegen Einwanderung, habe „ein warmes Herz für die Schwachen und Alten“. Findet er selbst.
Geert Wilders sei „einer der Ersten“, der den „Islam konsequent als Thema nutzen“, und viele seien ihm gefolgt. Wilders wolle mit seiner „Internationalen Freiheits-Allianz“ zwei Ziele verfolgen: „Verteidigung der Freiheit“ und „Stopp des Islams“. Und zwar in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kanada und den USA. In Deutschland gäbe es für seine Politik vielleicht „einen Markt“, aber „keinen Verkäufer“. Halt nur Stadtkewitz.
Die Website PI-News verkaufe derweil Wilders-Shirts in 19 Farben, zu je 19,90 Euro.




Wilders am 2. Oktober in Berlin

22 07 2010

Geert Wilders am 2. Oktober in Berlin – sein geplanter Besuch wirft seine Schatten voraus. René Stadtkewitz, Nicht mehr CDU-Mitglied und dennoch in der Union-Fraktion im Abgeordnetenhaus, hatte Wilders eingeladen. Das hier schreibt die taz dazu, Titel „Rechte Provokation“.

Und das hier der Tagesspiegel.